Wie Unternehmen von der Idee zur Innovation kommen

 

Ständige Erneuerung statt „Business as usual“ – das erfordert heute die Dynamik der globalen Wirtschaft. Aber was macht Innovationen eigentlich aus, welche Typen von Innovatoren gibt es und wie können Unternehmen optimale Bedingungen schaffen, damit Innovationen entstehen? Diesen Fragen geht der US-Amerikaner Robert Rosenfeld, Präsident und CEO von Idea Connection Systems Inc., in seinem Keynote-Vortrag am Mittwoch, 21. September, auf der Messe Zukunft Personal in Köln nach (auf Englisch).

Während sich heute noch viele Unternehmen damit beschäftigen, wie sie ihre Mitarbeiter kreativer machen, geht Robert Rosenfeld einen Schritt weiter: Der Innovationsexperte analysiert seit mehr als 40 Jahren die Mechanismen, die kreative Ideen oder Handlungen zu Innovationen machen. Denn von 100 Ideen würden nur 10 Prozent finanziert, 3 bis 4 Prozent zur Marktreife gebracht und lediglich 1 bis 3 Prozent seien wirklich erfolgreich.

Für Rosenfeld ist Innovation ein Kontinuum von der Evolution über die Expansion bis hin zur Revolution. „Evolutionäre Ideen sind stufenartige Verbesserungen, expandierende Ideen vergrößern die gegenwärtige Sichtweise und revolutionäre Ideen erfolgen außerhalb etablierter Denkmuster, sind also wirkliche Durchbrüche“, so der CEO von Idea Connection Systems.

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Interdisziplinäres Symposium „Kunst fördert Wirtschaft“

 

Wie entsteht Innovation und welche Rolle spielen dabei künstlerische Methoden? Welche Erfahrungen haben erfolgreiche Vertreter verschiedenster Disziplinen? Welche Zukunftsperspektiven lassen sich daraus für die Wissenschaften und die Wirtschaft ableiten? Diesen Fragen widmet sich das interdisziplinäre Symposium „Kunst fördert Wirtschaft“ am 21. und 22. November in der DASA Dortmund.

Die Frage, welche Denkprozesse und Problemlösungsmethoden verantwortlich sind für nachhaltig erfolgreiche Innovationen und wirtschaftliche Entwicklung, nimmt in der Forschung einen immer größeren Stellenwert ein. Insbesondere non-lineare Methoden, die vor allem in der künstlerischen Produktion angewandt werden, stehen dabei im Mittelpunkt der Diskussionen.
Prof. Ursula Bertram, Künstlerin und Professorin für Plastik und Interdisziplinäres Arbeiten an der TU Dortmund, forscht und lehrt mit Ihrem Team schon seit vielen Jahren über künstlerische Prozesse in außerkünstlerischen Feldern. Sie gründete 2007 die Denkfabrik [ID]factory am Institut für Kunst der TU Dortmund mit dem BfI, Büro für Innovationsforschung Mainz.
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Stefan Götz

 

Stefan Götz identifiziert weltweit wahre Leader aus verschiedenen Disziplinen, die mit dem traditionellen Denken brechen.
Er schält deren Ansätze, Denkweisen, Perspektiven in den Bereichen Leadership, Innovation und Change heraus und stellt es der Businesswelt zur Verfügung. Dazu entwickelt er partnerschaftlich mit seinen Kunden, Führungspersonen namhafter Unternehmen, die Architektur von nachhaltigen Entwicklungsprozessen. Und bringt zusammen mit seinem Team vielfältige Ansätze ein, die Bewusstheit, Wachstum und Perspektivenvielfalt im Leadership ermöglichen. Er versteht sich als herzvoller und energetischer Prozessbegleiter und Katalysator, der neue Wege öffnet und neue Lösungen ermöglicht. Im Leadership folgt er holistischen Ansätzen und widmet sich sehr dem Authentischen Leadership. Er verbindet Leadership Modelle und Werte mit partnerschaftlichen Businessmodellen und nutzt speziell dazu die Blue Ocean Strategy.

Artikel
Tatsächlich Liebe ? Konkurrenzdenken: ein Auslaufmodell? Kooperationsdenken: das bessere Unternehmerische Prinzip?

Psychologie der Innovation

 


Bild: Bernd Ehrhardt, PIXELIO

In deutschen Unternehmen werden Innovationen dringend benötigt, unser Rohstoff sind eigentlich die Innovationen. Dennoch, Innovationen treffen immer wieder auf Widerstand, Routinen nicht. Die Innovationspsychologie beschäftigt sich mit dem Verhalten der Menschen während eines Innovationsprozesses. Welche Kompetenz ist eigentlich erforderlich um Innovativ sein zu können? Welche Vorraussetzungen sollten in einem Unternehmen vorhanden sein, damit Innovationen entwickelt und umgesetzt werden können?
In dem Artikel “Psychologie der Innovation” von Michael Storks auf www.neunsight-live.de wird das Verhalten in deutschen Unternehmen aus der Sicht verschiedener psychologischer Disziplinen wie beispielsweise der Risikoforschung betrachtet.

Weniger reden fördert die Innovation” ist ein Fazit am Ende des ausführlichen und sehr interessanten Artikels. “Einige Minuten stillen Nachdenkens auf einer Sitzung stärkt die Innovationsfähigkeit einer Gruppe. So kann sich die Anzahl innovativer Ideen sogar verdoppeln, vor allem in Gruppen, die mindestens eine relativ introvertierte Person umfasst. Zu diesem Schluss kommt Arne de Vet in seiner Dissertation über die Auswirkung stillen Nachdenkens auf Kreativität und Innovation.”


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