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	<title>PersonalityProfile &#187; Depression</title>
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	<description>Personal Experten für Personalentwicklung und Rekruiting</description>
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		<title>Burnout und Depression Teil 4</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 17:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>

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		<description><![CDATA[Pr&#228;vention: um einem Burnout vorzubeugen sind drei S&#228;ulen wesentlich:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/coaching/gabi-golling/kontakt/">Gabriele Golling</a></p>
<p><b>Pr&#228;vention: um einem Burnout vorzubeugen sind drei S&#228;ulen wesentlich:</b></p>
<p><b>1. S&#228;ule: Regeneration</b><br />
Dies ist die Wichtigste und gleichzeitig auch die am leichtesten zu Lernende. &#220;berlegen Sie daf&#252;r einmal, welche Regenerationsm&#246;glichkeiten Ihnen fr&#252;her geholfen haben, und versuchen Sie, davon eine oder zwei wieder in Ihren Alltag zu integrieren. Welche Hobbys haben Sie fr&#252;her einmal ausge&#252;bt und welche davon haben Ihnen ein Gef&#252;hl der Zufriedenheit gegeben?<span id="more-5347"></span><br />
Entdecken Sie Ihre Leidenschaften wieder: Interessieren Sie sich f&#252;r kulturelle Belange, lieben Sie die Natur?<br />
Pflegen Sie Freundschaften und treffen Sie sich mit Ihren Freunden in lockerer und entspannter Atmosph&#228;re.<br />
Denken Sie einmal dar&#252;ber nach eine Entspannungstechnik zu lernen, um auch in stressiger Umgebung eine Insel der Ruhe zu finden.<br />
Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ern&#228;hrung und schlafen Sie ausreichend.<br />
Machen Sie Kurzpausen, in denen Sie sich einfach mal ans Fenster stellen und tief durchatmen, oder in denen Sie sich f&#252;r wenige Minuten geistig an Ihren liebsten Urlaubsort versetzen.</p>
<p><b>2. S&#228;ule: Delegation</b><br />
Alles alleine zu machen, auf niemanden angewiesen zu sein, spielen zwar f&#252;r das Selbstwertgef&#252;hl eine wichtige Rolle, f&#252;hren aber langfristig zum Crash.<br />
Zeitmanagement ist eigentlich unsinnig, denn es stehen uns allen immer nur 24 Stunden pro Tag zur Verf&#252;gung, die im gleichen Rhythmus ablaufen. Wie wir damit umgehen und diese Zeit verbringen, k&#246;nnen wir jedoch sehr wohl managen.<br />
Eine schon sehr alte, aber oft vergessene Methode, ist die sogenannte Eisenhower-Methode: Hiernach k&#246;nnen Sie alle Ihre Aufgaben in dringend und nicht dringend, sowie in wichtig und nicht wichtig unterteilen.<br />
Die Qualit&#228;t der Zeit k&#246;nnen Sie auch dadurch verbessern, indem Sie langweilige Dinge wie Aufr&#228;um- oder Sortierarbeiten in Phasen machen, in denen Sie eher schlechte Laune haben. Wenn Sie gute Laune haben, sollten Sie sich mehr um kreative Dinge k&#252;mmern.<br />
Machen Sie sich doch einfach eine Liste der T&#228;tigkeiten, die zur Kategorie „Gute Laune“ und zur Kategorie „Schlechte Laune“ geh&#246;ren.</p>
<p><b>3. S&#228;ule: Grenzen erkennen</b><br />
Hierbei geht es darum, wie gut Sie sich selbst kennen und wie realistisch Sie sich selbst einsch&#228;tzen. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem bisherigen Leben? Wie gut kennen Sie ihre eigenen St&#228;rken und Schw&#228;chen und wie gehen Sie damit konkret um?<br />
Oftmals wirken hier verschiedene Erwartungen oder alte Glaubenss&#228;tze auf das eigene Verhalten. Diese gilt es bewusst zu machen und dann konkret zu entscheiden, wie und in welcher Form Sie damit weiter leben m&#246;chten. Ein Coach kann hier wertvolle Unterst&#252;tzung von au&#223;en sein.</p>
<p><b>Was  bedeutet Burnout bzw. dessen Pr&#228;vention f&#252;r die Zukunft?</b><br />
Gesundheit ist unser wertvollstes Gut und die Qualit&#228;t und die Dauer unseres Lebens ist hiervon in gr&#246;&#223;tem Ma&#223;e abh&#228;ngig. Die seelische Gesundheit spielt dabei, insbesondere im Dienstleistungssektor, eine gr&#246;&#223;ere Rolle.<br />
Durch die demografische Entwicklung und die Globalisierung ist nicht nur der Arbeitsdruck gewachsen, sondern auch der Wettbewerb um die besten K&#246;pfe entbrannt. F&#252;r Unternehmen wird es daher immer wichtiger, was und wie sie in ihre Mitarbeiter und F&#252;hrungskr&#228;fte investieren.<br />
Deswegen wird dem Bereich „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ in vielen Unternehmen, Beh&#246;rden und Institutionen eine zunehmende Bedeutung zugemessen. Und es sollte nicht nur eine Alibiveranstaltung sein.<br />
Manche Unternehmen stellen in der Mittagspause nicht nur Kaffee und Essen zur Verf&#252;gung, sondern auch Fitnessger&#228;te, Wellness-Behandlungen und Entspannungstrainings. Nutzen Sie dieses Angebot, denn sonst wird es oft wieder abgeschafft.<br />
Andere Betriebe setzen vorausschauend an die Stelle von Incentives oder Erfolgspr&#228;mien zur Mitarbeitermotivation verst&#228;rkt Personal-Coaching und Gesundheitstraining.<br />
Und wie verschiedene Studien beweisen macht dies durchaus auch wirtschaftlich Sinn: Der durchschnittliche Kosten-Nutzen-Effekt der Investitionen in das Gesundheitsmanagement liegt bei 1:3 bis 1:6.<br />
Dennoch sollten Sie die Zust&#228;ndigkeit f&#252;r Ihre Gesundheit nicht allein in die H&#228;nde Ihres Arbeitgebers legen, sondern selbst initiativ und aktiv werden, denn f&#252;r Ihr Leben und Ihre Gesundheit ist nur eine einzige Person verantwortlich: Sie selbst!</p>
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		<title>Burnout und Depression Teil 3</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2010/11/11/burnout-und-depression-teil-3/</link>
		<comments>http://www.personalityprofile.de/2010/11/11/burnout-und-depression-teil-3/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 08:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>

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		<description><![CDATA[ Die Mechanismen, die zum Burnout oder zu einer Depression f&#252;hren, sind derart kompliziert, dass wir erst seit kurzem hoffen d&#252;rfen, mit modernen Methoden der Biologie und anderer Naturwissenschaften ihre Entstehung zu entdecken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/coaching/gabi-golling/kontakt/">Gabriele Golling</a></p>
<p><b>Organisch oder psychisch?<br />
„Organisch ist alles in Ordnung!“ Was ein Arzt damit meint ist, dass die Ursache der Beschwerden psychisch ist. So einfach ist das aber nicht. Die Mechanismen, die zu einer Depression f&#252;hren, sind derart kompliziert, dass wir erst seit kurzem hoffen d&#252;rfen, mit modernen Methoden der Biologie und anderer Naturwissenschaften ihre Entstehung zu entdecken.</b></p>
<p>Betrachten wir das Gehirn etwas genauer, sind dort rund 100 Milliarden Gehirnzellen, die in Ihrer Funktion sowohl im Zellinneren als auch in einer Wechselbeziehung zu anderen Zellen stehen. Dieses gigantische Netzwerk zu verstehen ist daher von seinem Schwierigkeitsgrad her durchaus vergleichbar mit den zu l&#246;senden Aufgaben &#252;ber die Funktionsweise des Weltalls.<span id="more-5269"></span><br />
Unser Gehirn wiegt zwar nur rund 1,5 Kg und macht somit an unserem Gesamtgewicht nur ca. 2% aus, dennoch m&#252;ssen je nach K&#246;rpergr&#246;&#223;e zwischen 0,8 und 1,2 Liter Blut pro Minute durch die feinen Gef&#228;&#223;e unseres Gehirns flie&#223;en, damit gen&#252;gend Sauerstoff zur Verf&#252;gung steht.<!--more--><br />
Dabei verbraucht unser Gehirn fast die H&#228;lfte der in das Blut freigesetzten Glukose, also Blutzucker. Da das Gehirn selbst keine Energievorr&#228;te anlegen kann, ist es gegen&#252;ber einem Mangel an Sauerstoff oder Blutzucker besonders empfindlich. Schon geringe biochemische Ver&#228;nderungen k&#246;nnen daher bereits psychische Erkrankungen ausl&#246;sen.</p>
<p><b>Ganzheitliche Betrachtung und Behandlung:</b><br />
W&#228;hrend sich der Zellbiologe mit der Entstehung Krankheit verursachender Mechanismen auf Zellebene besch&#228;ftigt, befasst sich der Psychologe mit den Bedingungen f&#252;r Erleben und Verhalten. Wichtig ist zu erkennen, dass Zellbiologen, Biochemiker, Genetiker und Psychologen sich auf dem gleichen Terrain  bewegen &#8211; Abgrenzungsversuche w&#228;ren v&#246;llig kontraproduktiv.<br />
Wie bei vielen anderen Ph&#228;nomenen des Lebens, kommt es auch hier auf die richtige Mischung an &#8211; hier eben die Mischung der verschiedenen Disziplinen.<br />
Was aber noch wirkungsvoller als die beste Therapie ist, ist die Pr&#228;vention. Wenn wir es schaffen unser Leben so zu gestalten, dass wir unserem Gehirn keinen Grund geben, psychische Krankheiten ausbrechen zu lassen, werden wir von vielen unangenehmen Dingen verschont bleiben.</p>
<p><b>Warnsignale f&#252;r Burnout<br />
Auch wenn es einige als aktuelle „Modediagnose“ abtun. Burnout ist ein Warnsignal. Dabei &#228;u&#223;ern sich die Alarmzeichen in drei Phasen:</b></p>
<p><b>Phase 1: Emotionale Ersch&#246;pfung</b><br />
In dieser Phase f&#252;hlen sich Betroffene im Job frustriert und ausgelaugt. Positive Energien und Schwung f&#252;r einen neuen Arbeitstag nehmen immer mehr ab. Die F&#228;higkeit sich in der Freizeit zu regenerieren nimmt ebenfalls ab.</p>
<p><b>Phase 2: Depersonalisation (Entpers&#246;nlichung)</b><br />
Hier kommt es zu Gereiztheit und schlie&#223;lich zu Gleichg&#252;ltigkeit im Beruf und Privatleben. Es erw&#228;chst eine Gef&#252;hllosigkeit gegen&#252;ber Mitarbeitern und Kunden. Resignation stellt sich ein und es kommt zu einer weitgehenden Kontaktvermeidung, um sich Emotionen so wenig wie m&#246;glich aussetzen zu m&#252;ssen.</p>
<p><b>Phase 3: Leistungseinschr&#228;nkung</b><br />
Diese Phase ist durch einen starken Leistungsabfall gekennzeichnet. Betroffene haben eine negative Selbsteinsch&#228;tzung und verlieren ihr Selbstvertrauen. Erfolge werden nicht mehr wahrgenommen. Es kommt zu einem massiven Verlust von Kompetenzgef&#252;hl und schlie&#223;lich zur Reduzierung der Produktivit&#228;t.</p>
<p>Ausf&#252;hrliche Selbsttests helfen im Vorwege oftmals sich einzusch&#228;tzen, in welcher Phase man sich befindet und wie kritisch die Auspr&#228;gung bereits ist. Zum Handeln ist es jedenfalls nie zu sp&#228;t.</p>
<p><b>Warum Umdenken Sinn macht.</b><br />
Nach einer Studie der University of Pittsburgh hat das beliebte Multitasking gravierende Nachteile. Die Gehirnleistung wird nicht besser. Sie sinkt bei exzessivem Multitasking um bis zu 40%.<br />
Unsere Gesellschaft ist gepr&#228;gt von Stress und Hektik. Alles muss schnell gehen. F&#252;r die eigentlich wichtigen Dinge bleibt kaum noch Zeit.<br />
<h4>Gab es vor 30 Jahren noch den Sitzcafés in denen man gem&#252;tlich und in Ruhe eine Pause machen oder entspannen konnte, wurden es in den 1990er Jahren schon Stehcafés, weil zum Hinsetzen keine Zeit mehr blieb. Und in den letzten 10 Jahren wurde der Coffee to Go erfunden, weil jetzt bereits die Zeit zum Stehen fehlte.</h4>
<p>Oder nehmen wir das Thema Schriftverkehr: Wenn Sie fr&#252;her jemandem etwas Wichtiges mitteilen wollten, haben Sie einen Brief geschrieben und hatten dann 3 Tage Zeit, bis Sie eine Antwort erhielten.<br />
In einer Studie des Londoner King´s College, an der &#252;ber tausend Probanden teilnahmen, stellten Forscher einer Testgruppe eine Aufgabe und traktierten sie w&#228;hrenddessen mit E-Mails. Eine Kontrollgruppe bekam die gleiche Aufgabe und konsumierte dabei Marihuana. Das Ergebnis war erstaunlich: Die Probanden, die die Drogen genommen hatten, konnten die Aufgabe besser l&#246;sen als die Gruppe unter E-Mailbeschuss, bei denen der Intelligenzquotient w&#228;hrend des Experiments stark abfiel.  </p>
<p><b>Lesen Sie in der kommenden Woche im letzten Teil von &#8220;Burnout und Depression&#8221; &#252;ber die drei wichtigsten pr&#228;ventiven Ma&#223;nahmen, die Sie ber&#252;cksichtigen sollten, um Burnout vorzubeugen.</b></p>
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		<item>
		<title>Burnout und Depression Teil 2</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2010/11/03/burnout-und-depression-teil-2/</link>
		<comments>http://www.personalityprofile.de/2010/11/03/burnout-und-depression-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 14:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>

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		<description><![CDATA[Depression ist kein neumodisches Krankheitsbild und sie ist auch nicht spezifisch f&#252;r bestimmte Berufs- oder Personengruppen. Bl&#228;ttert man einmal in einschl&#228;gigen B&#252;chern oder Internetseiten, dann findet man viele Namen ber&#252;hmter Menschen, die an Depressionen gelitten haben sollen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/coaching/gabi-golling/kontakt/">Gabriele Golling</a></p>
<p><b>Depression ist kein neumodisches Krankheitsbild. Sie ist auch nicht spezifisch f&#252;r bestimmte Berufs- oder Personengruppen. Bl&#228;ttert man einmal in einschl&#228;gigen B&#252;chern oder Internetseiten, dann findet man viele Namen ber&#252;hmter Menschen, die an Depressionen gelitten haben sollen:</b></p>
<p>-	Ludwig van Beethoven<br />
-	Marlon Brando<br />
-	Audrey Hepburn<br />
-	Martin Luther<br />
-	Rainer Maria Rilke<br />
-	Claude Monet<br />
-	Prinzessin Diana<br />
-	Johanna von Orleans<br />
<span id="more-5215"></span><br />
Diese Beispiele zeigen, dass Depression eine Erkrankung ist, die die Entfaltung gro&#223;er Talente nicht zwangsl&#228;ufig verhindert &#8211; sei es im Sport, in der Politik, in der Kunst oder in der Wirtschaft. Dennoch muss man sich im Klaren dar&#252;ber sein, dass Depression eine gef&#228;hrliche und sogar potentiell t&#246;dliche Krankheit ist, wie wir am Beispiel des Fu&#223;ballers Robert Enke sehen konnten.<!--more--></p>
<p><b>Organisch oder psychisch?</b><br />
„Organisch ist alles in Ordnung!“ Was Ihr Arzt damit meint ist, dass die Ursache Ihrer Beschwerden psychisch ist. An dieser Stelle sollten Sie Ihrem Arzt einmal die Frage stellen, ob aus seiner Sicht das Gehirn kein Organ sei. Es zeigt aber auch, dass in vielen &#196;rzten noch immer &#220;berbleibsel der dualistischen K&#246;rper-/Geist-Diskussion stecken.<br />
Die Mechanismen, die zu einer Depression f&#252;hren, sind derart kompliziert, dass wir erst seit kurzem hoffen d&#252;rfen, mit modernen Methoden der Biologie und anderer Naturwissenschaften ihre Entstehung zu entdecken.</p>
<p>Betrachten wir das Gehirn etwas genauer, sind dort rund 100 Milliarden Gehirnzellen, die in Ihrer Funktion sowohl im Zellinneren als auch in ihrer Wechselbeziehung zu anderen Zellen stehen. Dieses gigantische Netzwerk zu verstehen ist daher von seinem Schwierigkeitsgrad her durchaus vergleichbar mit den zu l&#246;senden Aufgaben &#252;ber die Funktionsweise des Weltalls.<br />
Unser Gehirn wiegt zwar nur rund 1,5 Kg und macht somit an unserem Gesamtgewicht nur ca. 2% aus, dennoch m&#252;ssen je nach K&#246;rpergr&#246;&#223;e zwischen 0,8 und 1,2 Liter Blut pro Minute durch die feinen Gef&#228;&#223;e unseres Gehirns flie&#223;en, damit gen&#252;gend Sauerstoff zur Verf&#252;gung steht.<br />
Dabei verbraucht unser Gehirn fast die H&#228;lfte der in das Blut freigesetzten Glukose, also Blutzucker. Da das Gehirn selbst keine Energievorr&#228;te anlegen kann, ist es gegen&#252;ber einem Mangel an Sauerstoff oder Blutzucker besonders empfindlich. Schon geringe biochemische Ver&#228;nderungen k&#246;nnen daher bereits psychische Erkrankungen ausl&#246;sen.</p>
<p><b>Ganzheitliche Betrachtung und Behandlung:</b><br />
W&#228;hrend sich der Zellbiologe mit der Entstehung Krankheit verursachender Mechanismen auf Zellebene besch&#228;ftigt, befasst sich der Psychologe mit den Bedingungen f&#252;r Erleben und Verhalten. Wichtig ist zu erkennen, dass Zellbiologen, Biochemiker, Genetiker und Psychologen sich auf dem gleichen Terrain  bewegen &#8211; Abgrenzungsversuche w&#228;ren v&#246;llig kontraproduktiv.<br />
Wie bei vielen anderen Ph&#228;nomenen des Lebens, kommt es auch hier auf die richtige Mischung an &#8211; hier eben die Mischung der verschiedenen Disziplinen.<br />
Was aber noch wirkungsvoller als die beste Therapie ist, ist die Pr&#228;vention. Wenn wir es schaffen unser Leben so zu gestalten, dass wir unserem Gehirn keinen Grund geben, psychische Krankheiten ausbrechen zu lassen, werden wir von vielen unangenehmen Dingen verschont bleiben.</p>
<p><b>Lesen Sie in der n&#228;chsten Woche in Teil 3 mehr &#252;ber die Warnsignale von Burnout und dar&#252;ber, warum Umdenken Sinn macht.</b></p>
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		<item>
		<title>Burnout und Depression Teil 1</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2010/10/25/burnout-und-depression-teil-1/</link>
		<comments>http://www.personalityprofile.de/2010/10/25/burnout-und-depression-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 07:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.personalityprofile.eu/?p=5042</guid>
		<description><![CDATA[Burnout und Depression sind inzwischen weit verbreitete Volkskrankheiten. Sch&#228;tzungen gehen Jahr f&#252;r Jahr von einer immer gr&#246;&#223;er werdenden Anzahl von Erkrankten und Gef&#228;hrdeten aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/coaching/gabi-golling/kontakt/">Gabriele Golling</a></p>
<p><i>Bild: Gerd Altmann by pixelio</i><br />
<a href="http://www.personalityprofile.de/2010/10/25/burnout-und-depression-teil-1/483880_r_k_b_by_gerd-altmann_pixelio-de-2/" rel="attachment wp-att-5051"><img src="http://www.personalityprofile.eu/static/2010/10/20101025483880_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixeliode_-218x300.gif" alt="" title="483880_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de" width="218" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-5051" /></a><b>Burnout und Depression sind inzwischen weit verbreitete Volkskrankheiten. Sch&#228;tzungen gehen Jahr f&#252;r Jahr von einer immer gr&#246;&#223;er werdenden Anzahl von Erkrankten und Gef&#228;hrdeten aus.</b><br />
Seit der Jahrtausendwende spitzen sich die Zust&#228;nde in der Arbeitswelt weiter zu:<br />
Die Auswirkungen der Globalisierung, technologische Entwicklungen, st&#228;ndige Ver&#228;nderungsprozesse und eine wachsende Informationsflut sind nur einige Faktoren, die unser berufliches und privates Leben beeinflussen und die von unserem Gehirn bew&#228;ltigt werden m&#252;ssen<br />
- was uns aber immer seltener gelingt.<span id="more-5042"></span><br />
Die Anzahl der Berufsunf&#228;higkeitsf&#228;lle wegen psychischer Beschwerden ist von 1997 bis 2004 um fast 70% gestiegen.<br />
Anfang 2008 erschien eine Studie des Bundesarbeitsministeriums mit dem Titel „Unternehmenskultur, Arbeitsqualit&#228;t und Mitarbeiterengagement in den Unternehmen in Deutschland“.  Diese bis dahin gr&#246;&#223;te Studie <!--more-->an mehr als 37.000 Arbeitnehmern brachte erschreckende Ergebnisse zu Tage.  Demnach sind lediglich 31% der Besch&#228;ftigten aktiv und engagiert bei der Arbeit. 37% sind zwar zufrieden, aber wenig engagiert. 32% sind sogar unzufrieden und desinteressiert.  <b>Die Anzahl der „v&#246;llig zufriedenen“ sank von 2001 bis 2006 von 16% auf nur noch 6%.</b></p>
<p>In dieser Studie konnte auch erstmals ein statistischer Zusammenhang zwischen Mitarbeiterengagement und Unternehmenserfolg nachgewiesen werden: 30% des finanziellen Unternehmenserfolges h&#228;ngen davon ab, ob die Mitarbeiter mit ihrer Arbeit zufrieden sind oder nicht. Die wichtigsten Merkmale hierbei waren der Stolz auf das Unternehmen und die Identifikation mit dem Unternehmen.<br />
Fazit: Unternehmer und Personalleiter d&#252;rfen Mitarbeiter nicht als austauschbare Produktionsfaktoren betrachten &#8211; Mitarbeiter sind der Unternehmenserfolg. Wenn man ihre Talente f&#246;rdert, sich um ihre Motivation k&#252;mmert, ihre Arbeitsbedingungen kritisch hinterfragt und im Dialog versucht, diese zu optimieren, profitieren alle davon.</p>
<p><b>Burnout oder Depression</b><br />
Heutzutage fordert das Berufsleben oftmals Phasen starker Belastung. In diesen Phasen muss man dann vielleicht f&#252;r Monate so richtig ranklotzen und f&#252;hlt sich am Ende wie eine ausgequetschte Zitrone.<br />
Aber ist das schon Burnout oder Depression? Oder ist es nur eine vor&#252;bergehende Unlust am Beruf? In der Umgangssprache werden die beiden Begriffe oftmals missverstanden oder falsch verwendet.</p>
<p>Vereinfacht gesagt ist Burnout das Warnsignal, das eine Depression oder auch eine andere Krankheit, anzeigt.  Die Unterscheidung zwischen Burnout und Depression ist daher auch nicht ganz so einfach, da viele Symptome, wie Antriebslosigkeit, Gereiztheit, Leistungseinschr&#228;nkung oder der Verlust von Selbstvertrauen, in beiden F&#228;llen vorkommen.<br />
Per Definition ist Depression eine psychische Krankheit, die u.a. durch Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Kontaktarmut, Interesselosigkeit, gegebenenfalls Angstneurosen und Reizbarkeit sowie durch verschiedene k&#246;rperliche St&#246;rungen gekennzeichnet ist.<br />
Die Abgrenzung zu einer vor&#252;bergehenden Unlust am Beruf ist ebenfalls nicht einfach. Wenn Sie sich aber einmal folgende Fragen stellen, werden Sie sehr schnell ein Gef&#252;hl f&#252;r die Einstufung Ihrer pers&#246;nlichen Situation bekommen:  </p>
<ul>
<p>•	Brauchen Sie mehr Zeit als fr&#252;her, um sich von einem anstrengenden Projekt zu erholen?<br />
•	Sind Sie, anders als fr&#252;her, extrem gereizt?<br />
•	Ist Ihnen das, was beruflich und privat passiert, immer &#246;fter egal?<br />
•	Meiden Sie den Kontakt zu Freunden und Angeh&#246;rigen?  </ul>
<p><b> Je &#246;fter Sie diese Fragen mit „Ja“ beantworten, desto gr&#246;&#223;er ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie erkrankt sind und ggf. Hilfe von au&#223;en ben&#246;tigen.</b><br />
<b>Lesen Sie Teil 2 in der kommenden Woche</b> Quelle: AFNB</p>
<p><a href="http://www.personalityprofile.eu/2010/07/01/work-life-balance-das-bochumer-inventar-zur-erfassung-beruflich-relevanter-lebenskonzepte-bil/"><strong>Hier finden Sie einen Fragebogen zur Erfassung der Work-Life-Balance</strong></a></p>
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		<title>Immer mehr Kosten f&#252;r psychische Erkrankungen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stress am Arbeitsplatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Im deutschen Gesundheitswesen sind die Krankheitskosten von psychischen und Verhaltensst&#246;rungen deutlich angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Kosten  im Jahr 2008 knapp 28,7 Milliarden Euro. F&#252;r gut die H&#228;lfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden f&#252;r Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro f&#252;r Depressionen ausgegeben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p><b>Im deutschen Gesundheitswesen sind die Krankheitskosten von psychischen und Verhaltensst&#246;rungen deutlich angestiegen.</b> Wie das <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/08/PD10__280__231.psml"><strong>Statistische Bundesamt</strong></a> mitteilt, &#8220;lagen die Kosten im Jahr 2008 bei knapp 28,7 Milliarden Euro. F&#252;r gut die H&#228;lfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden f&#252;r Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro f&#252;r Depressionen ausgegeben. Ein Zeitvergleich zeigt, dass die Kosten durch psychische Erkrankungen von 2002 bis 2008 besonders stark gestiegen sind: Mit 5,3 Milliarden Euro war das Plus hier h&#246;her als bei allen anderen Krankheitsarten.&#8221;</p>
<p>Es gibt keine eindeutige Erkl&#228;rung f&#252;r diese Zunahme der Erkrankungen, vermutet wird, dass &#196;rzte und Patienten psychische Krankheiten besser erkennen als fr&#252;her und dass die Bereitschaft, eine derartige Erkrankung zuzugeben, gr&#246;&#223;er geworden ist.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article8956648/Kosten-fuer-psychische-Krankheiten-steigen-stark.html"><strong>welt.de</strong></a> schreibt, dass Experten der Krankenkassen annehmen, dass viele Arbeitnehmer dem Stress am Arbeitsplatz nicht mehr gewachsen sind.</p>
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