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	<title>PersonalityProfile &#187; Burnout</title>
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	<description>Personal Experten für Personalentwicklung und Rekruiting</description>
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		<title>Sicher motiviert sein</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Bindungsenergetik]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Behandlung des Burnout-Syndroms in der Bindungsenergetik hat also folgende Ziele:
1.	Eine Bed&#252;rfnisumstellung: Befriedigung von erwachsenen Pers&#246;nlichkeitsbed&#252;rfnissen, statt kindlicher Bindungsbed&#252;rfnisse.
2.	Trennung von der Sicherheitsorientierung des Gehirns
3.	Wiederherstellung der F&#228;higkeiten eigene Bed&#252;rfnisse zu befriedigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autor: <a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/d-toboll/autor/">Dirk Toboll</a></p>
<p><b>Sie haben Erfolg, verdienen viel Geld, Sie sind anerkannt, werden best&#228;tigt, kennen viele Menschen und viele Menschen kennen Sie – und &#8211; trotz allem stellt sich das Gef&#252;hl von Zufriedenheit oder gar Gl&#252;ck nicht ein. Im Gegenteil, Sie befinden sich in einer Burnout Abw&#228;rtsspirale. Wie kann das sein?</b><br />
Neben einer gro&#223;en Anzahl ung&#252;nstiger &#228;u&#223;erer Bedingungen k&#246;nnen unerf&#252;llte Bindungsw&#252;nsche, die urs&#228;chlich aus der Kindheit stammen, eine Ursache  sein.  Das funktioniert wie folgt: Unser Gehirn ist ein Sicherungsorgan, es h&#228;lt permanent danach Ausschau, ob wir uns noch in Sicherheit befinden. Besonders im Kindesalter ist Sicherheit elementar, Bindungsbed&#252;rfnisse m&#252;ssen aus Sicherheitsgr&#252;nden erf&#252;llt werden. Geschieht das nicht, findet eine Fixierung auf diese Bed&#252;rfnisse statt, manchmal bis zum Erwachsenenalter. Das Gehirn strebt unbewusst nach emotionaler Sicherheit.<br />
Das bringt die erwachsene Person aber in zweierlei Hinsicht in Schwierigkeiten. Da es sich um um kindliche Bed&#252;rfnisse handelt, kann sie von keinem Partner und durch keine Arbeit befriedigt werden. Zudem sind alle anderen Bed&#252;rfnisse der Person an den Rand gedr&#228;ngt und werden kaum wahrgenommen.<br />
Das Problem liegt also nicht mehr in der Kindheit, sondern in der Orientierung des Gehirns nach emotionaler Sicherheit heute!<span id="more-10720"></span><br />
Die Behandlung des Burnout-Syndroms in der Bindungsenergetik hat also folgende Ziele:<br />
1.	Eine Bed&#252;rfnisumstellung: Befriedigung von erwachsenen Pers&#246;nlichkeitsbed&#252;rfnissen, statt kindlicher Bindungsbed&#252;rfnisse.<br />
2.	Trennung von der Sicherheitsorientierung des Gehirns<br />
3.	Wiederherstellung der F&#228;higkeiten eigene Bed&#252;rfnisse zu befriedigen.<br />
Das Erfahren von Zufriedenheit und Gl&#252;ck anstatt auszubrennen ist das Ergebnis.</p>
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		<title>Was ist Burnout &amp; wer ist gef&#228;hrdet: drei Hauptsymptome &amp; Zielgruppe</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2012/01/26/was-ist-burnout-wer-ist-gefahrdet-drei-hauptsymptome-zielgruppe/</link>
		<comments>http://www.personalityprofile.de/2012/01/26/was-ist-burnout-wer-ist-gefahrdet-drei-hauptsymptome-zielgruppe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[symptome]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hauptsymptome eines Burnouts sind: Emotionale Ersch&#246;pfung, Depersonalisation, Leistungseinschr&#228;nkung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/stefanie-bathe/autorin/">Stefanie Bathe</a></p>
<p><b>Die Hauptsymptome eines Burnouts sind:</b></p>
<p>1)	Emotionale Ersch&#246;pfung: die Regeneration, das Abschalten von der Arbeit f&#228;llt schwer. Gedanken kreisen um den Job: morgens beim Aufwachen, abends beim Einschlafen. Alles oder vieles ist zu viel. Man hat h&#228;ufig das Gef&#252;hl, m&#252;de zu sein. Ein Wochenende oder ein Urlaub reicht jedoch zum Erholen und Akkus auff&#252;llen nicht mehr auf – die Ersch&#246;pfung ist schnell wieder zur&#252;ck.</p>
<p>2)	Depersonalisation: Man geht auf Distanz: pers&#246;nliche Kontakte (Kollegen, Kunden, Freunde, Partner, Familie etc) strengen an, nerven. Siehe oben: Alle(s) oder viele(s) ist zu viel. Gef&#252;hle gegen&#252;ber anderen Menschen werden „unpers&#246;nlicher“. Das Engagement, der pers&#246;nliche Einsatz geht zur&#252;ck. Dies kann auch ein Selbstschutz nach Phasen von zu starkem Einsatz f&#252;r eine Aufgabe sein.</p>
<p>3)	Leistungseinschr&#228;nkung: Effizienz und Effektivit&#228;t nehmen stark ab (teils gepaart mit Aktionismus). Der Betroffene merkt h&#228;ufig den R&#252;ckgang seiner Produktivit&#228;t NICHT, da er weiter aktiv ist. Ziele verschwimmen jedoch; zielgerichtetes Handeln nimmt deutlich ab. Arbeitsunf&#228;higkeit durch fehlende Konzentration, mangelnde Kreativit&#228;t oder durch Krankheit etc. schr&#228;nken die Leistung weiter ein.<span id="more-10710"></span></p>
<p>Der bekannteste Burnout-Test, der sog. Maslach-Burnout-Inventory (nach der Burnout-Forscherin Christina Maslach), verwendet genau diese drei Kriterien, um die aktuelle Burnout-Gefahr von Personen absch&#228;tzen zu k&#246;nnen. </p>
<p>Die o.g. drei Hauptsymptome werden meist in der dargestellten Reihenfolge durchlaufen und stellen einen Teufelskreis dar: Durch fehlenden Ausgleich und mangelnde Regeneration wird man gereizter, weniger belastbar. Teils stellt sich eine Gleichg&#252;ltigkeit ein, die schlie&#223;lich zur Gef&#252;hllosigkeit gegen&#252;ber anderen wird. Berufliche und private Kontakte werden vermieden, so dass Ausgleich fehlt und die Produktivit&#228;t sinkt. Sinnfragen tauchen auf, das Selbstvertrauen sinkt. Die Betroffenen werden unzufrieden, nehmen verst&#228;rkt ihre Defizite statt der eigenen St&#228;rken wahr, wodurch Leistung und Output erneut sinken. </p>
<p>Entscheidend f&#252;r die Burnout-Behandlung ist, diese Burnout-Spirale so fr&#252;h wie m&#246;glich zu erkennen und mit geeigneten Interventionen aus dem Teufelskreis herauszukommen. Burnout-gef&#228;hrdet sind vor allem Leistungstr&#228;ger, die sich mit hohem Engagement und Idealismus f&#252;r ihre Aufgabe einsetzen. „Es kann nur ausbrennen, wer einmal gebrannt hat“ lautet ein bekanntes Burnout-Sprichwort. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rezension „Organizational Burnout“</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2012/01/11/rezension-organizational-burnout/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 09:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Organizational Burnout]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit „Organizational Burnout“ hat er gleichwohl das Therapiebuch f&#252;r eine grassierende Krankheit vorgelegt: F&#252;r den Burnout ganzer Organisationen. Greve zeigt in einer auf den ersten Blick gewagten, dann aber absolut &#252;berzeugenden Analogie zum individuellen Burnout von Menschen, wie ganze Organisationen, intelligente zumal, dieser Syndromatik verfallen k&#246;nnen bis zum Kollaps. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autor: Prof. Dr. Dieter Lenzen, Pr&#228;sident der Universit&#228;t Hamburg</p>
<p><a href="http://www.personalityprofile.de/2012/01/11/rezension-organizational-burnout/organizationel-burnout-cover/" rel="attachment wp-att-10284"><img src="http://www.personalityprofile.de/wp-content/uploads/2012/01/20120111Organizationel-Burnout-COVER-214x300.gif" alt="" title="Organizationel-Burnout-COVER" width="214" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-10284" /></a><a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/gustav-greve/autor/">Gustav Greve</a> ist kein Mediziner. Mit „Organizational Burnout“ hat er gleichwohl das Therapiebuch f&#252;r eine grassierende Krankheit vorgelegt: F&#252;r den Burnout ganzer Organisationen. Greve zeigt in einer auf den ersten Blick gewagten, dann aber absolut &#252;berzeugenden Analogie zum individuellen Burnout von Menschen, wie ganze Organisationen, intelligente zumal, dieser Syndromatik verfallen k&#246;nnen bis zum Kollaps. Davon k&#246;nnen Unternehmen ebenso betroffen sein wie &#246;ffentliche Organisationen bis hin zu Bildungseinrichtungen, die bei oberfl&#228;chlicher Beachtung gerade davor gesch&#252;tzt sein sollten.<br />
Gleichwohl: sie sind es nicht. Greves Lehrbuch der Anamnese und Therapie des Burnouts von Organisationen zeigt anhand vertrauter Stationen der Erkrankung, welche Konstellationen zur Schieflage und am Ende sogar zum Tod gro&#223;er Organisationen f&#252;hren k&#246;nnen. Greve zeichnet diese Prozesse minuti&#246;s nach und bietet gleichzeitig ein Handbuch f&#252;r die Praxis. Unternehmensberater, aber auch die Verantwortlichen innerhalb der Organisationen finden in diesem Buch alles was sie ben&#246;tigen, um der t&#252;ckischen Krankheit zu Leibe zu r&#252;cken. Dabei bietet Greve bis hin zu konkreten Checklisten jener Fragen, die Manager wie Externe sich stellen m&#252;ssen, einen ganzen Instrumentenkasten f&#252;r die Anamnese, die Therapie, aber auch f&#252;r die Prophylaxe auch gegen&#252;ber R&#252;ckf&#228;llen.<span id="more-10283"></span></p>
<p>Die Analyse ist gl&#228;nzend aber auch beklemmend, weil sie zeigt, wie schmal der Grat zwischen dem Erfolg einer Organisation und ihrem Absturz ist. Jeder und jede, der und die Verantwortung tragen f&#252;r eine Einrichtung und die Menschen, die in ihr arbeiten, sollte das Buch zur Kenntnis nehmen, schon um &#252;ber eine verst&#228;rkte Sensibilit&#228;t zu verf&#252;gen f&#252;r die ersten Anzeichen einer „Erkrankung“.</p>
<p>Greve kann aufgrund seiner breiten Erfahrung aus der Analyse und Beratung von Unternehmen und Organisationen auf eine F&#252;lle von Erscheinungen zur&#252;ckgreifen, die den Verantwortlichen t&#228;glich begegnen, ohne dass sie sie als Warnzeichen begreifen. Greve greift auf die gleichen Erfahrungen zur&#252;ck, wenn er auf ein Kaleidoskop professioneller Ratschl&#228;ge verweist, denen nicht zu folgen leichtsinnig sein kann. Nach der Lekt&#252;re des Buches fragt man sich, warum niemand eher auf die Idee gekommen ist, auch Organisationen hinsichtlich des Burnout-Risikos zu untersuchen. Wer auf das erfahrungsges&#228;ttigte, gelassene Buch zur&#252;ckgreift, hat gute Chancen, f&#252;r seinen Verantwortungsbereich eine neue Dimension zu er&#246;ffnen, die Dimension des Erkrankungsrisikos von Organisationen. Ein Muss f&#252;r jeden, dem Gesundheit und Zukunft seiner Organisation am Herzen liegen! </p>
<p>Titel: Organizational Burnout: Das versteckte Ph&#228;nomen ausgebrannter Organisationen<br />
Autor: Gustav Greve<br />
Verlag: Gabler Verlag<br />
ISBN: 3834922919</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Burnout – Perspektiven und Pr&#228;vention</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2011/12/20/burnout-perspektiven-und-pravention/</link>
		<comments>http://www.personalityprofile.de/2011/12/20/burnout-perspektiven-und-pravention/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 09:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout Prävention]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Frau Dr. Dietz &#252;ber Ihren Arbeitschwerpunkt Burnout –  neue Perspektiven f&#252;r Betroffene, kritische Gedanken zu „Beratungsmoden“ und pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen f&#252;r Unternehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p><b>Interview mit Frau <a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/dr-dietz/autorin/">Dr. Dietz</a> &#252;ber Ihren Arbeitschwerpunkt Burnout –  neue Perspektiven f&#252;r Betroffene, kritische Gedanken zu „Beratungsmoden“ und pr&#228;ventive Ma&#223;nahmen f&#252;r Unternehmen.</b></p>
<p><b>PP:</b><br />
Entsteht Burnout auch im privaten Bereich?</p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Ja nat&#252;rlich, Burnout entsteht da, wo die Belastungen massiv genug sind. Der Organismus unterscheidet nicht zwischen Beruf und Privat, oder zwischen physisch oder psychisch. Wir reagieren auf Stressfaktoren aus den verschiedenen Bereichen. Es geht um die Intensit&#228;t und Dauer  der Belastung, egal in welchem Bereich sie stattfindet. Die Belastungsmerkmale sind individuell, auch die Belastungssymptome sind unterschiedlich. </p>
<p><b>PP:</b><br />
K&#246;nnen Sie die Symptome zusammenfassen?</p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Jedes Immunsystem hat seine eigenen Fallstricke. Herz /Kreislauf &#8211; Magen/Darm – Verspannungen/R&#252;ckenbeschwerden, alles M&#246;gliche, aber es ist schwer zu sagen, wo das Immunsystem seine Schw&#228;chen hat und entsprechende Symptome ausbildet, auch das ist individuell. Relevant ist die individuelle biographische Vorgeschichte und damit die Pr&#228;gung eines Menschen.  Eine suboptimale Herkunft w&#228;re z. B. eine Familie, in der die Kinder auf irgendeine Art &#252;ber- oder/und unterfordert werden. Daraus kann ein defizit&#228;res Selbstbild entstehen und dieses kann sich &#8211; z.B begleitet von Selbstzweifeln, &#196;ngsten oder latenten Depressionen &#8211; weiter erhalten und festigen bis in das Erwachsenenleben.</p>
<p><b>PP:</b><br />
Kann man sagen: die Formel f&#252;r Burnoutentstehung lautet: Arbeits&#252;berlastung plus fehlende Annerkennung bzw. latente Selbstzweifel?<span id="more-10114"></span></p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Es w&#228;re sch&#246;n, wenn es so einfach w&#228;re. Wesentlich ist die subjektiv wahrgenommene &#220;berforderung. Das permanente Gef&#252;hl, Ziele nicht zu erreichen, egal, was man tut oder nicht. F&#252;r den K&#246;nigsweg in den Burnout fehlen dann auch bald noch weitere wichtige Variablen: der Spa&#223; und die M&#246;glichkeit zur Selbstmotivation</p>
<p><b>PP:</b><br />
Was ist anders nach einem bew&#228;ltigten Burnout?</p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Im Idealfall ist man nach einer erfolgreichen Burnoutbew&#228;ltigung in der Lage, aktiv Grenzen setzen zu k&#246;nnen, weil man mit den Grenzen seiner eigenen Leistungsf&#228;higkeit Frieden geschlossen hat und sich nicht l&#228;nger unter jeden Druck setzt oder setzen l&#228;sst. Ebenfalls sehr wichtig ist das Thema Selbstliebe oder anders gesagt, Unabh&#228;ngigkeit von der Umwelt.</p>
<p><b>PersonalityProfile:</b><br />
Bitte genauer.</p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Selbstliebe meint auch, die eigenen Bewertungsma&#223;st&#228;be f&#252;r Erfolg und Selbstwert anzusetzen, dies also nicht nur der Umwelt zu &#252;berlassen. Es ist dabei wichtig, ein eigenes Belohnungssystem aufzubauen, dazu muss man sich selbst erst wieder kennen lernen. Im Burnout haben die Menschen meistens ihre Perspektive zu stark nach au&#223;en gerichtet und nicht auf sich selbst und die eigenen Bed&#252;rfnisse.</p>
<p><b>PersonalityProfile:</b><br />
Und wie &#228;ndert man das?</p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Wenn man 40 Jahre lang nach au&#223;en geguckt hat, ist es nat&#252;rlich nicht so einfach, die Blickrichtung zu &#228;ndern. Man muss seine Perspektive &#228;ndern, sein Lebensskript hinterfragen, Werte und &#220;berzeugungen und anderes ebenfalls. Oft ist die Arbeit am inneren Glaubenssystem und den damit zusammenh&#228;ngenden Bewertungsmechanismen  schmerzvoll aber notwendig.</p>
<p><b>PersonalityProfile:</b><br />
Wie lange dauert das?</p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Das kann man pauschal nicht sagen. Manchmal ein halbes Jahr, manchmal f&#252;nf Jahre. Manchmal ist es zu sp&#228;t. Das ist ein Entwicklungsprozess, da braucht jeder Mensch seine Zeit. Auf jeden Fall ist eine sechs-Wochen- Kur f&#252;r den Anfang hilfreich.  Dort kann ein gewisses Sicherheitsnetz gespannt werden, also zentrale, eigene Themen herausgearbeitet werden, der Selbstwert in den Focus gestellt oder physische Ver&#228;nderungen etabliert werden, wie z.B. Sport und Ern&#228;hrung. In der Zeit wird die Landkarte gezeichnet, der Weg ist aber noch nicht gegangen. Der dauert bei einem echten Burnout normalerweise l&#228;nger.</p>
<p><b>PersonalityProfile:</b><br />
Zur Zeit ist das Thema st&#228;ndig in den Medien, es kristallisiert sich ein „neuer Markt“ f&#252;r die Beratungsbranche heraus.  </p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Neue M&#228;rkte oder neue Moden gab es schon viele. Das ist nicht nur in der Beratungsbrache immer wieder mal problematisch. Gottseidank springt nicht jeder auf diese Moden an.<br />
Es gibt solide und integere Trainer, Coaches und Berater/Beratungsinstitute, die Modeerscheinungen innerhalb der Branche kritisch betrachten und kein Interesse an Trittbrettfahrten haben. Nur leider gibt es auch diejenigen, die wenig hinterfragen und Moden so gewinnbringend wie m&#246;glich verkaufen. Kombinationen aus (neuro)psychologischen und psychotherapeutischen Verfahren werden als das ultimative Gelbe vom Ei angepriesen und wie „Produkte“ verkauft.<br />
Beim Burnoutthema sehe ich das allerdings kritisch. Der individuelle Mensch mit seinen sehr pers&#246;nlichen N&#246;ten kann nicht „schnell und effektiv“ wieder eingeordnet werden. Wem das suggeriert wird und wer sich darauf einl&#228;sst, wird erneut scheitern. Und das ist wohl das Letzte, was Menschen passieren sollte, wenn sie ihre Grenzen bereits erreicht haben.</p>
<p><b>PersonalityProfile:</b><br />
Welche Ausgangspunkte haben Unternehmen, um Burnout-Pr&#228;vention erfolgreich anzugehen?</p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Die F&#252;hrungs- und Kommunikationskultur eines Unternehmens ist hier besonders hervorzuheben, &#252;ber alle Hierarchieebenen hinweg, dabei  sind Themen wie Zeitmanagement, Zielbildung und -bindung und vor allem Sozialkompetenz wichtig.<br />
Grunds&#228;tzlich ist die gleiche Vorgehensweise sinnvoll wie bei OE-Prozessen – sehr kurz gesagt: die Probleme identifizieren, die korrespondierenden Ziele definieren, die Stellschrauben analysieren und die sinnstiftenden Ver&#228;nderungen gr&#252;ndlich und geduldig etablieren. Beispielsweise kann die Kommunikationskultur fehlerhaft sein, so dass unten wie bei dem Spiel „stille Post“ etwas ganz anderes ankommt als oben gemeint und gesendet wurde. Oder es besteht grunds&#228;tzlich ein Anerkennungsdefizit in der Unternehmenskultur. Es kann viele weitere Ursachen geben und diese sind ebenso individuell wie die Symptome. Wichtig ist, die tats&#228;chlichen Ursachen zu erkennen und zu benennen.</p>
<p><b>PersonalityProfile:</b><br />
Welche Vorgehensweise ist dabei sinnvoll?</p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Das kann man so nicht beantworten – f&#252;r ein Unternehmen grunds&#228;tzlich alles, was in einem OE-Prozess relevant werden kann. Das aufzuz&#228;hlen, sprengt den Rahmen. F&#252;r den einzelnen Arbeitnehmer/Privatmenschen alles, was auf der Individualebene relevant werden kann. Da gilt dasselbe.</p>
<p><b>PersonalityProfile:</b><br />
Welche Ma&#223;nahmen k&#246;nnen pr&#228;ventiv wirken? </p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Weiterbildung und Aufkl&#228;rung f&#252;r F&#252;hrungskr&#228;fte und Mitarbeiter, damit alle wissen, was Burnout sein kann und was es nicht ist. Und erkennen, dass es kein pers&#246;nliches Versagen, auch kein Versagen des Unternehmens, sondern ein gesellschaftsrelevantes Thema ist. Es ist zu relativieren, zu enttabuisieren, wir sollten T&#252;ren &#246;ffnen. Ziel ist es, Kollegialit&#228;t und professionelle Zusammenarbeit zu verbessern. Zudem sollte jedes Unternehmen eine dahingehend stringente F&#252;hrungskr&#228;fteentwicklung haben, unbedingt eine konstruktive und proaktive Konfliktkultur etablieren und sicherstellen, dass der Kommunikationsfluss funktioniert. Und das beginnt bereits bei der Auswahl der F&#252;hrungskr&#228;fte, es sollte darauf geachtet werden, dass sie zum Unternehmen passen und Unternehmenskonform weitergebildet werden. Der Recruitingprozess sollte entsprechende M&#246;glichkeiten zur Eruierung bieten. </p>
<p><b>PersonalityProfile:</b><br />
Hier gilt also die Devise: fr&#252;her an sp&#228;ter denken?</p>
<p><b>Dr. Dietz:</b><br />
Genau. Das lohnt sich. Eine Studie vom Bundesministerium f&#252;r Arbeit  bezieht sich auf Krankheitsausf&#228;lle. Ein Mitarbeiter, der krank wird und nicht v&#246;llig auskuriert wieder zur Arbeit erscheint, kostet das Unternehmen doppelt so viel, als wenn er zu Hause bleibt. Es ist auch schon lange bekannt, das negative seelische Zust&#228;nde den Arbeitgeber viel Geld kosten, negative physische Zust&#228;nde ebenfalls, Burnout ist beides.</p>
<p>Hier geht es zum <a href="http://www.personalityprofile.de/category/interviews/ohne-pausen-keine-leistung-2/">Interview Nr. 1: &#8220;Ohne Pausen keine Leistung&#8221;</a></p>
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		<title>Organizational Burnout</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2011/11/28/organizational-burnout/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 09:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Organizational Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout im Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das versteckte Ph&#228;nomen ausgebrannter Organisationen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autor: <a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/gustav-greve/autor/">Gustav Greve</a></p>
<p><b>Das versteckte Ph&#228;nomen ausgebrannter Organisationen</b><br />
Wenn erfahrene Manager nicht mehr wissen, was sie noch tun k&#246;nnen, um das Unternehmen wieder zu fr&#252;heren Erfolgen zu f&#252;hren und wenn Consultants kommen und gehen, ohne dass die Beratermethoden Wirkung zeigen, dann hat sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Organizational Burnout (OBO) eingeschlichen.<br />
Organizational Burnout? Vermutlich gab es das Ph&#228;nomen ausgebrannter Organisationen oder Institutionen schon immer, nur war es bislang nicht systematisiert beschrieben. Es ist dem neuen Buch  von Gustav Greve zu verdanken nun nachlesen zu k&#246;nnen, wie Organisationen ausbrennen k&#246;nnen.<br />
Gustav Greve ist seit gut 25 Jahren Business Consultant, Unternehmer und Coach, die l&#228;ngste Zeit davon als Vice President bei Arthur D. Little. Nach mehr als 200 Projekten hat er in seinem Buch das Ph&#228;nomen des OBO ans Licht gebracht. Das Buch er&#246;ffnet neue Perspektiven auf den erlebten Alltag in Unternehmen, es zeigt Instrumente zur Analyse und zur Bew&#228;ltigung, zur Rehabilitation und zur Pr&#228;vention des OBO an vielen Beispielen.</p>
<p><b>Was ist eigentlich unter OBO zu verstehen?</b><br />
Das Organizational Burnout liegt dann vor, wenn sich ein aktives Organisationssystem, unabh&#228;ngig davon, ob der Organisationszweck marktnah oder marktfern ist, in einem ersch&#246;pften und paralysierten Zustand befindet und mit eigenen Ressourcen diesen, als unerw&#252;nscht erkannten, Zustand nicht mehr positiv ver&#228;ndern kann.<span id="more-9937"></span></p>
<p><b>Das klingt kompliziert?</b><br />
Das ist ganz einfach: Das Unternehmen ist scheinbar gut aufgestellt, aber die gewohnten Erfolge bleiben aus. Man versucht schneller und h&#228;rter das zu tun, womit man fr&#252;her immer Erfolg hatte. Wenn allerdings dann die Erfolge immer noch ausbleiben, neue F&#252;hrungskr&#228;fte kommen und gehen und wenn man sogar beginnt die Misserfolge zu verschleiern, hat sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Organizational Burnout ausgebreitet.</p>
<p><b>Warum ist OBO ein aktuelles Thema, wenn es das Ph&#228;nomen wohl immer schon gab?</b><br />
Heute m&#252;ssen Unternehmen immer schneller, effizienter, flexibler und internationaler, also immer intelligenter, agieren. Aber sie haben kaum noch Chancen eine stabile Kultur zu entwickeln oder kaum die Zeit, die Besch&#228;ftigten immer wieder neu mental auf den Strukturwandel vorzubereiten. Nur intelligente Organisationen sind heute wettbewerbsf&#228;hig aber gerade intelligente Organisationen sind pr&#228;destiniert f&#252;r den Virus des Organizational Burnout. Der Grund: Hier sind Corporate Spirit und Corporate Beliefs, sowie informale Strukturen besonders ausgepr&#228;gt, ja die eigentliche Basis f&#252;r den Erfolg. Diese Hochleistungsorganisationen sind sensibel wie Rennpferde, behandelt werden sie aber wie Lastesel.</p>
<p><b>Gibt es typische Gr&#252;nde f&#252;r das OBO?</b><br />
Immer die gleichen sechs Gr&#252;nde beg&#252;nstigen den OBO: Erfolgsarroganz der F&#252;hrung, Scheuklappen vor disruptiven Marktver&#228;nderungen, alte Management-Antworten auf neue Fragen des Marktes und der Umwelt, &#252;bertrieben tolerante Fehlerkultur, Zwangsfusionen ungleicher Organisationskulturen und Firmen&#252;bernahmen mit unfreundlichen Konsequenzen.</p>
<p><b>Trifft das OBO ein Unternehmen v&#246;llig unvorbereitet?</b><br />
F&#252;r das OBO gibt es weder eindeutige Fr&#252;hwarnindikatoren noch die Bereitschaft der Verantwortlichen nach den ersten Symptomen bewusst Ausschau zu halten. Man beobachtet den Markt, man analysiert die internen Zahlen und hat ein umfassendes Toolset f&#252;r alle betriebswirtschaftlichen Entwicklungen. F&#252;r die Symptome des OBO gab es bislang kein Analyseinstrument und keine Kennziffer. Auf der website  findet man jetzt einen Fr&#252;herkennungstest.</p>
<p><b>Woran erkennt man die Betroffenheit?</b><br />
In der ersten, der latenten Phase des OBO, sind folgende Symptome typisch: Der Markt reagiert zunehmend negativ auf die Angebote &#8211; scheinbar r&#228;tselhaft und unerkl&#228;rbar. Dann nimmt die Produktivit&#228;t schleichend ab und die internen Anforderungen binden mehr und mehr Zeit und Energie. Die Ressourcen werden knapper, man wei&#223; eigentlich nicht warum und zunehmend funktioniert der Betrieb trotz und nicht wegen des Managements. In den folgenden drei OBO-Phasen (akut, chronisch und letal) wird der Zustand immer bedrohlicher und die Umkehr f&#228;llt immer schwerer. Insgesamt gibt es 20 vernetzte – sich steigernde – Symptome, die typisch f&#252;r das OBO sind.</p>
<p><b>Aber was sind die Folgen des OBO und wie reagiert das Management? </b><br />
Das OBO ist nicht zuletzt deshalb so gef&#228;hrlich, weil die Folgen bereits ihr zerst&#246;rerisches Unheil anrichten, noch bevor bemerkt wird, dass eine „Burnout-Infektion“ vorliegt. Dazu tritt der fatale Effekt der Realit&#228;tsverweigerung des Managements. Diese Realit&#228;tsverweigerung gibt dem Management eben nicht das Gef&#252;hl von Hilflosigkeit, sondern im Gegenteil: die F&#252;hrung ist &#252;berzeugt davon, die Lage „voll im Griff“ zu haben. Typische Folgen des OBO sind:</p>
<p>•	Kraftlose F&#252;hrung: „Vogel Strau&#223;“ in der Chefetage<br />
Die Energie und das Charisma der F&#252;hrungsperson erschlaffen, es tritt eine Art „Entzauberung“ der Pers&#246;nlichkeit ein. Das Management taucht mehr und mehr ab, wird unsichtbar.<br />
•	Komplexe &#220;berorganisation der Prozesse: Viele E-Mails und lange Listen, nichts wird besser<br />
Vor dem Hintergrund des schw&#228;chelnden Managements werden die Anspr&#252;che der zweiten und dritten Ebene nach vision&#228;rer und konsequenter F&#252;hrung lauter. Das Management aber verwechselt F&#252;hrung mit Aktionismus.<br />
•	Schneller, h&#228;rter, erfolgloser! Personalf&#252;hrung in der Sackgasse<br />
Das Management wird im OBO das tun, was es am besten kann, n&#228;mlich den Anspannungsgrad der Mannschaft erh&#246;hen und bessere und schnellere Leistungen verlangen.<br />
•	Innovationsl&#252;cke: Das OBO verbraucht t&#252;ckischerweise alle organisationale Energie f&#252;r die st&#228;ndige neue Selbstorganisation unter Stress. Das hei&#223;t, es fehlen die kreativen Energien f&#252;r neue L&#246;sungen bestehender Probleme oder gar f&#252;r Innovationen.</p>
<p><b>Es gibt ja auf der Website einen Selbsttest, aber wenn man den ausgef&#252;llt hat, was hilft das? Kann man sich selbst aus der OBO-Spirale befreien?</b><br />
Je komplexer die OBO-Symptome im Verlauf der vier OBO-Phasen werden, desto schneller m&#252;sste reagiert werden, um schlimmere Konsequenzen zu verhindern. Aber tats&#228;chlich wird die Reaktionszeit langsamer, weil die zunehmende Komplexit&#228;t des OBO die Organisationstr&#228;gheit erh&#246;ht. Im Fall der Selbstheilung entsteht eine scheinbare Besserung, der akute Verlauf verlangsamt sich. Der Grund: Alle sch&#246;pfen Hoffnung und sehen bereits Besserungen, selbst wenn nur an den Symptomen kuriert wird. Umso gr&#246;&#223;er ist dann die Entt&#228;uschung, wenn sich diese Heilung als oberfl&#228;chlich und tr&#252;gerisch herausstellt. Dann galoppiert der Verlauf des OBO in die Hoffnungslosigkeit. Es entsteht die Rettungsillusion der Eigentherapie.</p>
<p><b>Was sollte man gegen das OBO tun und ist eine OBO-Therapie nachhaltig? </b><br />
Oft bedarf es mit der Hilfe eines OBO-Coaches, um eine neutral moderierte Anamnese und die kollektive Anerkennung eigener Betroffenheit zu erreichen. Dieser Coach ist kein Unternehmensberater im &#252;blichen Sinn, sondern Katalysator und Moderator, Schiedsrichter und Wegbereiter. Die individuelle OBO-Therapie durchl&#228;uft typischerweise vier Schritte:<br />
•	Die ehrliche Diagnose<br />
•	Die wirksame Therapie<br />
•	Die stabilisierende Rehabilitation<br />
•	Die Pr&#228;vention gegen den R&#252;ckfall</p>
<p>Es gibt leider keine Wunderheilung. Es w&#228;re auch eine Illusion zu glauben, dass sp&#228;ter, nach dem „Ausheilen“ des OBO, alles wieder so sein k&#246;nnte wie fr&#252;her. Tats&#228;chlich wird sich das OBO in das organisationale Ged&#228;chtnis eingraben und man wird noch Jahre sp&#228;ter von der „dunklen Zeit“ sprechen. Das wesentlichste „Medikament“ in der OBO-Therapie ist Vertrauen! Vertrauen in die F&#252;hrung und das System. Dem Prozess des OBO gingen immer auch Entt&#228;uschungen &#252;ber nicht eingel&#246;ste Versprechungen voraus. Daraus entwickelte sich &#252;ber die Zeit ein tiefverankertes Misstrauen. Diesen Mangel an Vertrauen gilt es nun zu heilen. Letztendlich kann man es mit Konsequenz und Vertrauen schaffen.</p>
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