Burnout und Depression Teil 4

 

Autorin: Gabriele Golling

Prävention: um einem Burnout vorzubeugen sind drei Säulen wesentlich:

1. Säule: Regeneration
Dies ist die Wichtigste und gleichzeitig auch die am leichtesten zu Lernende. Überlegen Sie dafür einmal, welche Regenerationsmöglichkeiten Ihnen früher geholfen haben, und versuchen Sie, davon eine oder zwei wieder in Ihren Alltag zu integrieren. Welche Hobbys haben Sie früher einmal ausgeübt und welche davon haben Ihnen ein Gefühl der Zufriedenheit gegeben?

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Burnout und Depression Teil 3

 

Autorin: Gabriele Golling

Organisch oder psychisch?
„Organisch ist alles in Ordnung!“ Was ein Arzt damit meint ist, dass die Ursache der Beschwerden psychisch ist. So einfach ist das aber nicht. Die Mechanismen, die zu einer Depression führen, sind derart kompliziert, dass wir erst seit kurzem hoffen dürfen, mit modernen Methoden der Biologie und anderer Naturwissenschaften ihre Entstehung zu entdecken.

Betrachten wir das Gehirn etwas genauer, sind dort rund 100 Milliarden Gehirnzellen, die in Ihrer Funktion sowohl im Zellinneren als auch in einer Wechselbeziehung zu anderen Zellen stehen. Dieses gigantische Netzwerk zu verstehen ist daher von seinem Schwierigkeitsgrad her durchaus vergleichbar mit den zu lösenden Aufgaben über die Funktionsweise des Weltalls.

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Burnout und Depression Teil 2

 

Autorin: Gabriele Golling

Depression ist kein neumodisches Krankheitsbild. Sie ist auch nicht spezifisch für bestimmte Berufs- oder Personengruppen. Blättert man einmal in einschlägigen Büchern oder Internetseiten, dann findet man viele Namen berühmter Menschen, die an Depressionen gelitten haben sollen:

- Ludwig van Beethoven
- Marlon Brando
- Audrey Hepburn
- Martin Luther
- Rainer Maria Rilke
- Claude Monet
- Prinzessin Diana
- Johanna von Orleans

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Burnout und Depression Teil 1

 

Autorin: Gabriele Golling

Bild: Gerd Altmann by pixelio
Burnout und Depression sind inzwischen weit verbreitete Volkskrankheiten. Schätzungen gehen Jahr für Jahr von einer immer größer werdenden Anzahl von Erkrankten und Gefährdeten aus.
Seit der Jahrtausendwende spitzen sich die Zustände in der Arbeitswelt weiter zu:
Die Auswirkungen der Globalisierung, technologische Entwicklungen, ständige Veränderungsprozesse und eine wachsende Informationsflut sind nur einige Faktoren, die unser berufliches und privates Leben beeinflussen und die von unserem Gehirn bewältigt werden müssen
- was uns aber immer seltener gelingt.

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Immer mehr Kosten für psychische Erkrankungen

 

Im deutschen Gesundheitswesen sind die Krankheitskosten von psychischen und Verhaltensstörungen deutlich angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, “lagen die Kosten im Jahr 2008 bei knapp 28,7 Milliarden Euro. Für gut die Hälfte dieser Kosten waren nur zwei Diagnosen verantwortlich: 9,4 Milliarden Euro wurden für Demenzerkrankungen und 5,2 Milliarden Euro für Depressionen ausgegeben. Ein Zeitvergleich zeigt, dass die Kosten durch psychische Erkrankungen von 2002 bis 2008 besonders stark gestiegen sind: Mit 5,3 Milliarden Euro war das Plus hier höher als bei allen anderen Krankheitsarten.”

Es gibt keine eindeutige Erklärung für diese Zunahme der Erkrankungen, vermutet wird, dass Ärzte und Patienten psychische Krankheiten besser erkennen als früher und dass die Bereitschaft, eine derartige Erkrankung zuzugeben, größer geworden ist.

welt.de schreibt, dass Experten der Krankenkassen annehmen, dass viele Arbeitnehmer dem Stress am Arbeitsplatz nicht mehr gewachsen sind.


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