Umfrage des Galileo . Instituts in Köln: HR-Herausforderungen 2012
Gemäß aktuellen Studien wechseln 86 % der High-Potentials aus persönlicher Unzufriedenheit den Arbeitgeber! Zudem soll die Mehrzahl der Mitarbeiter unmotiviert sein und innerlich gekündigt haben. Hinzu kommt der allgegenwärtige Fachkräftemangel. Jede Menge zu tun also für das Personalmanagement von Unternehmen. Das Galileo. Institut für Human Excellence hat deshalb in seiner jüngsten Umfrage HR-Verantwortliche gefragt: Was sind die HR-Herausforderungen 2012?
„Die besten Mitarbeiter im Unternehmen halten“ – das ist für die Mehrheit der Befragten (76%) das HR-Top-Thema 2012. Der Mitarbeiterbindung wird also für den Unternehmenserfolg eine noch höhere Bedeutung beigemessen als der Gewinnung neuer Leistungsträger (60 %). Auf Platz 2 (64 %) des Rankings der HR-Herausforderungen landeten der Einsatz und die Förderung von Leistungsträgern gemäß ihren Talenten. „Dieses Thema ist in der Öffentlichkeit bislang kaum präsent. Meiner Erfahrung nach ist es aber tatsächlich ein entscheidender Aspekt bei der Mitarbeiterbindung und die befragten HR-Verantwortlichen bestätigen dies. Ein Leistungsträger auf seiner Idealposition kann sein ganzes Potential abrufen, er fühlt sich wohl und hat keine Wechselambitionen“, so Gudrun Happich, Inhaberin von „Galileo. Institut für Human Excellence“ in Köln.
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Autor: Dr. Ulrich Vogel
Deutsche Studie nahm zwei Jahre lang 1.803 Führungskräfte unter die Lupe. Es gibt keinen typisch weiblichen Führungsstil.
Managerinnen versuchen die besseren Männer zu sein. Den typisch weiblichen Führungsstil gibt es nicht. Zwei Jahre lang wurde die neue profilingvalues Methode in der Praxis getestet. Das zeigt die brandaktuelle Studie des deutschen Unternehmens profilingvalues. Insgesamt wurden 1.803 Führungskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert.
Ulrich Vogel, Eigentümer und Geschäftsführer des deutschen Unternehmens profilingvalues, ist selbst verblüfft: „Mit einigen Resultaten habe ich gerechnet, andere haben mich hingegen überrascht. Insbesondere der Vergleich zwischen Frauen und Männern.“
Zwei Jahre lang, vom Juni 2009 bis März 2011, wurden 1.803 Führungskräfte analysiert. 734 davon waren Frauen, 1.069 Männer. Die Managerinnen und Manager kamen aus den unterschiedlichsten Branchen sowie aus über 250 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In einer rund 20 Minuten dauernden Online-Befragung, einem neuen und innovativen Ansatz in der Personaldiagnostik, wurde das individuelle Wertesystem der Führungskräfte durchleuchtet. Die wissenschaftlich fundierte Methodik basiert auf den Erkenntnissen des deutsch- amerikanischen Wissenschaftlers Robert S. Hartman.
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AUTOR: Stefan Häussermann
Wir freuen uns, Ihnen die Ergebnisse einer aktuellen europäischen HR-Umfrage, dem cut-e Assessment Barometer Report 2010/2011 kostenlos zum Download zur Verfügung stellen zu können.
Ziel des cut-e Assessment Barometers
ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen,
wie sich der Einsatz von eignungsdiagnostischen Verfahren
in der Europäischen Union verändert und
welche Folgen dies für Verbesserungen
bei Einstellung und Bindung von Personal hat.
Die Umfrage umfasst die Ergebnisse von über 1000 Fachleuten,
die sich für den Einsatz von eignungsdiagnostischen Verfahren in Unternehmen interessieren.
Hier die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und Trends:
• Unternehmen erwarten durch den Einsatz von eignungsdiagnostischen Verfahren in der Personalarbeit zuverlässigere Entscheidungen.
• Länderübergreifend nutzen derzeit mehr als 60% aller Befragten eine Form von Assessment-Verfahren.
• Norwegen setzt Persönlichkeitsfragebögen und Eignungstests am häufigsten von allen Ländern ein, Assessment Center aber nur in sehr geringem Maße
• Der selbstständige Einsatz der Verfahren wird ein immer wichtigeres Kriterium bei der Auswahl eines externen Partners.
• Länderübergreifend wünschen sich Unternehmen Auswahlverfahren, die auf solider Wissenschaft basieren, einen klaren Geschäftsnutzen haben und schnell auswertbar sind.
Hier geht es zum Download der Studie: cut-e Assessment Barometer Report 20102011 dt.

Der DGFP hat eine Studie zum Thema „psychische Beanspruchungen von Mitarbeitern und Führungskräften“ durchgeführt. Das Ziel war, einen Leitfaden für Führungskräfte zu entwickeln, damit sie psychische Beanspruchungen bei ihren Mitarbeitern früher erkennen und besser damit umgehen können. Zunächst führte der Arbeitskreis eine Online- Befragung mit 239 Personen aus DGFP- Mitgliedsunternehmen durch, um herauszufinden, ob Unternehmen bei ihren Mitarbeitern psychische Beanspruchungen feststellen und inwiefern sie davon betroffen sind. Weitere Fragen waren, ob es bestimmte Abteilungen gibt, die besonders betroffen sind und was der Auslöser für die Probleme ist.
Es zeigte sich, dass es in fast jedem Unternehmen betroffene Mitarbeiter gibt. Die betriebliche Fehlzeitenquote ist aufgrund von psychischen Beanspruchungen in den meisten Unternehmen in den letzten zwei Jahren gestiegen und wird vermutlich weiter ansteigen.
Am häufigsten finden sich psychische belastete Mitarbeiter mit auffälligem Verhalten in den Bereichen Marketing/ Vertrieb, in der Produktion und im Kundencenter/ Service. Angestellte der unteren und mittleren Führungsebene sind ebenfalls überdurchschnittlich häufig betroffen. Auch sind angelernte Kräfte und Facharbeiter in Produktionsunternehmen stärker in Mitleidenschaft gezogen als in Dienstleistungsunternehmen.
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Selbstständige sind ein Motor für wirtschaftliches Wachstum, da sie neue Arbeitsplätze schaffen, die Innovationsquote verbessern und bereit sind, Risiken zu tragen. Neben Faktoren wie Bildung, Altersklasse und familiärer Erfahrung mit Unternehmertum sind es vor allem persönliche Merkmale, die Selbstständige von Angestellten unterscheiden. Welchen Einfluss haben Persönlichkeitsmerkmale auf Entscheidungen von Gründern und Selbstständigen? Diese Frage wurde von der DIW Berlin und IZA Bonn im Rahmen einer Studie untersucht.
Für die Erfassung der Persönlichkeitsmerkmale wurde in der Studie das Fünf-Faktoren-Modell (FFM) verwendet, mit dessen Hilfe die fünf Dimensionen emotionale Stabilität (bzw. Neurotizismus), Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit gemessen werden konnten.
Die Hypothese, dass unternehmerischer Erfolg mit hohen Werten in den drei Dimensionen Extraversion, Offenheit für Erfahrungen und emotionale Stabilität einhergehen könnte, war Ausgangspunkt. Eine größere Unnachgiebigkeit wurde ebenfalls als ein Indiz für unternehmerischen Erfolg vermutet. Dem Faktor Gewissenhaftigkeit wurde keine eindeutige Aussagekraft zugesprochen.
Persönlichkeitsprofile von Selbstständigen unterscheiden sich laut Ergebnis der Studie deutlich von denen der angestellt tätigen Mitarbeiter. “Selbständige sind offener für Erfahrungen, extrovertierter und risikobereiter als Angestellte”. Sie sind also kreativer und origineller, kommunikativer, haben mehr Durchhaltevermögen und mehr Freude am Risiko.
Die Eigenschaft Offenheit für Erfahrungen ist bei den Selbständigen im Durchschnitt um etwa 36 Prozent höher als bei Angestellten, Extraversion um 21 Prozent.
Die anderen Dimensionen weisen überwiegend geringere Unterschiede auf, jedoch hat sich die erhöhte Risikobereitschaft tatsächlich als ein wichtiger Faktor erwiesen. Allerdings konnte auch beobachtet werden, dass eine zu hohe Tendenz zum Risiko ebenso schädliche Auswirkungen hat wie eine zu niedrige. Die Erklärung dafür ist, dass die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns bei sehr riskanten Entscheidungen steigt. Niedrige Werte beim Faktor Verträglichkeit versetzen Selbstständige in die Lage, Verhandlungen eher zum Vorteil ihrer eigenen Unternehmung zu führen – ein geringer Wert wirkt sich hier also positiv aus.
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