Autorin: Regina Höck
Die Persönlichkeit als Schlüssel zur klugen Nachfolgeregelung
Nach Schätzung des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung steht
bis 2014 jährlich in rund 22.000 Familienunternehmen die Regelung der
Unternehmensübergabe an. Meist ist es der Wunsch der Inhaber, die
Verantwortung für das Unternehmen in die Hand eines
Familienmitglieds – in der Regel den Sohn, die Tochter oder mehrere
Kinder – zu geben. Nicht immer ist dies jedoch möglich. Ob Nachfolge
innerhalb der Familie oder aus dem Kreis leitender Angestellte, ob
externe Suche oder Verkauf – Rat von außen kann hier Gold wert sein.
Damit die Übergabe gelingt, sollten jedoch nicht nur rechtliche,
kaufmännische und fachliche Aspekte berücksichtigt, sondern auch
die Persönlichkeiten der Akteure bewusst in den Auswahl- und
Gestaltungsprozess miteinbezogen werden.
Mehrere tausend Unternehmensübergaben scheitern pro Jahr. Eine noch
größere Zahl hat mit enormen Reibungsverlusten in der Übergabephase zu
kämpfen. Die häufigsten Ursachen sind neben der Vernachlässigung einer
frühzeitigen Planung und der fehlenden ganzheitlichen
Unternehmensperspektive vor allem die mangelnde Kommunikation
zwischen den Beteiligten und in den Betrieb hinein sowie die Auswahl der
falschen Person. Dabei lässt sich die fachliche Eignung aufgrund von
Erfahrungen und Referenzen noch relativ einfach feststellen. Doch wie findet
man die optimale Passung zwischen Unternehmerwerten,
Unternehmenskultur und individueller Persönlichkeit? Gemeint ist hier ein
zweiseitiger Prozess, der sowohl die Bedürfnisse des Inhabers als auch die
der Nachfolgekandidaten beachtet.
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Autor: Thomas Lorenz
Der Myers-Briggs Typen Indikator (MBTI) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Persönlichkeitsinstrument. Nach mehr als 50 Jahren Forschung und Entwicklung ist das Instrument mittlerweile in 19 Sprachen verfügbar. Der MBTI® betrachtet dabei, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen, wie wir Entscheidungen treffen, woher wir unsere Energie beziehen und ob wir eher strukturiert oder flexibel unser Leben ausrichten und planen.
Die Einsatzbereiche sind extrem vielfältig und schließen die Anwendung mit Einzelpersonen ebenso mit ein, wie die in der Teamentwicklung, bei der, alle Beteiligten sowohl die eigene Persönlichkeit als auch den persönlichen Stil der anderen erleben.
Was misst das Instrument?
Der MBTI® beschreibt individuelle Präferenzen und hilft dabei, zu verstehen, wie Menschen wahrnehmen und entscheiden. Dies kann sich auf den persönlichen Führungsstil, das Verhalten im Team, aber auch in der Gesprächsführung mit Kollegen, Mitarbeitern, Kunden auswirken. Auch im Umgang mit Veränderungen oder Entscheidungen hat sich der MBTI als Instrument bewährt.
Wer mit dem MBTI seine Persönlichkeit beschreibt, braucht insbesondere Antworten auf die folgenden Fragen zu den Funktionen des Wahrnehmens und Entscheidens:
• Nehmen Sie Ihre Umwelt eher im Detail wahr
(S – sensitives Empfinden) oder steht für Sie das Gesamtbild im Vordergrund (N – Intuition)?
• Sind Sie bei Entscheidungen eher ein rationaler Typ
(T – Thinking / Denken) oder entscheiden Sie empathisch (F – Fühlen)?
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Autorin: Yvonne Schneider
Extended DISC Deutschland ist Teil eines weltweiten Anbieters für Instrumente der Personal- und Organisationsentwicklung sowie Personalauswahl. Dabei steht Extended DISC (dtsch. erweitertes DISC) für individualisierbare Fragebögen und Informationsberichte, die sich mit der DISC-Typologie von C.G. Jung beschäftigen und darüber hinaus gehen.
Die Fragebögen und Auswertungen werden als Unikate je nach Informationsbedarf und Problemstellung für jeden Kunden aus verschiedenen Bausteinen zusammengesetzt. Insgesamt gibt es zudem über 20 Musterinstrumente z.B. 360° Führungskräftefeedback, Kundenzufriedenheitsumfrage, Betriebsklimaanalyse, Kompetenzfragebogen, Teamdarstellung, Organisationsdarstellung, Personalauswahlreport, Talentmanagement Report, Coachingreport,…
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AUTOR: Stefan Häussermann
Die Motivation der Mitarbeiter ist eine wichtige Komponente für den Erfolg eines Unternehmens. Schon bei der Stellenbesetzung ist es entscheidend, Mitarbeiter zu finden, die von ihrer Motivationsstruktur und ihren Werthaltungen zu Ihrem Unternehmen passen.
Aber auch im Rahmen der Personalentwicklung bietet die Motivationsanalyse einen Ansatzpunkt, den Mitarbeiter in seiner Leistung zu steigern und seine Kompetenzen weiterzuentwickeln. Besonders in Situationen, in denen der Mitarbeiter spontan und unbewusst handelt oder einen starken Zusammenhang zwischen beruflichen Aufgaben und seinen individuellen Werten sieht, sind Motivation und Werte von besonderer Bedeutung.
Nutzen Sie die Chance, mit dem Fragebogen views die Motive und Werthaltungen Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Bewerber effizient und zuverlässig zu erfassen.
Die Basis
views ist ein adaptives Fragebogensystem, das individuelle und berufsbezogene Werthaltungen, Motive und Interessen erfasst. views nutzt die von cut-e entwickelte Messtechnik adalloc™, die es erlaubt, mit einem sehr kurzen Fragebogen ein hochdifferenziertes Profil persönlicher Werthaltungen zu erstellen.
Grundlage von views ist ein Modell, welches aus 18 Motiven, Werthaltungen und Interessen besteht.
Diese sind den drei Kategorien Ziele, Beziehungen und Umfeld zugeordnet.
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AUTORIN: Sabine Sax
Anforderungskriterien für Führungskräfte in der heutigen komplexen und dynamischen Umwelt, deren Identifizierung und Weiterentwicklung
Der demographische Wandel macht sich in Deutschland immer deutlicher bemerkbar. Seebacher schätzte schon im Jahr 2004 die Situation für 2010 so ein, dass nur noch 60% der Positionen für Führungskräfte besetzt werden können, es sei sogar zu erwarten, dass diese Situation weiterhin an Brisanz gewinne(1). Wie vorhergesehen, kann Deutschland nun aufgrund der Alterstruktur nicht mehr aus eigenen Kräften alle Positionen für Fach- und Führungskräfte belegen, sondern muss sich bereits jetzt im Ausland nach Talenten umsehen.
Im September 2010 thematisierte Klaus Zimmermann, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, diese Situation, indem er für die Anwerbung ausländischer Akademiker plädierte, um dem Fach- und Führungskräftemangel entgegenzuwirken. Seine Prognose ist, dass ab 2015 Deutschland jedes Jahr rund eine viertel Million an Arbeitnehmern verliere(2). Eine veränderte Einwanderungspolitik sehen er, aber auch Sachsens Ministerpräsident, Stanislaw Tillich, als Lösungsansatz, da dadurch die Leistungsfähigkeit Deutschlands erhalten werden könne.
In den letzten Jahren hat sich das Umfeld der Unternehmen vor allem durch Globalisierung und Deregulierung der Märkte geändert. Die technische und ökonomische Komplexität führte zu einer Dynamisierung von Geschäftsprozessen, Innovations- und Veränderungsprozesse gewinnen zunehmend an Bedeutung.
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