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	<title>PersonalityProfile &#187; Persönlichkeit</title>
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	<description>Personal Experten für Personalentwicklung und Rekruiting</description>
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		<title>FIRO-B® &#8211; Profil zur Kl&#228;rung zwischenmenschlicher Bed&#252;rfnisse</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:03:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[FIRO-B®]]></category>
		<category><![CDATA[Potenzialanalysen & Persönlichkeitsprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsinstrument]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitstest]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der FIRO-B ist eines der international f&#252;hrenden Pers&#246;nlichkeitsinstrumente mit dem Fokus auf die zwischenmenschlichen Beziehungen. Er beleuchtet drei Bed&#252;rfnisbereiche von Menschen in Beziehungen und analysiert zus&#228;tzlich, wie sich jemand gegen&#252;ber anderen verh&#228;lt und wie er von anderen behandelt werden m&#246;chte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autor: <a href="http://www.personalityexperts.de/potenzialanalyse/s-oppitz/autor/">Stefan Oppitz</a></p>
<p><b>Der FIRO-B ist eines der international f&#252;hrenden Pers&#246;nlichkeitsinstrumente mit dem Fokus auf die zwischenmenschlichen Beziehungen. Er beleuchtet drei Bed&#252;rfnisbereiche von Menschen in Beziehungen und analysiert zus&#228;tzlich, wie sich jemand gegen&#252;ber anderen verh&#228;lt und wie er von anderen behandelt werden m&#246;chte. </b></p>
<p>Haben zwei Personen unterschiedliche Auspr&#228;gungen der gew&#252;nschten und ausgedr&#252;ckten Bed&#252;rfnisse, k&#246;n-nen unerwartet Krisen und Konfrontationen entstehen, die zu komplexen und schwierigen Arbeitsbeziehungen f&#252;hren. Der FIRO-B kann hier zur Kl&#228;rung der Situation beitragen indem er die zugrunde liegenden Motive f&#252;r Spannungen erstaunlich klar identifiziert.</p>
<p><b>Was misst das Instrument?</b><br />
Der FIRO-B® beschreibt drei Bed&#252;rfnisbereiche: </p>
<p><b>1. Einbeziehung: </b><br />
Wie stark beziehen Sie im Allgemeinen Menschen in Ihr Leben ein und wie viel Aufmerksamkeit, Kon-takt und Anerkennung erwarten Sie von anderen?<br />
<b>2. Kontrolle:</b><br />
Wie viel Einfluss und Verantwortung brauchen Sie und wie viel F&#252;hrung, vorgegebene Prozesse und Re-geln akzeptieren Sie von anderen?<br />
<b>3. Zuneigung: </b><br />
Wie eng und vertraut stehen Sie zu anderen und in welchem Ma&#223; erwarten Sie, dass andere Ihnen N&#228;he und Vertrauen zeigen und Sie unterst&#252;tzen? <span id="more-10078"></span></p>
<p>Gleichzeitig unterscheidet der FIRO-B®  zwischen ausgedr&#252;cktem und gew&#252;nschtem Verhalten in zwischen-menschlichen Beziehungen:<br />
<a href="http://www.personalityprofile.de/2011/12/16/firo-b-profil-zur-klarung-zwischen-menschlicher-bedurfnisse/verhalten/" rel="attachment wp-att-10079"><img src="http://www.personalityprofile.de/wp-content/uploads/2011/12/20111216Verhalten-300x195.gif" alt="" title="Verhalten" width="300" height="195" class="alignleft size-medium wp-image-10079" /></a><b>Ausgedr&#252;cktes Verhalten:</b><br />
Diese Dimension zeigt an, wie gerne das Verhalten selbst initiiert wird und wie es sich tats&#228;chlich im Hinblick auf die drei Bed&#252;rf-nisbereiche verh&#228;lt. </p>
<p><b>Gew&#252;nschtes Verhalten: </b><br />
Diese Dimension zeigt an, wie gerne das Verhalten bei anderen gesehen wird. Da das gew&#252;nschte Verhalten f&#252;r andere nicht sichtbar ist, werden die Leute oft auf Grundlage des ausgedr&#252;ckten Verhaltens von Personen Vermutungen &#252;ber deren gew&#252;nschtes Verhalten anstellen.  </p>
<p><b>Was hei&#223;t FIRO-B®?</b><br />
<a href="http://www.personalityprofile.de/2011/12/16/firo-b-profil-zur-klarung-zwischen-menschlicher-bedurfnisse/firo-b-3/" rel="attachment wp-att-10087"><img src="http://www.personalityprofile.de/wp-content/uploads/2011/12/20111216FIRO-B.gif" alt="" title="FIRO-B" width="128" height="118" class="alignleft size-full wp-image-10087" /></a></p>
<p><b>F undamental<br />
I  nterpersonal<br />
R elations<br />
O rientation<br />
B ehaviour</b>	</p>
<p>&#220;bersetzt etwa: Grundlegende verhaltensbasierte Orientierung in zwischenmenschlichen Beziehungen </p>
<p><b>Welche Anwendungsfelder und Einsatzm&#246;glichkeiten gibt es?</b><br />
Der FIRO-B® findet insbesondere Anwendung<br />
•	im Aufbau, der Begleitung und Entwicklung von Teams.<br />
•	in Assessment Centern zur Besetzung h&#246;herer Positionen.<br />
•	in der Entwicklung des F&#252;hrungsstils.<br />
•	im Bereich des Konfliktmanagements.<br />
•	in der Verbesserung von beruflichen Beziehungen.<br />
•	in Seminaren zur pers&#246;nlichen Entwicklung und dem Umgang mit Konflikten.<br />
•	im Coaching und der Beratung.</p>
<p><b>Was ist der theoretische Hintergrund zu dem Instrument?</b><br />
<a href="http://www.personalityprofile.de/2011/12/16/firo-b-profil-zur-klarung-zwischen-menschlicher-bedurfnisse/einbeziehung-kontrolle-und-zuneigung/" rel="attachment wp-att-10081"><img src="http://www.personalityprofile.de/wp-content/uploads/2011/12/20111216Einbeziehung-Kontrolle-und-Zuneigung-300x279.gif" alt="" title="Einbeziehung,-Kontrolle-und-Zuneigung" width="300" height="279" class="alignleft size-medium wp-image-10081" /></a>Der FIRO-B® basiert auf den Theorien und Forschungen zu zwischenmenschlichen Bed&#252;rfnissen des bekannten Psychologen Will Schutz. Das Instrument dient dabei der Reflektion bez&#252;glich des Umgangs in zwischenmenschlichen Beziehungen und eignet sich deshalb besonders in einem Coaching- bzw. Entwicklungsumfeld. Als psychologisches Instrument setzt der FIRO-B auf der Verhaltensebene an und gibt damit Hinweise dar&#252;ber „wie“ Ver&#228;nderungen und Entwicklungen m&#246;glich sind. </p>
<p><b>F&#252;r den FIRO-B gilt: </b><br />
•	Grundlegende zwischenmenschliche Bed&#252;rfnisse werden als stabil angesehen, dennoch k&#246;nnen Menschen durch Selbstreflektion auch die Art und Weise ver&#228;ndern, wie sie diese Bed&#252;rfnisse erf&#252;llen.<br />
•	Fragebogenwerte zeigen an, in welchem Grad oder in welcher Form eine Person ihr Verhalten ausdr&#252;ckt.<br />
•	Verhalten hat eine klare Verbindung zu den zwischenmenschlichen Bed&#252;rfnissen. </p>
<p><b>Sind die Ergebnisse des FIRO-B zuverl&#228;ssig und g&#252;ltig? </b><br />
Die Zuverl&#228;ssigkeit eines Instrumentes kann mittels der inneren Konsistenz (Alpha-Koeffizient) und der Retest-Reliabilit&#228;t gepr&#252;ft werden. Der Alpha-Koeffizient kl&#228;rt, ob alle Fragen konsistent die gleiche Sache abfra-gen und erreicht beim FIRO-B-Instrument bei allen Skalen durchschnittliche bis ausgezeichnete Standards. Bei der Test-Retest-Reliabilit&#228;t wird die Konsistenz der Ergebnisse beim FIRO-B-Instrument &#252;ber die Zeit betrachtet. Diese erreichte bei allen FIRO-B-Skalen den Standard von 0.90 oder &#252;bertraf ihn. Die Ergebnisse waren damit f&#252;r den FIRO-B &#252;ber das Zeitintervall von 2–4 Wochen konsistent und beim Vergleich mit den Reliabilit&#228;tskoeffi-zienten f&#252;r alle Skalen gut bis ausgezeichnet. </p>
<p>Die G&#252;ltigkeit eines Instrumentes wird hier am besten durch die Konstruktvalidit&#228;t ermittelt, welche kl&#228;rt, ob der Fragebogen sich f&#252;r die Erfassung eines bestimmten psychologischen Konstrukts eignet und somit misst, was es messen soll. Innerhalb von Korrelationsstudien werden die psychometrischen Instrumente regelm&#228;&#223;ig miteinander verglichen, um die Qualit&#228;t/Validit&#228;t zu pr&#252;fen. Signifikante Zusammenh&#228;nge bestehen zwischen Auspr&#228;gungen des MBTI sowie des 16PF und den Ausgedr&#252;ckten und Gew&#252;nschten Dimensionen aller drei Bereiche des FIRO-B-Instruments. Diesen Daten zufolge weisen diese FIRO-B-Skalen klare Verbindungen zu Pers&#246;nlichkeits-Traits auf, die das Verhalten anderen gegen&#252;ber beeinflussen. Eine weitere Methode zur Messung der G&#252;ltigkeit ist durch die Vorhersage von Situationen, in denen Menschen mit den gegens&#228;tzlichen Pr&#228;feren-zen anderes Verhalten zeigen w&#252;rden. Neben anderen Studien unterst&#252;tzen Fischer et al (1995) die G&#252;ltigkeit des FIRO-B. Sie f&#252;hrten unter Verwendung des 16PF- und des FIRO-B-Instruments eine Studie zur Kompatibilit&#228;t von Teams und lieferten Beweise f&#252;r eine gr&#246;&#223;ere Teamkompatibilit&#228;t sowie einen Zusammenhang zwischen dem Konzept der »Gruppenw&#228;rme« und der kommerziellen Effektivit&#228;t von Teams. Das zeigt, dass der FIRO-B effektive von uneffektiven Teams unterscheiden kann und dass anhand des Instrumentes Aussagen bez&#252;glich der Erfolgswahrscheinlichkeit im Team getroffen werden k&#246;nnen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das i-who Pers&#246;nlichkeitsscreening – ein Hilfsmittel zur Auswahl und zum Einsatz von F&#252;hrungskr&#228;ften</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2011/12/06/das-i-who-personlichkeitsscreenings-ein-hilfsmittel-zur-auswahl-und-zum-einsatz-von-fuhrungskraften/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 07:58:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Assessment & Eignungsdiagnostik]]></category>
		<category><![CDATA[Eignungsprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Führung und Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[i-who Screening]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitstest]]></category>
		<category><![CDATA[Personalauswahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Theoretische Grundpositionen und Stand der empirischen Pr&#252;fung

Das vorgestellte i-who Screening dient der Ermittlung individueller F&#252;hrungsprofile und soll ein praktikabler helfender Begleiter im Rahmen komplexer Entscheidungsunterst&#252;tzungssysteme sein. Es baut auf den Erfahrungen aus &#252;ber 20 Jahren Zusammenarbeit mit Unternehmen auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p><i>Theoretische Grundpositionen und Stand der empirischen Pr&#252;fung</i></p>
<p>Autor: <a href="http://www.personalityexperts.de/auswahl-recruiting/prof-dr-matthias-scharlach/autor/">Prof. Dr. Matthias Scharlach</a></p>
<p><b>Das vorgestellte i-who Screening dient der Ermittlung individueller F&#252;hrungsprofile und soll ein praktikabler helfender Begleiter im Rahmen komplexer Entscheidungsunterst&#252;tzungssysteme sein. Es baut auf den Erfahrungen aus &#252;ber 20 Jahren Zusammenarbeit mit Unternehmen auf.</b></p>
<p>Das Anliegen des Artikels ist nicht, eine tiefgreifende theoretische Auseinandersetzung mit verschiedenen begrifflichen Auffassungen, Modellen und Vorgehensweisen zu f&#252;hren, sondern dem Autor geht es vor allem<br />
•	um die theoretische Positionierung zu den Begriffen ‚Pers&#246;nlichkeit‘, ‚Pers&#246;nlichkeitseigenschaften‘ und ‚Struktur des Psychischen‘ sowie seine Position zur Person-Umwelt-Wechselwirkung und zur Problematik ‚F&#252;hrung und Kompetenz‘;<br />
•	um die generelle Methodik der Testentwicklung in Form der Darstellung des Operationalisierungsschemas und eines dreidimensionalen theoretisches Modells als Interpretationsraum;<br />
<a href="http://www.personalityprofile.de/2011/12/06/das-i-who-personlichkeitsscreenings-ein-hilfsmittel-zur-auswahl-und-zum-einsatz-von-fuhrungskraften/interpretationsraum-abb-2a-pp/" rel="attachment wp-att-9969"><img src="http://www.personalityprofile.de/wp-content/uploads/2011/12/20111206Interpretationsraum-Abb-2a-PP.gif" alt="" title="Interpretationsraum-Abb.-2a-PP" width="400" height="409" class="aligncenter size-full wp-image-9969" /></a><br />
•	um die Darstellung des Vorgehens bei der Erarbeitung von Anforderungsprofilen mittels Profilgenerator und den Vergleich mit Referenzprofilen sowie<br />
•	um erste Aussagen zur G&#252;tepr&#252;fung des Verfahrens. </p>
<p>Dem Leser soll damit erm&#246;glicht werden, sich eine eigene Meinung zur Leistungsf&#228;higkeit des i-who Screenings und die Gew&#228;hr f&#252;r dessen Qualit&#228;t auf der Basis des gegenw&#228;rtigen Verfahrensentwicklungsstandes zu bilden.<br />
Konsequent wird auf die Einschr&#228;nkungen der Abbildung von Pers&#246;nlichkeitsmerkmalen &#8211; von der theoretischen Sichtweise und der Merkmalsauswahl &#252;ber die Modellierung und den Verfahrensaufbau bis hin zur G&#252;te des Ma&#223;stabes ‚Referenzprofil‘  &#8211; hingewiesen, um eine relativ objektive Interpretation der Screeningergebnisse zu gew&#228;hrleisten.</p>
<p><b>Den Download zum Artikel finden Sie unter dem Link: <a href='http://www.personalityprofile.de/2011/12/06/das-i-who-personlichkeitsscreenings-ein-hilfsmittel-zur-auswahl-und-zum-einsatz-von-fuhrungskraften/artikel-zum-i-who-screening-2/' rel='attachment wp-att-10002'>Artikel zum i-who Screening</a></b></p>
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<!-- AddThis Button END --></p>
<div style='clear:both'></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Biostruktur-Analyse &#8211; Genetischer Code der Pers&#246;nlichkeit</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2011/09/14/die-biostruktur-analyse-genetischer-code-der-personlichkeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Potenzialanalysen & Persönlichkeitsprofil]]></category>
		<category><![CDATA[STRUCTOGRAM®]]></category>
		<category><![CDATA[Biostruktur-Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuro-Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Paul MacLean]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Triune-Brain-Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Hirnforschung und der Neuro-&#214;konomie wissen wir, dass wesentliche Pers&#246;nlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen der Menschen von der individuellen Arbeitsweise des Gehirns abh&#228;ngen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autor: <a href="http://www.personalityexperts.de/potenzialanalyse/ralf-china/autor/">Ralf China</a></p>
<p><b>Menschen sind verschieden &#8211; aber nicht so sehr, wie wir manchmal<br />
glauben!</b></p>
<p><a href="http://www.personalityprofile.de/2011/09/14/die-biostruktur-analyse-genetischer-code-der-personlichkeit/struktogram-gehirn/" rel="attachment wp-att-9430"><img src="http://www.personalityprofile.de/static/2011/09/20110914Struktogram-Gehirn-258x300.gif" alt="" title="Struktogram-Gehirn" width="258" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-9430" /></a><b>Aus der Hirnforschung und der Neuro-&#214;konomie wissen wir, dass wesentliche Pers&#246;nlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen der Menschen von der individuellen Arbeitsweise des Gehirns abh&#228;ngen.<br />
Diese Erkenntnisse sind in der Biostruktur-Analyse umgesetzt, und durch das STRUCTOGRAM® und TRIOGRAM® wird die praktische Anwendung im Training erm&#246;glicht.</b></p>
<p>Sp&#228;testens seit Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts gilt als gesichert, dass sich Pers&#246;nlichkeit aus festen, zeitlich stabilen Faktoren (Trait) und flexiblen, umfeld-abh&#228;ngigen Faktoren (State) zusammensetzt. Diese Erkenntnis konnte aber mit den bisher bekannten psychologischen Test-Verfahren nicht umgesetzt werden. Erst in den 80er Jahren gelang es Rolf W. Schirm und Paul D. MacLean durch ihre gemeinsame Forschung, die genetisch-veranlagten Grund-Komponenten der Pers&#246;nlichkeit zu identifizieren und mit den vorliegenden Merkmalen zur Beschreibung der menschlichen Pers&#246;nlichkeit zu vernetzen; so entstand die Biostruktur-Analyse. </p>
<p>Durch das Triune-Brain-Konzept („Drei-einiges Gehirn“) von MacLean und die aktuellen Erkenntnisse der Neurotransmitter-Hom&#246;ostase erhielt die Pers&#246;nlichkeitsforschung erstmals eine konkrete naturwissenschaftliche Begr&#252;ndung und damit auch einen abgesicherten „Ordnungs-Rahmen“ f&#252;r die weitere Systematisierung.<span id="more-9429"></span></p>
<p>Die Biostruktur-Analyse ist eine wertfreie Analyse der pers&#246;nlichen Grundstruktur eines Menschen. Anders als psychologische Tests unterscheidet die Biostruktur-Analyse zwischen der genetisch-veranlagten, unver&#228;nderbaren Grundstruktur („Trait“) und umwelt-bedingten ver&#228;nderbaren Merkmalen („State“) der individuellen Pers&#246;nlichkeit.</p>
<p><b>Inhalte und Aufbau</b><br />
Paul MacLean wies als erster nach, dass das menschliche Gehirn aus drei Bereichen besteht, die evolutionsgeschichtlich verschieden alt sind und unterschiedliche Funktionen erf&#252;llen (funktionale Struktur des Gehirns): </p>
<p>(1)	Das gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig-instinktive Stammhirn (Farbe GR&#220;N)<br />
(2)	Das emotional-impulsive Zwischenhirn, auch Limbisches System genannt (Farbe ROT)<br />
(3)	Das rational-k&#252;hle Gro&#223;hirn (Farbe BLAU)</p>
<p>Die Beschreibung der individuellen Pers&#246;nlichkeit (Biostruktur) ergibt sich aus dem spezifischen Einflussverh&#228;ltnis dieser 3 Komponenten, dargestellt auf der Structogram-Scheibe mit 412 verschiedenen Kombinations-M&#246;glichkeiten<br />
Jeder Mensch hat ein unterschiedliches, genetisch-veranlagtes „Einfluss-Verh&#228;ltnis“ der drei Gehirne, das beim Erwachsenen stabil ist.</p>
<p>Wesentliches Merkmal der Analyse ist die Erl&#228;uterung der sich daraus ergebenden besonderen St&#228;rken, Chancen, Risiken und Begrenzungen der individuellen Pers&#246;nlichkeit durch einen lizenzierten Trainer. Zus&#228;tzlich erhalten die Teilnehmer detaillierte Beschreibung der Komponenten-Merkmale und ihrer individuellen Kombinationen in einem hochwertigen Lehrmittel. Damit erhalten die Teilnehmer auch die M&#246;glichkeit, die Selbst-Analyse durch eine nachfolgende Fremd-Analyse zu &#252;berpr&#252;fen.</p>
<p><b>Einsatzgebiete</b><br />
Das Structogram-Trainings-System wird seit vielen Jahren erfolgreich in der Pers&#246;nlichkeitsentwicklung sowie in Verkaufs- und F&#252;hrungstrainings eingesetzt. </p>
<p><b>G&#252;tekriterien und wissenschaftliche Hintergr&#252;nde</b><br />
Die Biostruktur-Analyse ist kein Test im Sinne der psychologischen Test-Theorie bzw. Eignungsdiagnostik sondern eine wertfreie (Selbst-)Analyse der individuellen, genetisch veranlagten Grundstruktur der Pers&#246;nlichkeit eines Menschen.<br />
Das STRUCTOGRAM (als visualisiertes Ergebnis der Biostruktur-Analyse) ist ein Ordnungs-Prinzip zur Strukturierung von Veranlagungen und Lernprozessen im Umgang mit sich selbst und anderen.</p>
<p>Obwohl die Biostruktur-Analyse kein psychologischer Test ist, erf&#252;llt sie formal dennoch die methodischen G&#252;tekriterien wie Objektivit&#228;t, Validit&#228;t und Reliabiit&#228;t. Dabei sind f&#252;r die Biostruktur-Analyse die f&#252;r offene Systeme relevanten Wirkungszusammenh&#228;nge ma&#223;gebend.<br />
Bemerkenswert ist insbesondere die Langzeitstabilit&#228;t der Ergebnisse.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unternehmerpers&#246;nlichkeit &#8211; was macht erfolgreich?</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2011/04/18/unternehmerpersoenlichkeit-was-macht-erfolgreich/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 08:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung & Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbstst&#228;ndige sind ein Motor f&#252;r wirtschaftliches Wachstum, da sie neue Arbeitspl&#228;tze schaffen, die Innovationsquote verbessern und bereit sind, Risiken zu tragen. Neben Faktoren wie Bildung, Altersklasse und famili&#228;rer Erfahrung mit Unternehmertum sind es vor allem pers&#246;nliche Merkmale, die Selbstst&#228;ndige von Angestellten unterscheiden. Welchen Einfluss haben Pers&#246;nlichkeitsmerkmale auf Entscheidungen von Gr&#252;ndern und Selbstst&#228;ndigen?Selbstst&#228;ndige sind ein Motor f&#252;r wirtschaftliches Wachstum, da sie neue Arbeitspl&#228;tze schaffen, die Innovationsquote verbessern und bereit sind, Risiken zu tragen. Neben Faktoren wie Bildung, Altersklasse und famili&#228;rer Erfahrung mit Unternehmertum sind es vor allem pers&#246;nliche Merkmale, die Selbstst&#228;ndige von Angestellten unterscheiden. Welchen Einfluss haben Pers&#246;nlichkeitsmerkmale auf Entscheidungen von Gr&#252;ndern und Selbstst&#228;ndigen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p><b>Selbstst&#228;ndige sind ein Motor f&#252;r wirtschaftliches Wachstum, da sie neue Arbeitspl&#228;tze schaffen, die Innovationsquote verbessern und bereit sind, Risiken zu tragen. Neben Faktoren wie Bildung, Altersklasse und famili&#228;rer Erfahrung mit Unternehmertum sind es vor allem pers&#246;nliche Merkmale, die Selbstst&#228;ndige von Angestellten unterscheiden. Welchen Einfluss haben Pers&#246;nlichkeitsmerkmale auf Entscheidungen von Gr&#252;ndern und Selbstst&#228;ndigen? Diese Frage wurde von der <a href="http://www.diw.de/de/diw_01.c.100404.de/publikationen_veranstaltungen/publikationen/wochenbericht/wochenbericht.html"><strong>DIW Berlin</strong></a> und <a href="http://www.iza.org/de/webcontent/index_html"><strong>IZA Bonn</strong></a> im Rahmen einer Studie untersucht.</b><br />
F&#252;r die Erfassung der Pers&#246;nlichkeitsmerkmale wurde in der Studie das F&#252;nf-Faktoren-Modell (FFM) verwendet, mit dessen Hilfe die f&#252;nf Dimensionen emotionale Stabilit&#228;t (bzw. Neurotizismus), Extraversion, Offenheit f&#252;r Erfahrungen, Vertr&#228;glichkeit und Gewissenhaftigkeit gemessen werden konnten.<br />
Die Hypothese, dass unternehmerischer Erfolg mit hohen Werten in den drei Dimensionen Extraversion, Offenheit f&#252;r Erfahrungen und emotionale Stabilit&#228;t einhergehen k&#246;nnte, war Ausgangspunkt. Eine gr&#246;&#223;ere Unnachgiebigkeit wurde ebenfalls als ein Indiz f&#252;r unternehmerischen Erfolg vermutet. Dem Faktor Gewissenhaftigkeit wurde keine eindeutige Aussagekraft zugesprochen.</p>
<p>Pers&#246;nlichkeitsprofile von Selbstst&#228;ndigen unterscheiden sich laut Ergebnis der Studie deutlich von denen der angestellt t&#228;tigen Mitarbeiter. &#8220;Selbst&#228;ndige sind offener f&#252;r Erfahrungen, extrovertierter und risikobereiter als Angestellte&#8221;. Sie sind also kreativer und origineller, kommunikativer, haben mehr Durchhalteverm&#246;gen und mehr Freude am Risiko.<br />
<h2>Die Eigenschaft Offenheit f&#252;r Erfahrungen ist bei den Selbst&#228;ndigen im Durchschnitt um etwa 36 Prozent h&#246;her als bei Angestellten, Extraversion um 21 Prozent.</h2>
<p> Die anderen Dimensionen weisen &#252;berwiegend geringere Unterschiede auf, jedoch hat sich die erh&#246;hte Risikobereitschaft tats&#228;chlich als ein wichtiger Faktor erwiesen. Allerdings konnte auch beobachtet werden, dass eine zu hohe Tendenz zum Risiko ebenso sch&#228;dliche Auswirkungen hat wie eine zu niedrige. Die Erkl&#228;rung daf&#252;r ist, dass die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns bei sehr riskanten Entscheidungen steigt. Niedrige Werte beim Faktor Vertr&#228;glichkeit versetzen Selbstst&#228;ndige in die Lage, Verhandlungen eher zum Vorteil ihrer eigenen Unternehmung zu f&#252;hren – ein geringer Wert wirkt sich hier also positiv aus. <span id="more-7752"></span></p>
<p>Insgesamt ist es das Fazit der Studie, dass es innerhalb eines gewissen Rahmens m&#246;glich ist, die erfolgreiche unternehmerische Pers&#246;nlichkeit zu definieren und zu messen. Das wiederum ist nat&#252;rlich sehr interessant, wenn es um gezielte F&#246;rderprogramme geht, die diese Informationen gezielt nutzen k&#246;nnen. Einen weiteren Bedarf f&#252;r die Ergebnisse der Studie gibt es bei Existenzgr&#252;nderberatungen, Training- und Coachingangeboten.</p>
<p>Die Untersuchungsergebnisse sind sehr umfassend und interessant, es lohnt sich daher, hier die Quelle einzusehen. <a href="http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.369405.de/11-11-1.pdf"><strong>www.diw/pdf.de</strong></a></p>
<p>Die Psychologen der Studie stellten sich auch die Frage, ob die Verbindung zwischen dem F&#252;nf-Faktoren Modell und unternehmerischen Leistung ausreicht, da bestimmte Faktoren wie Risikobereitschaft, Geduld oder Vertrauen als klare St&#228;rken f&#252;r Selbstst&#228;ndigkeit gelten, mit dem FFM aber nur indirekter Zusammenhang untersucht werden kann.<br />
Weitere Artikel dazu gibt es <a href="http://www.personalityprofile.eu/2010/05/21/fragebogen-zur-diagnose-unternehmerischer-potenziale-f-dupn/"><strong>hier</strong></a>.  </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verhaltens&#228;nderungen m&#252;ssen bei der Firmenspitze beginnen</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2010/12/15/verhaltensaenderungen-muessen-bei-der-firmenspitze-beginnen/</link>
		<comments>http://www.personalityprofile.de/2010/12/15/verhaltensaenderungen-muessen-bei-der-firmenspitze-beginnen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 08:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA["Verhaltensänderungen müssen bei der Firmenspitze beginnen"]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Führung & Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensänderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Personality Profile sprach mit Ryan Ross und Rainer M. Neubauer, Beratungsexperten des weltweit gefragten Anbieters f&#252;r Assessments Hogan, &#252;ber die Akzeptanz von Pers&#246;nlichkeitstests.
Ryan Ross ist Vice President of Consulting bei Hogan Assessment System Inc..
Rainer M. Neubauer ist Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der D&#252;sseldorfer Metaberatung GmbH, dem europ&#228;ischen Kooperationspartner von Hogan]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>AUTOR: <a href="http://www.personalityexperts.de/personlichkeitsentwicklung/erik-prochnow/autor/">Erik Prochnow</a></p>
<p><b>Personality Profile sprach mit <a href="http://www.personalityexperts.de/potenzialanalyse/ryan-ross/autor/"><strong>Ryan Ross</strong></a> und <a href="http://www.personalityexperts.de/profiling-eignungsdiagnostik/dr-neubauer/autor/"><strong>Dr. Rainer M. Neubauer</strong></a>, Beratungsexperten des weltweit gefragten Anbieters f&#252;r Assessments Hogan, &#252;ber die Akzeptanz von Pers&#246;nlichkeitstests.</b></p>
<p><b>PP:</b> Herr Ross und Herr Neubauer, was verstehen Sie unter Pers&#246;nlichkeit?</p>
<p><b>Ryan Ross:</b> Wir bei Hogan verstehen darunter die individuellen charakterlichen Eigenschaften, die Menschen auszeichnen und die sie einsetzen, um im Leben zurecht zu kommen und sich weiter zu entwickeln. </p>
<p><b>Dr. Neubauer:</b> Dabei gehen wir davon aus, dass alle Menschen nach Macht und sozialen Beziehungen streben. Und einige der menschlichen Charakteristika garantieren auf diesem Weg mehr Erfolg. <span id="more-5573"></span></p>
<p><b>PP:</b> Ist Pers&#246;nlichkeit nicht Ver&#228;nderungen unterworfen?</p>
<p><b>Ross:</b> Aus unserer Sicht sind diese individuellen Eigenschaften sehr stabil und &#252;ber Jahre hinweg verl&#228;sslich erfassbar. Was sich bei den Menschen allerdings &#228;ndert, ist ihr Verhalten. Angeregt durch Selbstreflexion k&#246;nnen wir anders handeln, um erfolgreich zu sein. Die Pers&#246;nlichkeit ver&#228;ndert sich nur dann, wenn sich auch die individuellen Charakteristika &#228;ndern. Langfristig ist das m&#246;glich, aber es erfordert sehr harte Arbeit an sich selbst, vor allem wenn man unter Druck steht.</p>
<p><b>PP:</b> Wie misst Hogan Pers&#246;nlichkeit?</p>
<p><b>Ross:</b> Wir unterscheiden drei wesentliche Aspekte: Zum einen die Charakteristika, die ein Mensch bei allt&#228;glichen Herausforderungen einsetzt. Dann seine speziellen Eigenschaften, die unter Stress und Druck zum Vorschein kommen. Und drittens seine Werte und Motivatoren, die ihn antreiben, das zu tun, was er will. Mit unseren Tests pr&#252;fen wir, ob diese individuellen Eigenschaften mit dem tats&#228;chlichen Verhalten im Konflikt stehen.<br />
<!--more--><br />
<b>PP:</b> Worauf gr&#252;nden Sie die Tests?</p>
<p><b>Ross:</b> Abgeleitet vom in der wissenschaftlichen Psychologie etablierten F&#252;nf-Faktoren-Modell  &#8211; Big Five &#8211; haben wir nach wissenschaftlichen Kriterien, wie sie auch in der Din-Norm 33430 formuliert werden, Standardfrageb&#246;gen entwickelt. Dabei werden zwei der f&#252;nf Pers&#246;nlichkeitseigenschaften emotionale Stabilit&#228;t, Begeisterungsf&#228;higkeit oder Extraversion, Offenheit, Vertr&#228;glichkeit und Gewissenhaftigkeit noch einmal unterteilt und differenzierter abgebildet. So wird beispielsweise Extraversion durch Ehrgeiz oder Zielorientierung und soziale Umg&#228;nglichkeit oder Interaktionsf&#228;higkeit erfasst. Offenheit f&#252;r Neues wird durch Wissbegierde und die Art des Lernens genauer erl&#228;utert. </p>
<p><b>Dr. Neubauer:</b> Die anschlie&#223;enden Ergebnisberichte k&#246;nnen wir auf konkrete Positionen bis hin zum Chef und auf jede Kultur zuschneiden. In diesen heute fast ausschlie&#223;lich online genutzten Pers&#246;nlichkeitstests werden die Antworten in Form von Negativ-Positiv-Skalen abgebildet. Dabei geht es uns nicht um das Verbreiten einer Pers&#246;nlichkeitstheorie. Der Ansatz von Hogan ist auf das Verhalten und auf  die Leistungsf&#228;higkeit einer Person ausgerichtet. Hierf&#252;r &#252;berpr&#252;fen wir die Passung zwischen der Pers&#246;nlichkeit und den Anforderungen einer Position und begleiten Personen beim Erlernen neuer Verhaltensweisen.</p>
<p><b>PP:</b> Bislang &#228;u&#223;ern sich Firmen nicht gerne zu ihren Erfahrungen mit solchen Tests. Versprechen Sie mehr als Sie halten k&#246;nnen?</p>
<p><b>Ross:</b> Viele Unternehmen halten ihre Erfahrungsberichte lieber geheim, weil sie Pers&#246;nlichkeitstests und deren Ergebnisse strategisch nutzen und sich von der Konkurrenz abgrenzen wollen. Das Offenlegen der Erkenntnisse w&#252;rde ihnen diesen Vorteil nehmen.</p>
<p><b>Dr. Neubauer:</b> Unsere Erfahrungen zeigen jedoch, dass wir zum Beispiel ethisches Verhalten anhand der Tests durchaus voraussagen k&#246;nnen. Nehmen Sie etwa die Manager von Enron oder einiger Banken, die die Finanzkrise ausgel&#246;st haben. In diesen F&#228;llen lie&#223;e sich leicht ermitteln, ob das Fehlverhalten der Manipulation das Resultat von Stress war und der mangelnden pers&#246;nlichen Eigenschaften, angemessen darauf zu reagieren. </p>
<p><b>PP:</b> Was w&#228;ren etwa individuelle Charakteristika, die so ein Verhalten beg&#252;nstigen?</p>
<p><b>Ross:</b> Eine M&#246;glichkeit ist ganz einfach Arroganz. Die Einstellung, man kann keine Fehler machen und alle anderen Mitarbeiter werden einem schon folgen. Oder es ist die Neigung zum Nervenkitzel. Also der Versuch, auszutesten wie erfolgreich man mit nicht immer korrekten Mitteln sein kann, ohne aufzufliegen. Ein drittes Charakteristikum kann der Wunsch sein, im Rampenlicht zu stehen. In unseren Befragungen stellen wir fest, das rund 60 bis 65 Prozent der F&#252;hrungskr&#228;fte an ihrer F&#252;hrungsaufgabe scheitern. Und das hat einen direkten Einfluss auf ihre Leute und die gemeinsame Arbeit.</p>
<p><b>PP:</b> Hei&#223;t das, der Einsatz von Pers&#246;nlichkeitstests sollte bei der Firmenspitze beginnen?</p>
<p><b>Dr. Neubauer:</b> Ja, deshalb machen sich auch erfolgreiche Unternehmer wie der Computer-Hersteller Michael Dell daf&#252;r stark und lassen sich selbst testen. Wir betreuen gerade einige Schweizer Topfirmen und da haben wir ebenfalls mit dem oberen Management begonnen. Erst dann erfolgt die Befragung der unteren Ebenen. Mit den Ergebnissen gehen wir dann in eine gemeinsame Diskussion &#252;ber die Unternehmenskultur.</p>
<p><b>PP:</b> Spielt dabei das Thema Integrit&#228;t eine Rolle?</p>
<p><b>Ross:</b> Das ist f&#252;r uns ein ganz wichtiger Aspekt. Integrit&#228;t ist aus unserer Sicht eine Kombination aus verschieden Charakterz&#252;gen. Dazu z&#228;hlen unter anderem das Einhalten von Regeln, das Kontrollieren von Impulsen, Stressbew&#228;ltigung und Verl&#228;sslichkeit. Dar&#252;ber hinaus fragen wir in den Tests auch nach Sozialkompetenz.</p>
<p><b>Dr. Neubauer:</b> Letztlich erfordert das Thema Integrit&#228;t jedoch immer eine individuelle Pr&#252;fung. Es l&#228;sst sich nicht anhand von Standardfragen erfassen, da jeder etwas anderes darunter versteht. F&#252;r manche bedeutet Integrit&#228;t zum Beispiel schon, nicht auf dem Parkplatz des Vorgesetzten zu parken. </p>
<p><b>PP:</b> Spiegelt sich nicht auch in dem Umgang mit den Ergebnissen von Pers&#246;nlichkeitstests Integrit&#228;t wieder?</p>
<p><b>Ross:</b> Auf alle F&#228;lle. Wir raten dem Management immer dazu, von Anfang an offen zu legen, wie der Einsatz von Pers&#246;nlichkeitstests gehandhabt werden soll. Je nach Ziel sollten zum Beispiel Vereinbarungen mit den Mitarbeitern &#252;ber Einsicht und Nutzen der Ergebnisse getroffen werden. Und f&#252;r die F&#252;hrung ist das nat&#252;rlich ein Test, ob sie ihre Versprechen einh&#228;lt.</p>
<p><b>PP:</b> Ist den Managern klar, dass das Testen von Mitarbeiter immer auch etwas &#252;ber sie selbst aussagt?</p>
<p><b>Neubauer:</b> Den meisten ist das nicht bewusst. So erleben wir F&#228;lle, in denen viele Leute ein Unternehmen verlassen, weil der Chef nicht bereit ist, sein Verhalten zu &#228;ndern. Unsere Aufgabe ist es dann, im Management anzusprechen, welche Auswirkungen das F&#252;hrungsverhalten hat.  </p>
<p><b>PP:</b> Und wie reagieren Sie auf den Versuch, Tests zum eigenen Vorteil zu manipulieren?</p>
<p><b>Neubauer:</b> Das wird zwar immer wieder versucht. Aber es wird Sie &#252;berraschen, nur ein ganz geringer Prozentsatz der Menschen neigt dazu, sich zu inszenieren. Die meisten Teilnehmer sind daran interessiert, die Tests korrekt auszuf&#252;llen, weil sie f&#252;r den ausgeschriebenen Job einen guten Eindruck hinterlassen wollen. Sollte jemand versuchen, zu manipulieren, stellen die Tests das fest. Das Ergebnis ist dann nicht aussagef&#228;hig und interpretierbar</p>
<p><b>PP:</b> F&#252;r welche Herausforderungen fragen Unternehmen derzeit Pers&#246;nlichkeitstests nach?</p>
<p><b>Ross:</b> Aufgrund der Folgen der Finanzkrise besteht zur Zeit nur wenig Interesse an Tests f&#252;r Neuanstellungen. Die Firmen fokussieren sich mehr auf das Entwickeln von Talenten und F&#252;hrungskr&#228;ften. Die gro&#223;e Herausforderung liegt dabei darin, wie gute Leute gef&#246;rdert werden k&#246;nnen, wenn noch keine entsprechenden Jobs vorhanden sind.</p>
<p><b>PP:</b> Was raten Sie in diesem Fall?</p>
<p><b>Neubauer:</b> Wir heben die Bedeutung von guten Teammitgliedern hervor und empfehlen, diese mit Hilfe von Befragungen zu identifizieren und individuell zu f&#246;rdern. Pers&#246;nlichkeitstests sollten zudem in spezielle Entwicklungsprogramme etwa im Rahmen eines Projektes oder der so genannten Job Rotation, dem Wechsel zwischen verschiedenen T&#228;tigkeiten, integriert werden, um den Einzelnen eine klare Perspektive aufzuzeigen.</p>
<p><b>PP:</b> Und wird das weltweit von Unternehmen aufgegriffen?</p>
<p><b>Ross:</b> Wir sind in 40 L&#228;ndern aktiv und bieten unsere Tests in mehr als 40 Sprachen an. Zwischen den einzelnen L&#228;ndern gibt es dabei gro&#223;e Unterschiede. In Gro&#223;britannien und den USA zum Beispiel waren die Menschen schon immer sehr unvoreingenommen gegen&#252;ber Tests eingestellt. Dort haben sich deshalb nicht nur die gro&#223;en Anbieter solcher Verfahren etabliert. Pers&#246;nlichkeitstests werden in diesen L&#228;ndern in fast jedem gesellschaftlichen Bereich als normal angesehen und nachgefragt. Auch die Asiaten sind f&#252;r solche Methoden sehr offen.</p>
<p><b>Neubauer:</b> In Deutschland dagegen herrscht mehr Zur&#252;ckhaltung vor, obwohl das Land durchaus auf eine Tradition in der Entwicklung und Forschung von Assessments und Pers&#246;nlichkeitstests zur&#252;ckblicken kann. Bei der Auswahl und dem F&#246;rdern von Mitarbeitern greifen Unternehmen hierzulande jedoch immer noch eher auf traditionelle Ma&#223;nahmen wie Interviews oder Probearbeiten zur&#252;ck. Zudem begrenzen rechtliche Fragen die Nachfrage nach Pers&#246;nlichkeitstests.</p>
<p><b>PP:</b> Inwiefern?</p>
<p><b>Ross:</b> In Gro&#223;britannien und den USA ist die Diskriminierung von Menschen ausdr&#252;cklich per Gesetz verboten. Um sich also bei der Einstellung von Mitarbeitern abzusichern, setzen Firmen daher auf neutrale und anonym durchgef&#252;hrte Tests. Aus unserer Sicht w&#228;re das auch in Deutschland eine M&#246;glichkeit, um etwa mehr Frauen in Managementpositionen zu verhelfen. </p>
<p><b>Neubauer:</b> Unsere Tests erf&#252;llen beispielsweise die Anforderungen des Arbeitsgleichstellungs-Gesetzes.</p>
<p><b>PP:</b> Weshalb sind die Deutschen so zur&#252;ckhaltend?</p>
<p><b>Neubauer:</b> Wahrscheinlich ist es die Angst, dass Testergebnisse gegen sie verwendet werden k&#246;nnten. Wir raten Managern daher, offen die Vorteile f&#252;r die Mitarbeiter und des gesamten Unternehmens hervorzuheben. In Zeiten des Fachkr&#228;ftemangels geht es nicht darum, Leute vorzuf&#252;hren, sondern Talente zu halten, gute Mitarbeiter anzuwerben und Risiken sowie Kosten bei der Einstellung zu senken. Dar&#252;ber hinaus sind f&#252;r den Unternehmenserfolg unterschiedliche Pers&#246;nlichkeiten gefordert. Und die gilt es, aufzusp&#252;ren. Ein Bereich, in dem die Deutschen f&#252;r Tests sehr offen sind, ist das Pr&#252;fen von Sicherheitsstandards etwa in Atomkraftwerken. Auch dabei spielt allerdings die Pers&#246;nlichkeit eine entscheidende Rolle.</p>
<p><b>PP:</b> Wie sieht f&#252;r Sie ein vorbildlicher Umgang mit Pers&#246;nlichkeitstests aus?</p>
<p><b>Ross:</b> Die Resultate allein bringen wenig. Sie m&#252;ssen interpretiert, gemeinsam besprochen und es m&#252;ssen &#196;nderungsm&#246;glichkeiten f&#252;r das individuelle Verhalten aufgezeigt werden. Idealerweise erfolgt das in einem Coachingprozess. Zudem brauchen Ver&#228;nderungen Zeit. Es gibt keinen Schalter, mit dem sich Verhalten einfach umprogrammieren l&#228;sst. Je mehr Unternehmen in den Einsatz von Pers&#246;nlichkeitstests investieren, desto besser sind die Ergebnisse. Allerdings wird diese intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten derzeit wenig nachgefragt.</p>
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