Wiederentdeckt – 1500 Jahre altes Führungswissen

 

Autor: Tobias Wiegelmann

1054 Treffer liefert die Suchanfrage für den Suchbegriff “Personalführung” bei einem namhaften Online – Buchversand.
Fragt man nach den Quellen dieses umfangreichen Wissens, dann lohnt es sich einen Text in den Blick zu nehmen, der vor 1500 Jahren entstanden ist – die Benediktsregel. In 75 Kapiteln verfasste der Heilige Benedikt von Nursia seine Ordensregel und begründete damit eine Tradition, die im Verlauf der Geschichte durchschlagenden Erfolg haben sollte. Noch heute, wo die christlichen Ordensgemeinschaften eher mit Personalmangel zu kämpfen haben, leben Mönche und Nonnen in über 1000 Klöstern weltweit nach dieser Regel.

Während im gängigen Sprachgebrauch wertorientierte Führung eher im Zusammenhang mit shareholder value verstanden wird, stellt die Benediktsregel den Mensch mit seiner Persönlichkeit in den Fokus. Vom Abt, dem Leiter eines Klosters, verlangt Benedikt: “Er muss wissen, welch schwierige und mühevolle Aufgabe er auf sich nimmt: Menschen zu führen und der Eigenart vieler zu dienen. Muss er doch dem einen mit gewinnenden, dem anderen mit tadelnden, dem dritten mit überzeugenden Worten begegnen. Nach der Eigenart und Fassungskraft jedes einzelnen soll er sich auf alle einstellen und auf sie eingehen.” (RB 2, 31f.) Wer Menschen führen will, muss erst mal mit sich selber umgehen können, das ist der Grundgedanke Benedikts.

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Leistungsträger sind Individualisten

 

Umfrage des Galileo. Instituts in Köln: Wünsche für den Führungsalltag 2012

Wie die besten Mitarbeiter finden, binden und halten – Themen, die Unternehmen und Medien aktuell stark beschäftigen. Der „war for talents“ kann nur dann gewonnen werden, wenn Arbeitgeber wissen, was ihre besten Leistungsträger eigentlich wollen. Das Galileo . Institut für Human Excellence hat deshalb in seiner jüngsten, anonymen Umfrage Führungskräfte und Experten in Schlüsselpositionen gefragt: Was wünschen Sie sich für Ihren Führungsalltag 2012 und was tun sie, um diese Ziele zu erreichen? Die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Die Wünsche von Leistungsträgern lassen sich nicht verallgemeinern. Mit pauschalen Maßnahmen werden Unternehmen sie also kaum binden können. Und: Weiche Faktoren sind für die Mehrheit der Befragten entscheidend.

„Die Umfrageteilnehmer formulieren für ihren Führungsalltag 2012 sehr individuelle Wünsche. Die starke Tendenz geht in Richtung mehr Offenheit und Werte“, so Gudrun Happich, Inhaberin des Galileo. Institut für Human Excellence. Ein Drittel (31,2 %) wünscht sich, dass der Umgang im Führungsalltag in diesem Jahr mehr von Respekt, Wertschätzung und Transparenz geprägt ist. In der eigenen Führungsrolle wünscht sich rund die Hälfte der Befragten (53%) mehr Zeit für die Mitarbeiter, diese zu fördern und zu stärken. Der Wunsch nach mehr Zeit etwa zum Aufbau des Teams und mehr Freiraum für Führung wurde immer wieder genannt. 37, 5 Prozent planen 2012 an ihrer Führungskompetenz zu arbeiten und für mehr Selbstbestimmtheit und Entscheidungsspielräume zu kämpfen.

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MQ™ – Motivational Questionnaire

 

Autoren: Ulrich Schmezer und Petra Zander

Der MQ™ (Motivational Questionnaire) ist ein innovativer Online-Motivationsfragebogen der anschauliche Eigenschaftsmodelle wie Maslows Bedürfnispyramide mit dem aktuellen Kenntnisstand zu Dynamik und Situationsbestimmtheit von Motivation zusammenbringt.

Motivational Questionnaire ist ein außergewöhnlich vielseitiges und anregendes Instrument, welches zeitgleich mit der Entwicklung des FiT In™ entstanden. Die Bearbeitungszeit beträgt zwischen 15-25 Minuten

Nutzen
• anschaulich und praxisnah
• innovatives Modell
• Materialien zum Selbststudium sind inkludiert
• differenzierte Rückmeldung zu individuellen Motivatoren, aktueller Befriedigung und möglichen Wegen, Motivation wie auch Befriedigung zu steigern
• differenzierte Analyse der individuellen Motivatoren von Mitarbeitern zur persönlicheren Ansprache und individuell angemessenen Personalentwicklung
• einfach zu administrierendes, leistungsfähiges, zuverlässiges und hochdifferenzierendes Verfahren mit laienverständlichen Berichten sowie Materialien zum Selbststudium inklusive Übungen
• plus die schon zu FiT In™ genannten technischen Gegebenheiten/Möglichkeiten

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Wenn die Stärke zur Schwäche wird

 

Autorin: Regina Höck

Das Phänomen Burnout einmal anders betrachtet
Ein Blick in die Medienwelt zeigt: Burnout ist eines der Themen des Jahres 2011. Damit wird publik, was Experten lange schon als Zivilisationskrankheit erkannt haben: Sie schätzen, dass bis zu 20 Prozent der Erwerbstätigen von psychischen Erschöpfungszuständen betroffen sind.

Einer von ihnen ist Gert L. (Name geändert), 42 Jahre, Führungskraft im mittleren Management. Gert L. lieferte über Jahre Höchstleistung ab, doch plötzlich stellten sich Schlaf- und Appetitlosigkeit, eine verringerte Leistungsfähigkeit sowie eine innere Leere ein. Diese Symptome waren begleitet von massiven psychosomatischen Beschwerden wie Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck. Die Diagnose des Hausarztes lautete Burn out. Er verordnete Gert L. eine mehrmonatige Phase der Regeneration, nach der der Manager wieder an den Arbeitsplatz zurückkehrte. Um nicht in alte Handlungsmuster zu verfallen, entschied Gerd L. sich für ein Coaching während der Wiedereingliederungsphase. Ihn interessierte, wie gerade er, der immer zu den Machern und Alphatieren gehört hatte und von seinen Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern als besonders stressresistent erlebt wurde, in eine Erschöpfungsspirale geraten konnte.

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Knallende Türen und zertrümmerte Schreibtische – Ihr Weg zu stressfreiem Führen?

 

Eigene Emotionen erkennen! Eigene Emotionen zeigen! Fremde Emotionen würdigen!
Diese drei Regeln sollen Führungskräften helfen, produktiver und effizienter zu führen – zumindest wenn man den drei Geschäftsführern (Markus Hornung, Irena Fiedler, Sabine Grüner) des Beratungshauses EQ Dynamics glauben darf. Wir fragen nach…

Redaktion
Führen und Emotion – damit verbinden die meisten doch nur Fußball, wenn die Lieblingsmannschaft Samstagnachmittag vorne liegt?

SG
Bei vielen Männern könnte man das tatsächlich meinen, nicht wahr Markus? Emotionen gehören einfach zum Leben dazu, sie sind die Grundlage unseres Zusammenleben, -arbeitens, unserer Motivation und letztendlich unseres Erfolgs. Menschen werden von nichts so direkt gesteuert wie von Emotionen. Und wer als Führungskraft dieses Wissen für sich nutzt und Gefühle zeigt, der wird effektiver Führen – und dabei seine Kräfte schonen!

Redaktion
Aber trotzdem scheint es ein ungeschriebenes Gesetz in deutschen Unternehmen zu sein, dass man über Gefühle nicht spricht. Woher kommt das?

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