MOTIVATOR: Leadership Simulation 21

 

Autoren: Dr. Andreas Huber, Simone Hahn

Humankapital des Managements und der Mitarbeiter fördern

Führen – ja gerne? Managen können die meisten Betriebswirtschaftler und MBAs – das haben sie gelernt: Analysieren, Organisieren, Planen rein kaufmännischer und unternehmens- wie marktbezogener, meist monetärer Größen. Nicht geschult sind die allermeisten Führungskräfte aber im eigentlichen Führen von Menschen und Mitarbeitern – vor allem im Kommunizieren und Motivieren. Die an der praxisorientierte “Motivator®-Simulation” schlägt die Brücke zwischen managen und führen.

Führung in der Simulation bedeutet: Wie kann ich den Mitarbeiter am Besten motivieren? Wann muss ich das Gespräch mit ihm suchen? Werde ich ihm als Mensch gerecht? Wie kann ich ihn – authentisch und persönlich – für mich und die Unternehmensziele wirklich gewinnen? Viele Führungskräfte wissen es meist nicht – mit dem MOTIVATOR® können sie diese Lücke schließen.

Repräsentativumfragen wie die Gallup-Studien dokumentieren seit Jahren die organisationalen wie volkswirtschaftlichen Auswirkungen dieses Führungsmankos fehlender individueller Führung und Komplexitätskompetenz: nur ein Sechstel wirklich dauerhaft motivierter und firmengebundener Mitarbeiter – der Rest sind “Mitläufer”, von denen rund 20 Prozent die innere Kündigung eingereicht haben. Die eindeutigen Gründe: Führungsfehler – so bekommt beispielsweise nur jeder fünfte Lob und Anerkennung für gute Arbeit, sieben von zehn Beschäftigten monieren “kein Interesse an mir als Mensch” oder drei Viertel werden nie nach ihrer Meinung und ihren Ansichten gefragt – keine Partizipation. Experten schätzen den jährlichen Schaden auf über 200 Milliarden Euro.

Solche und viele andere Führungsprobleme können mit dem MOTIVATOR geübt – und gelöst – werden: Im Gegensatz zu herkömmlichen Management-Szenarien mit ihren betriebswirtschaftlichen Schwerpunkten, erfasst der MOTIVATOR auch die andere, die psychologische Seite der Führungsmedaille: Führen als Mitarbeiter-Kommunikation und Motivieren.

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Psychische Belastungen am Arbeitsplatz – Studie vom DGFP

 

Der DGFP hat eine Studie zum Thema „psychische Beanspruchungen von Mitarbeitern und Führungskräften“ durchgeführt. Das Ziel war, einen Leitfaden für Führungskräfte zu entwickeln, damit sie psychische Beanspruchungen bei ihren Mitarbeitern früher erkennen und besser damit umgehen können. Zunächst führte der Arbeitskreis eine Online- Befragung mit 239 Personen aus DGFP- Mitgliedsunternehmen durch, um herauszufinden, ob Unternehmen bei ihren Mitarbeitern psychische Beanspruchungen feststellen und inwiefern sie davon betroffen sind. Weitere Fragen waren, ob es bestimmte Abteilungen gibt, die besonders betroffen sind und was der Auslöser für die Probleme ist.

Es zeigte sich, dass es in fast jedem Unternehmen betroffene Mitarbeiter gibt. Die betriebliche Fehlzeitenquote ist aufgrund von psychischen Beanspruchungen in den meisten Unternehmen in den letzten zwei Jahren gestiegen und wird vermutlich weiter ansteigen.

Am häufigsten finden sich psychische belastete Mitarbeiter mit auffälligem Verhalten in den Bereichen Marketing/ Vertrieb, in der Produktion und im Kundencenter/ Service. Angestellte der unteren und mittleren Führungsebene sind ebenfalls überdurchschnittlich häufig betroffen. Auch sind angelernte Kräfte und Facharbeiter in Produktionsunternehmen stärker in Mitleidenschaft gezogen als in Dienstleistungsunternehmen.

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Was bewegt Führungskräfte wirklich?

 

AUTORIN: Gudrun Happich

Seit fast 25 Jahren beschäftige ich mich damit, was Menschen in Führungspositionen umtreibt. Was sind ihre Themen, was erleben sie als Problem, und was wünschen sie sich für ihre Arbeit?
Schon als ich in meiner „ersten“ Karriere über 12 Jahre lang selbst Führungskraft und Managerin war, suchte ich nach Antworten. Aus eigenem Interesse, denn ich hätte mir Austausch gewünscht, hätte zumindest gerne gewusst, ob ich eigentlich die einzige bin, die alles auf „die harte Tour“ lernen muss.

Insofern überrascht es wahrscheinlich wenig, dass ich als Coach nach wie vor brennend an diesen Fragen interessiert bin und am liebsten mit Leistungsträgern und Führungskräften arbeite. Ich bin immer auf der Spur der Themen, die für meine Klienten wirklich Bedeutung haben.
Aus dieser Motivation heraus habe ich auf meinem Leistungsträger-Blog in den letzten 4 Monaten zwei miteinander verknüpfte Umfragen gestartet, deren Ergebnisse ich Ihnen hier kurz vorstellen will.
In Umfrage 1 fragte ich nach den Herausforderungen von Führungskräften mit Personalverantwortung. Umfrage 2 stellte dann die Frage nach den Wünschen, Visionen und Erwartungen dieser Menschen an ihren Führungsalltag.

Umfrage 1: Was ist für Sie in Ihrem Führungsalltag aktuell die größte Herausforderung?

Aus insgesamt 17 vorgegebenen Antworten konnten die Teilnehmer bis zu 10 Antworten ankreuzen:
1. Ich will eine gute Performance bringen, befürchte aber, den Erwartungen der anderen nicht gerecht zu werden.
2. Ich wirke nach außen souverän, aber es fällt mir oft schwer, kühlen Kopf zu bewahren.
3. Ich will meine Mitarbeiter zum „Mitdenken“ statt „Abarbeiten“ bewegen.

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Stefan Götz

 

Stefan Götz identifiziert weltweit wahre Leader aus verschiedenen Disziplinen, die mit dem traditionellen Denken brechen.
Er schält deren Ansätze, Denkweisen, Perspektiven in den Bereichen Leadership, Innovation und Change heraus und stellt es der Businesswelt zur Verfügung. Dazu entwickelt er partnerschaftlich mit seinen Kunden, Führungspersonen namhafter Unternehmen, die Architektur von nachhaltigen Entwicklungsprozessen. Und bringt zusammen mit seinem Team vielfältige Ansätze ein, die Bewusstheit, Wachstum und Perspektivenvielfalt im Leadership ermöglichen. Er versteht sich als herzvoller und energetischer Prozessbegleiter und Katalysator, der neue Wege öffnet und neue Lösungen ermöglicht. Im Leadership folgt er holistischen Ansätzen und widmet sich sehr dem Authentischen Leadership. Er verbindet Leadership Modelle und Werte mit partnerschaftlichen Businessmodellen und nutzt speziell dazu die Blue Ocean Strategy.

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