Die Stiefkinder sind die Säulen des Unternehmens

 

Autorin: Gudrun Happich

Umfrage des Galileo-Instituts in Köln zur zweiten Führungsebene:
Führungskräfte auf der zweiten Ebene haben die Sandwich-Position zwischen Top-Management und Mittelmanagement inne. In den Unternehmen wie in den Medien sind sie so etwas wie die ungeliebten Stiefkinder, die kaum Aufmerksamkeit bekommen. Liegt das daran, dass die Herausforderungen hier auch nicht anders sind, als auf den anderen Führungsebenen? Oder anders gefragt: Gibt es eine spezifische Problematik der zweiten Managementebene? Genau das wollte das Galileo. Institut für Human Excellence von Führungskräften in einer anonymen Umfrage wissen. Die Ergebnisse sind eindeutig.

Mit 59,1 Prozent ist eine Mehrheit der Befragten der Meinung: Ja, es gibt besondere Herausforderungen auf der zweiten Ebene. 18, 2 Prozent der Teilnehmer halten die zweite Ebene sogar für die Säule des Unternehmens und finden, dass ihr nicht genug Wertschätzung entgegengebracht wird. Die zweitgrößte Gruppe (31, 8 Prozent) findet, dass die Existenz einer spezifischen Problematik der zweiten Führungsebene von der Unternehmensgröße abhängig ist. Nur 4, 5 Prozent sehen überhaupt keine besonderen Herausforderungen auf der zweiten Ebene.
Die Teilnehmer, die eine spezifische Problematik der zweiten Führungsebene bejahten, wurden zudem gefragt, wie diese Herausforderungen denn aussähen. Dabei wurden unter anderem die Notwendigkeit nach oben und unten zu führen, die mangelnde Entschlussfreudigkeit des Top-Managements und der Erwartungsdruck von allen Seiten genannt. „Das deckt sich genau mit meinen Erfahrungen“, sagt Gudrun Happich, Inhaberin des Galileo.

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SC WAVE Professional Styles

 

Autor: Felix Wiesner

Umfangreiche Analyse der Managementkompetenzen und Potenziale mit integrierter Qualitätssicherung.

Die Saville Consulting Assessment Suite beinhaltet für die Personalentscheidung höchst relevante Informationen zu den Kandidaten, die bisher kaum diagnostizierbar waren. Insofern stellt Saville Consulting erstmals einen Test vor, der die Vorteile normativer und ipsativer Testverfahren miteinander verbindet. PROFESSIONAL STYLES ist das Flaggschiff-Instrument, speziell konzipiert und umfänglich validiert für das Management und den Management-Nachwuchs. In mehreren Studien wurden Spitzenwerte für Validität, Reliabilität und vor allem praktische Relevanz nachgewiesen. Verfügbar auch in einer kürzeren Variante als FOCUS STYLES.

SC WAVE zeigt die ideale Unternehmenskultur und das beste Arbeitsumfeld für die Kandidaten. Wenn diese Werte berücksichtigt werden, erkennen Sie bereits vor der Einstellung, wie hoch das Risiko von Konflikten und Motivationskrisen werden kann.

SC WAVE zeigt tendenzielle Unterschiede in der Selbsteinschätzung und der Fremdeinschätzung. Wenn diese Werte berücksichtigt werden,

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PersonalityProfile 2011

 

Auch in diesem Jahr hat es wieder sehr viel Freude gemacht, den Blog zu betreuen und weiter zu entwickeln, ich bedanke mich herzlich bei allen Gastautoren und Lesern für die Beiträge, Anregungen, Rückmeldungen & die große Unterstützung!

2011 haben viele neue und bekannte Gastautoren interessante und
wissenswerte Beiträge auf PersonalityProfile geschrieben. Hier einige Auszüge:

Ganz neu & gern gelesen – Artikel im Dezember
“i-who Persönlichkeits-screening”
(Prof. Dr. Scharlach, extro GbR, Institut für Personalauswahl)
“Persönlichkeitstests auf dem Prüfstand”
(Dr. Albrecht Müllerschön, Unternehmensberatung müllerschön)
“Organizational Burnout”
(Gustav Greve, Gustav Greve Consulting AG)
“Tatsächlich Liebe?”
(Stefan Götz, ManagementTraining & Fresh Ideas)

Am allerliebsten gelesen – die 10 beliebtesten Artikel 2011
“CAPTain – Computer Aided Personnel Test answers inevitable”
(Frauke Wrage, CNT-Gesellschaften)
“Anforderungskriterien für Führungskräfte”
(Sabine Sax, School of International Business and Entrepreneurship)
“Narzissmus – große Bandbreite von charismatisch bis paranoid”
(Jennifer Julie Frotscher, PersonalityProfile)
“Fragebogen zur Diagnose unternehmerischer Potenziale”
(Prof. Dr. Günter F. Müller, Universität Koblenz- Landau)
“GPOP-Golden Profiler of Personality”
(Natalia Blank, Future-Systems Consulting)
“Die LIFO®-Methode”
(Karl Nitzge, LIFO®-Lizenztrainer)
“HOGAN Assessment System”
(René Immanuel Kusch, Metaberatung)
“Die Kunst der Leistungsentfaltung”
(Thomas Staller, Reiss Profile Germany)
“profilingvalues”
(Dr. Ulrich Vogel, profilingvalues)
“Burnout wird zur Epidemie mit volkswirtschaftlichem Schaden”
(Dirk-Oliver Lange, LifeB Consulting)

Immer wieder gern angeklickt – die 4 beliebtesten Kategorien 2011
Potenzialanalysen & Persönlichkeitsprofile
Coaching & Entwicklung
Asssessment & Eignungsdiagnostik
Führung & Persönlichkeit

Besonders erwähnenswert
2011 ist PersonalityExperts erfolgreich mit bereits über 1000
Besuchern (Google Analytics) gestartet. Kooperationen u.a. mit der School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) starten Anfang 2012.

Zu guter Letzt – mein Neujahrsgeschenk für Sie
Die ersten 3 neuen Anmeldungen für das Dienstleistungsverzeichnis Personality
Experts bekommen einen Eintrag als Experte in einer Kategorie für das neue Jahr
kostenlos! Melden Sie sich noch heute und seien Sie 2012 als Experte dabei!
Email

Und wie gehts weiter?
Besonders dem Jahr 2012 wird mit viel Spannung entgegen gesehen. Sicher ist: auch 2012 können Sie Ihre Artikel veröffentlichen und sich als Experte darstellen – und sind damit weiterhin in bester Gesellschaft. Es wird einige Veränderungen auf dem Blog geben, ich würde es auch sofort verraten, wenn ich selbst schon genau wüsste, wohin die Reise geht. Einige neue Ideen habe ich zwar, wie immer brauche ich aber die Rückmeldung von Ihnen:
Welches sind denn Ihre wichtigen Themen für 2012?
Werte-Wandel? Burnout? Social Media in HR? Fachkräftemangel? Recruiting oder Entwicklung? Schreiben Sie mir, wo Sie Ihre relevanten Themen und Schwerpunkte sehen.
Anregungen und Ideen, die den Nutzen von PersonalityProfile im Sinne aller verbessern können, sind wie immer herzlich Willkommen.

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Start in das neue Jahr 2012 und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.


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Tatsächlich Liebe?

 

Autor: Stefan Götz

Konkurrenzdenken: ein Auslaufmodell? Kooperationsdenken: das bessere Unternehmerische Prinzip?

Wann haben Sie das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

Wann haben Sie das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

Stellen Sie sich mal folgendes vor:
Im US-Bundesstaat Oregon gibt es eine Stadt, in der Autohäuser überall verteilt sind und deren Umsätze sind durchschnittlich. Und dann gibt es eine andere Stadt mit einer Automeile. Ein Autohaus neben dem Anderen. Eigentlich eine Horror-Vorstellung oder? Aber genau da sind die Umsätze überdurchschnittlich. Hier werden die Kunden zu dem Nachbar-Autohaus geschickt, wenn genau das Auto, was sie wirklich brauchen, eben dort ist. Was für ein Unterschied!
Hier geht es nicht darum, wie wir Ihr Geld bekommen können, sondern was die beste Lösung für Sie ist. Ist das nicht eine völlig andere Haltung? Und was glauben Sie, wie fühlt sich der Kunde? Und wem wird dieser Kunde davon alles erzählen? Hat das nicht viel mehr Sinn? Und haben da nicht alle mehr Erfolg? „Nachhaltigen“ Erfolg?

Was hat uns das Konkurrenzdenken bisher gebracht?

o Es hat weltweit das Prinzip der Unabhängigkeit, „der bessere gewinnt“, zu seiner höchsten Entwicklungsstufe gebracht, aber jede Hochkultur braucht einen radikalen Impuls für den nächsten Schritt.
o Es hat Gewinner und Verlierer auch innerhalb von Unternehmen, zwischen Abteilungen und Bereichen hervorgebracht mit enormen Opportunitätskosten, die nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung erscheinen.
o Es hat die Burnout-Raten in die Höhe schnellen lassen, weil „gewinnen“ allein kein sinnvolles Ziel ist, für das sich Menschen langfristig wirklich einsetzen.
o Es hat die kreativen Potenziale vernachlässigt, denn wenn wir Gewinnen, glauben wir, wir hätten alles richtig gemacht und hinterfragen uns nicht mehr.
o Es hat das Mangeldenken gefördert, denn wir glauben, es ist nicht genug für alle da und versuchen, mit den gleichen Waffen um einen Anteil am Kuchen zu erkämpfen.

Renée Mauborgne & Chan Kim: Bestseller Autor der Blue Ocean Strategy postuliert:
„Der beste Weg den Konkurrenzkampf zu gewinnen, ist damit aufzuhören.“

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Burnout – Perspektiven und Prävention

 

Interview mit Frau Dr. Dietz über Ihren Arbeitschwerpunkt Burnout – neue Perspektiven für Betroffene, kritische Gedanken zu „Beratungsmoden“ und präventive Maßnahmen für Unternehmen.

PP:
Entsteht Burnout auch im privaten Bereich?

Dr. Dietz:
Ja natürlich, Burnout entsteht da, wo die Belastungen massiv genug sind. Der Organismus unterscheidet nicht zwischen Beruf und Privat, oder zwischen physisch oder psychisch. Wir reagieren auf Stressfaktoren aus den verschiedenen Bereichen. Es geht um die Intensität und Dauer der Belastung, egal in welchem Bereich sie stattfindet. Die Belastungsmerkmale sind individuell, auch die Belastungssymptome sind unterschiedlich.

PP:
Können Sie die Symptome zusammenfassen?

Dr. Dietz:
Jedes Immunsystem hat seine eigenen Fallstricke. Herz /Kreislauf – Magen/Darm – Verspannungen/Rückenbeschwerden, alles Mögliche, aber es ist schwer zu sagen, wo das Immunsystem seine Schwächen hat und entsprechende Symptome ausbildet, auch das ist individuell. Relevant ist die individuelle biographische Vorgeschichte und damit die Prägung eines Menschen. Eine suboptimale Herkunft wäre z. B. eine Familie, in der die Kinder auf irgendeine Art über- oder/und unterfordert werden. Daraus kann ein defizitäres Selbstbild entstehen und dieses kann sich – z.B begleitet von Selbstzweifeln, Ängsten oder latenten Depressionen – weiter erhalten und festigen bis in das Erwachsenenleben.

PP:
Kann man sagen: die Formel für Burnoutentstehung lautet: Arbeitsüberlastung plus fehlende Annerkennung bzw. latente Selbstzweifel?

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