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	<title>PersonalityProfile &#187; Alle Artikel</title>
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	<description>Personal Experten für Personalentwicklung und Rekruiting</description>
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		<title>Was ist Burnout &amp; wer ist gef&#228;hrdet: drei Hauptsymptome &amp; Zielgruppe</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[symptome]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hauptsymptome eines Burnouts sind: Emotionale Ersch&#246;pfung, Depersonalisation, Leistungseinschr&#228;nkung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/stefanie-bathe/autorin/">Stefanie Bathe</a></p>
<p><b>Die Hauptsymptome eines Burnouts sind:</b></p>
<p>1)	Emotionale Ersch&#246;pfung: die Regeneration, das Abschalten von der Arbeit f&#228;llt schwer. Gedanken kreisen um den Job: morgens beim Aufwachen, abends beim Einschlafen. Alles oder vieles ist zu viel. Man hat h&#228;ufig das Gef&#252;hl, m&#252;de zu sein. Ein Wochenende oder ein Urlaub reicht jedoch zum Erholen und Akkus auff&#252;llen nicht mehr auf – die Ersch&#246;pfung ist schnell wieder zur&#252;ck.</p>
<p>2)	Depersonalisation: Man geht auf Distanz: pers&#246;nliche Kontakte (Kollegen, Kunden, Freunde, Partner, Familie etc) strengen an, nerven. Siehe oben: Alle(s) oder viele(s) ist zu viel. Gef&#252;hle gegen&#252;ber anderen Menschen werden „unpers&#246;nlicher“. Das Engagement, der pers&#246;nliche Einsatz geht zur&#252;ck. Dies kann auch ein Selbstschutz nach Phasen von zu starkem Einsatz f&#252;r eine Aufgabe sein.</p>
<p>3)	Leistungseinschr&#228;nkung: Effizienz und Effektivit&#228;t nehmen stark ab (teils gepaart mit Aktionismus). Der Betroffene merkt h&#228;ufig den R&#252;ckgang seiner Produktivit&#228;t NICHT, da er weiter aktiv ist. Ziele verschwimmen jedoch; zielgerichtetes Handeln nimmt deutlich ab. Arbeitsunf&#228;higkeit durch fehlende Konzentration, mangelnde Kreativit&#228;t oder durch Krankheit etc. schr&#228;nken die Leistung weiter ein.<span id="more-10710"></span></p>
<p>Der bekannteste Burnout-Test, der sog. Maslach-Burnout-Inventory (nach der Burnout-Forscherin Christina Maslach), verwendet genau diese drei Kriterien, um die aktuelle Burnout-Gefahr von Personen absch&#228;tzen zu k&#246;nnen. </p>
<p>Die o.g. drei Hauptsymptome werden meist in der dargestellten Reihenfolge durchlaufen und stellen einen Teufelskreis dar: Durch fehlenden Ausgleich und mangelnde Regeneration wird man gereizter, weniger belastbar. Teils stellt sich eine Gleichg&#252;ltigkeit ein, die schlie&#223;lich zur Gef&#252;hllosigkeit gegen&#252;ber anderen wird. Berufliche und private Kontakte werden vermieden, so dass Ausgleich fehlt und die Produktivit&#228;t sinkt. Sinnfragen tauchen auf, das Selbstvertrauen sinkt. Die Betroffenen werden unzufrieden, nehmen verst&#228;rkt ihre Defizite statt der eigenen St&#228;rken wahr, wodurch Leistung und Output erneut sinken. </p>
<p>Entscheidend f&#252;r die Burnout-Behandlung ist, diese Burnout-Spirale so fr&#252;h wie m&#246;glich zu erkennen und mit geeigneten Interventionen aus dem Teufelskreis herauszukommen. Burnout-gef&#228;hrdet sind vor allem Leistungstr&#228;ger, die sich mit hohem Engagement und Idealismus f&#252;r ihre Aufgabe einsetzen. „Es kann nur ausbrennen, wer einmal gebrannt hat“ lautet ein bekanntes Burnout-Sprichwort. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was Manager von Schmetterlingen lernen k&#246;nnen</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2012/01/25/was-manager-von-schmetterlingen-lernen-konnen/</link>
		<comments>http://www.personalityprofile.de/2012/01/25/was-manager-von-schmetterlingen-lernen-konnen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Führung & Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[bioSystemik®-Coaching-Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching Award 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfteentwiclung]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r ihr bioSystemik®-Coaching-Konzept hat Managementcoach Gudrun Happich vor kurzem den Coaching Award 2012 erhalten. Die h&#246;chste nationale Auszeichnung f&#252;r Coaches wurde im Rahmen der Coaching Convention im Januar 2012 in Berlin vergeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Coaching Award  f&#252;r au&#223;ergew&#246;hnliches Coaching Konzept von <a href="http://www.personalityexperts.de/coaching/g-happich/autorin/">Gudrun Happich</a></p>
<p><b>(K&#246;ln) F&#252;r ihr bioSystemik®-Coaching-Konzept hat Managementcoach Gudrun Happich vor kurzem den Coaching Award 2012 erhalten. Die h&#246;chste nationale Auszeichnung f&#252;r Coaches wurde im Rahmen der Coaching Convention im Januar 2012 in Berlin vergeben.</b><br />
<a href="http://www.personalityprofile.de/2012/01/25/was-manager-von-schmetterlingen-lernen-konnen/ca2012_gudrun_happich-2/" rel="attachment wp-att-10683"><img src="http://www.personalityprofile.de/wp-content/uploads/2012/01/20120125CA2012_Gudrun_Happich-300x203.gif" alt="" title="CA2012_Gudrun_Happich" width="300" height="203" class="alignleft size-medium wp-image-10683" /></a> Gudrun Happich hat  sich mit ihrem „Galileo . Institut f&#252;r Human Excellence“  in K&#246;ln seit 15 Jahren auf die Entwicklung von Leistungstr&#228;gern in den oberen F&#252;hrungsebenen spezialisiert. Dabei verfolgt sie einen au&#223;ergew&#246;hnlichen Ansatz und integriert in ihre Coachings systemisches, naturwissenschaftliches und unternehmerisches Know-how. „Ich b&#252;ndele darin alle meine Erfahrungen als langj&#228;hrige F&#252;hrungskraft, ausgebildete Naturwissenschaftlerin und mehrfach ausgebildeter systemischer Coach“, erkl&#228;rt die Diplom-Biologin. So unterst&#252;tzt sie F&#252;hrungskr&#228;fte dabei, den oft steinigen Weg ins Top-Management zu meistern und entwickelt sie zu Leistungstr&#228;gern mit Leidenschaft. <span id="more-10679"></span></p>
<p>F&#252;r dieses bioSystemik ®-Coaching-Konzept hat  die Buchautorin nun den Coaching Award 2012 erhalten.  „Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung“, so Gudrun Happich in ihrer Dankesrede an die hochkar&#228;tig besetzte Jury aus Pers&#246;nlichkeiten aus dem Verlagswesen, Human Ressource,  Marketing und PR, Medien sowie Coaching Experten.<br />
Mit Analogien aus der Natur, dem „erfolgreichsten Unternehmen der Welt“  (Prof. Frederic Vester, Biokybernetiker), verdeutlicht Gudrun Happich ihren Coachees Zusammenh&#228;nge und veranschaulicht Erfolgsstrategien. „Die Natur bildet perfekt funktionierende Netzwerke und ist Vorbild f&#252;r symbiotische win-win-Beziehungen zum Wohl aller Beteiligter, um nur zwei ihrer Skills zu nennen. Wer die Natur beobachtet, der kann lernen, wie Entwicklungsprozesse optimiert werden k&#246;nnen. Nehmen Sie nur die Metamorphose der Raupe zum Schmetterling – perfektes Beispiel f&#252;r das Zusammenwirken von Wachstum, Innehalten, Geduld, das schlie&#223;lich in einer v&#246;llig neuen Lebensform endet“, erkl&#228;rt Gudrun Happich. </p>
<p>Die Jury w&#252;rdigte nicht nur das Konzept, sondern auch seine praktische Umsetzung in der t&#228;glichen Coaching-Arbeit von Gudrun Happich. Im  Vorfeld der Verleihung wurden daher auch Kunden-Feedbacks eingeholt.  Das bioSystemik ®-Coaching-Konzept ist auch  Grundlage des ersten Buchs von Gudrun Happich <a href="http://www.personalityprofile.de/2011/03/10/rezension-aermel-hoch/">„&#196;rmel hoch – Die 20 schwierigsten F&#252;hrungsthemen und wie Top-F&#252;hrungskr&#228;fte sie anpacken”</a>, das zu den besten vier deutschsprachigen Wirtschaftsb&#252;chern 2011 (Getabstract) z&#228;hlt. Die Autorin zeigt,  wie man sich als F&#252;hrungskraft ein realistisches Bild seiner neuen Position verschafft, sich auf die damit verbundenen Ver&#228;nderungen einstellt und die ersten 100 Tage und alle weiteren Herausforderungen erfolgreich meistert. Dazu geh&#246;re auch, zur eigenen „Natur“ zu finden, so Happich. „Wenn man sich den eigenen Leidenschaften und St&#228;rken entsprechend  positioniert, dann findet man zum eigenen Weg und das ist in der Regel auch der erfolgreichste.“</p>
<p><i>Foto: Preistr&#228;gerin Gudrun Happich mit Alexander Maria Fa&#223;bender, dem Initiator der Coaching Convention (copyright www.die-schneider.at).</i></p>
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		<item>
		<title>Vorstellung einiger ausgew&#228;hlter und h&#228;ufig genutzter Verfahren zur Messung von Burnout</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2012/01/23/vorstellung-einiger-ausgewahlter-und-haufig-genutzter-verfahren-zur-messung-von-burnout/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[AVEM]]></category>
		<category><![CDATA[Belastbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout-Diagnosen]]></category>
		<category><![CDATA[Das Maslach Burnout Inventar (MBI)]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Stresssituationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tedium Measure (TM)]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl bisher keine einheitliche Definition des Burnout existiert und Burnout weder in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision (ICD-10) noch im Diagnostischen und Statistischen Handbuch psychischer St&#246;rungen (DSM-IV) eine eigenst&#228;ndige Diagnose darstellt, werden in der klinischen Praxis Burnout-Diagnosen vergeben und entsprechende Therapien eingeleitet, indem auf andere Diagnosen z. B. Depression ausgewichen wird.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/c-petschl/autorin/">Claudia Petschl</a></p>
<p><b>Bis in die j&#252;ngste Zeit nahmen Berichte &#252;ber Ausgebranntsein oder Burnout Syndrom in zahlreichen Pressever&#246;ffentlichungen breiten Raum ein. Nach Sch&#228;tzungen der Betriebskrankenkassen sind rund neun Millionen Deutsche vom sog. Burnout-Syndrom betroffen. Beim Burnout-Syndrom handelt es sich nicht um ein fest umschriebenes Krankheitsbild, es stellt auch keine eigenst&#228;ndige psychiatrische Diagnose dar. Es bestehen vielf&#228;ltige symptomatische &#220;berlappungen insbesondere zu depressiven St&#246;rungsbildern und psychosomatischen St&#246;rungen.</b></p>
<p>Obwohl bisher keine einheitliche Definition des Burnout existiert und Burnout weder in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision (ICD-10) noch im Diagnostischen und Statistischen Handbuch psychischer St&#246;rungen (DSM-IV) eine eigenst&#228;ndige Diagnose darstellt, werden in der klinischen Praxis Burnout-Diagnosen vergeben und entsprechende Therapien eingeleitet, indem auf andere Diagnosen z. B. Depression ausgewichen wird.</p>
<p>In der wissenschaftlichen Literatur wird unter Burnout bisher &#252;berwiegend ein arbeitsbezogenes Syndrom verstanden, welches sich aus den Dimensionen emotionale Ersch&#246;pfung, Depersonalisation oder Zynismus und verminderte Leistungsf&#228;higkeit zusammensetzt.</p>
<p><b>Kann Burnout diagnostiziert werden?</b><br />
Nein, es gibt bisher kein standardisiertes, allgemeing&#252;ltiges Vorgehen, um ein Burn-out-Syndrom zu diagnostizieren.<br />
&#220;berwiegend wird Burnout gegenw&#228;rtig &#252;ber Selbstbeurteilungsb&#246;gen gemessen. Im angloamerikanischen Raum sind zur Messung von Burnout zahlreiche Frageb&#246;gen und Checklisten ver&#246;ffentlicht. Aus dieser Vielzahl von Instrumenten haben sich allerdings nur zwei durchgesetzt:<br />
•	Das Maslach Burnout Inventar (MBI)<br />
•	Tedium Measure (TM)<span id="more-10643"></span></p>
<p>In 90% der F&#228;lle liegt in der empirischen Burnout-Forschung das MBI als Messinstrument vor. Ob mit diesem Instrument Burnout wirklich diagnostiziert werden kann, ist anhand bislang vorliegender Studien allerdings nicht verl&#228;sslich zu beantworten. Generell gibt es bislang keine validen Diagnosekriterien. Folglich liegt es gegenw&#228;rtig im &#228;rztlichen Ermessen, Burnout zu diagnostizieren und entsprechende Therapien einzuleiten.</p>
<p>Im deutschsprachigen Raum wird das Diagnostikinstrument<br />
•	AVEM (Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster)<br />
in den letzten Jahren u.a. als Vorhersageinstrument f&#252;r ein drohendes Burnout verst&#228;rkt eingesetzt und wird deshalb ebenfalls vorgestellt.</p>
<p><b>Das Maslach Burnout Inventory (MBI-GS)</b><br />
Das Konstrukt Burnout kann durch die deutsche Version des Maslach Burnout Inventory erfasst werden.  Das Verfahren erm&#246;glicht eine Messung der drei Komponenten von Burnout. Die Items werden nach H&#228;ufigkeit eingestuft. Burnout (&#8220;Ausbrennen&#8221;) wurde zuerst bei helfenden Berufen beschrieben. F&#252;r Berufe au&#223;erhalb der Humandienstleistung steht eine allgemeine Fassung, das MBI-General Survey mit 16 Items zur Verf&#252;gung. </p>
<p>Das MBI-GS umfasst drei Subskalen mit insgesamt 16 Items:<br />
<b>Ersch&#246;pfung: </b><br />
Diese Skala misst die Erm&#252;dung bzw. Ersch&#246;pfung einer Person und umfasst Items wie “Ich f&#252;hle mich durch meine Arbeit gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig ersch&#246;pft“.</p>
<p><b>Distanziertheit/Zynismus:</b><br />
Diese Skala erfasst die Gleichg&#252;ltigkeit bzw. die distanzierte Haltung einer Person gegen&#252;ber der Arbeit. Sie umfasst Items wie “Ich m&#246;chte nur meine Arbeit tun und in Ruhe gelassen werden“.</p>
<p><b>Berufliche Wirksamkeit:</b><br />
Anhand dieser Skala werden soziale als auch nichtsoziale Aspekte beruflicher F&#228;higkeiten einer Person gemessen. Beispielitem: “Bei meiner Arbeit bin ich sicher, dass ich die Dinge effektiv erledige“.</p>
<p>Hohe Werte auf den Skalen “Ersch&#246;pfung“ und “Distanziertheit/Zynismus“ und niedrige Werte auf der Skala “Berufliche Wirksamkeit“ k&#246;nnen als Indikatoren f&#252;r Burnout erachtet werden. Man geht davon aus, dass h&#246;here Auspr&#228;gungen im Bereich der “Ersch&#246;pfung“ mit h&#246;heren Auspr&#228;gungen im Faktor “Distanziertheit/Zynismus“ einhergehen. Letzterer kann als dysfunktional betrachtet werden, da er die offensive Bew&#228;ltigung beruflicher Probleme erschwert und in einer verminderten “Beruflichen Wirksamkeit“ resultiert.</p>
<p>Das Maslach Burnout-Inventar (MBI) ist ein Selbstbeschreibungs-Fragebogen. Mit Hilfe dieses Fragebogens kann allerdings nur ein bereits vorliegendes Burnout-Syndrom erfasst werden. Es kann keine Vorhersage f&#252;r ein drohendes Burnout getroffen werden.</p>
<p>Als gutes Vorhersageinstrument f&#252;r ein drohendes Burnout wird h&#228;ufig der Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM) eingesetzt.</p>
<p><b>Das Tedium Measure (TM)</b><br />
Auch dieser Test wurde von Christina Maslach, diesmal in Zusammenarbeit mit Ayla Pines entwickelt. Hier beantwortet der Betroffene 21 Fragen nach seiner k&#246;rperlichen, emotionalen und geistigen Befindlichkeit. Die Antworten werden mit einer Skalierung von 1 (= niemals) bis 7 (= immer) gewertet. Am Ende des Tests werden die genannten Antwortwerte zusammengezogen und mithilfe einer Formel wird ein sogenannter „&#220;berdrusswert“ ermittelt. Je nachdem, wo dieser Wert liegt, kann der Anwender erkennen, in welchem Stadium des Burnout-Syndroms sich der Betroffene befindet.<br />
Die folgende deutsche Fassung stammt von Pines et.al:</p>
<p>Bitte beantworten Sie nach der folgenden Skala, ob Sie<br />
1.	m&#252;de sind<br />
2.	sich niedergeschlagen f&#252;hlen<br />
3.	einen guten Tag haben<br />
4.	k&#246;rperlich ersch&#246;pft sind<br />
5.	emotional ersch&#246;pft sind<br />
6.	gl&#252;cklich sind<br />
7.	„erledigt“ sind<br />
8.	„ausgebrannt“ sind<br />
9.	Ungl&#252;cklich sind<br />
10.	sich abgearbeitet f&#252;hlen<br />
11.	sich befangen f&#252;hlen<br />
12.	sich wertlos f&#252;hlen<br />
13.	&#252;berdr&#252;ssig sind<br />
14.	bek&#252;mmert sind<br />
15.	&#252;ber andere ver&#228;rgert oder entt&#228;uscht sind<br />
16.	sich schwach und hilflos f&#252;hlen<br />
17.	sich hoffnungslos f&#252;hlen<br />
18.	sich zur&#252;ckgewiesen f&#252;hlen<br />
19.	sich optimistisch f&#252;hlen<br />
20.	sich tatkr&#228;ftig f&#252;hlen<br />
21.	Angst haben</p>
<p>Dieses Verfahren wird allerdings kritisch gesehen, da die Normwerte nicht an einer repr&#228;sentativen Stichprobe erhoben worden sind. Der Vorteil dieses Instruments liegt in seiner &#214;konomie, es erm&#246;glicht eine schnelle „Selbstdiagnose“ und Auswertung.</p>
<p><b>Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM)</b><br />
Als gutes Vorhersageinstrument f&#252;r ein drohendes Burnout wird der Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM) eingesetzt.</p>
<p>AVEM (Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster) ist ein mehrdimensionaler pers&#246;nlichkeitsdiagnostischer Test, mit dem differenzierte Selbsteinsch&#228;tzungen zum Verhalten und Erleben in Bezug auf die Arbeitst&#228;tigkeit erhoben werden k&#246;nnen. Das Verfahren eignet sich besonders f&#252;r Fragestellungen der Personalentwicklung und Arbeitsgestaltung unter gesundheitlichen Aspekten. Der Einsatz ist in allen beruflichen Bereichen m&#246;glich. Dar&#252;ber hinaus bietet sich die Anwendung in der beruflichen Rehabilitation an.</p>
<p>Die Belastbarkeit in Stresssituationen und unser Umgang damit spielen eine gro&#223;e Rolle hinsichtlich unseres Verhaltens und des Erlebens der eigenen Arbeitst&#228;tigkeit. Stress kann sich in unterschiedlichsten Reaktionen von Furcht &#252;ber &#196;rger bis hin zu M&#252;digkeit, Hilflosigkeit und Niedergeschlagenheit &#228;u&#223;ern. Grunds&#228;tzlich sind im beruflichen Alltag eigene Einstellungen, Erwartungshaltungen und Bef&#252;rchtungen zentrale Aspekte, die unser Verhalten und Erleben beeinflussen. Zu hohe pers&#246;nliche Erwartungen, das Nichterreichen gesteckter Ziele, st&#228;ndige Frustration und &#220;berforderung k&#246;nnen zu beruflicher Ersch&#246;pfung f&#252;hren. </p>
<p>AVEM hilft, Mitarbeiter, die unter starker Belastung stehen oder von dem Burnout-Syndrom betroffen sind, fr&#252;hzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenma&#223;nahmen einzuleiten.<br />
Mit der dritten Auflage (2008) wird neben der Standardform mit 66 Items eine Kurzform mit 44 Items bereitgestellt (AVEM-44). </p>
<p><b>Diagnostik beruflicher Beanspruchung und Intervention</b><br />
AVEM ist f&#252;r vielf&#228;ltige Fragestellungen im Kontext von Arbeit und Gesundheit einzusetzen. Das Testverfahren beruht auf der Selbsteinsch&#228;tzung des Mitarbeiters, der eine Reihe von Aussagen zum arbeitsbezogenen Verhalten und Erleben auf das Ausma&#223; Ihres Zutreffens hin bewertet. Jede Aussage ist einer von elf Skalen zugeordnet. Das individuelle Profil, das sich mit Hilfe einer computergest&#252;tzen Auswertung daraus ableitet, gibt Aufschluss dar&#252;ber, ob ein Mitarbeiter aufgrund seiner Testergebnisse zu einem eher gesundheitsf&#246;rdernden oder -gef&#228;hrdenden Verhaltens- und Erlebensmuster neigt. Neben der Fr&#252;herkennung gesundheitlicher Risiken bietet sich AVEM f&#252;r die Ableitung pr&#228;ventiver Ma&#223;nahmen an. Die Ergebnisse des Verfahrens eignen sich zur personenbezogenen Intervention (etwa durch Unterst&#252;tzung von Beratung, Coaching, Supervision, etc.) aber auch zur bedingungsbezogenen Intervention (wenn ganze Arbeitsbereiche einbezogen werden und dadurch gesundheitsf&#246;rdernde Organisationsgestaltung m&#246;glich wird).</p>
<p>Bei der Konstruktion des Verfahrens wurde ein breites Merkmalsspektrum des Verhaltens und Erlebens gegen&#252;ber der Arbeit ber&#252;cksichtigt. Die 11 Dimensionen des AVEM messen:</p>
<p><b>Das berufliche Engagement:</b><br />
-	Subjektive Bedeutsamkeit der Arbeit<br />
-	Beruflicher Ehrgeiz<br />
-	Verausgabungsbereitschaft<br />
-	Perfektionsstreben<br />
-	Distanzierungsf&#228;higkeit</p>
<p><b>Die F&#228;higkeit zur Stressbew&#228;ltigung</b><br />
-	Resignationstendenz bei Misserfolgen<br />
-	Offensive Problembew&#228;ltigung<br />
-	Innere Ruhe und Ausgeglichenheit</p>
<p><b>Die Gef&#252;hlslage</b><br />
-	Erfolgserleben im Beruf<br />
-	Lebenszufriedenheit<br />
-	Erleben sozialer Unterst&#252;tzung</p>
<p>Der Fragebogen erm&#246;glicht die Zuordnung eines Befragten zu einem der vier Pers&#246;nlichkeitsmuster, die jeweils bestimmte Charakteristika aufweisen:</p>
<p><b>Muster G (Gesundheitsideal)</b><br />
-	Hohes berufliches Engagement<br />
-	Ausgepr&#228;gte Widerstandsf&#228;higkeit gegen&#252;ber Belastungen<br />
-	Positives Lebensgef&#252;hl</p>
<p><b>Muster S (Schonungstyp)</b><br />
-	ausgepr&#228;gte Schonungstendenz gegen&#252;ber beruflichen Anforderungen<br />
-	geringes Engagement<br />
-	positives Lebensgef&#252;hl</p>
<p><b>Risikomuster A:</b><br />
-	exzessives Engagement (Selbst&#252;berforderung)<br />
-	verminderte Widerstandsf&#228;higkeit gegen&#252;ber Belastungen<br />
-	eher eingeschr&#228;nktes Lebensgef&#252;hl</p>
<p><b>Risikomuster B (Burnout)</b><br />
-	vorherrschendes Erleben von &#220;berforderung<br />
-	Ersch&#246;pfung und Resignation</p>
<p><b>&#214;konomische und differenzierte Durchf&#252;hrung sowie Auswertung</b><br />
Mit der dritten Auflage wird zus&#228;tzlich zur bisherigen Standardform mit 66 Items auch eine Kurzform mit 44 Items bereitgestellt (AVEM-44). Die Standardform ist bevorzugt f&#252;r individualdiagnostische Fragestellungen gedacht, die Kurzform vor allem f&#252;r Studien mit gr&#246;&#223;eren Personenzahlen, bei denen gruppenbezogene Aussagen gew&#252;nscht sind. Die Durchf&#252;hrung und Auswertung des Verfahrens ist &#246;konomisch.</p>
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		<title>Unternehmensnachfolge meistern</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2012/01/17/unternehmensnachfolge-meistern/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Motive]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeregelung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Reiss Profile]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Pers&#246;nlichkeit als Schl&#252;ssel zur klugen Nachfolgeregelung - Nach Sch&#228;tzung des Bonner Instituts f&#252;r Mittelstandsforschung steht
bis 2014 j&#228;hrlich in rund 22.000 Familienunternehmen die Regelung der
Unternehmens&#252;bergabe an. Meist ist es der Wunsch der Inhaber, die
Verantwortung f&#252;r das Unternehmen in die Hand eines
Familienmitglieds – in der Regel den Sohn, die Tochter oder mehrere
Kinder – zu geben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/unternehmensnachfolge/regina-hoeck/autorin/">Regina H&#246;ck</a></p>
<h4>Die Pers&#246;nlichkeit als Schl&#252;ssel zur klugen Nachfolgeregelung</h4>
<p><b>Nach Sch&#228;tzung des Bonner Instituts f&#252;r Mittelstandsforschung steht<br />
bis 2014 j&#228;hrlich in rund 22.000 Familienunternehmen die Regelung der<br />
Unternehmens&#252;bergabe an. Meist ist es der Wunsch der Inhaber, die<br />
Verantwortung f&#252;r das Unternehmen in die Hand eines<br />
Familienmitglieds – in der Regel den Sohn, die Tochter oder mehrere<br />
Kinder – zu geben. Nicht immer ist dies jedoch m&#246;glich. Ob Nachfolge<br />
innerhalb der Familie oder aus dem Kreis leitender Angestellte, ob<br />
externe Suche oder Verkauf – Rat von au&#223;en kann hier Gold wert sein.<br />
Damit die &#220;bergabe gelingt, sollten jedoch nicht nur rechtliche,<br />
kaufm&#228;nnische und fachliche Aspekte ber&#252;cksichtigt, sondern auch<br />
die Pers&#246;nlichkeiten der Akteure bewusst in den Auswahl- und<br />
Gestaltungsprozess miteinbezogen werden.</b></p>
<p>Mehrere tausend Unternehmens&#252;bergaben scheitern pro Jahr. Eine noch<br />
gr&#246;&#223;ere Zahl hat mit enormen Reibungsverlusten in der &#220;bergabephase zu<br />
k&#228;mpfen. Die h&#228;ufigsten Ursachen sind neben der Vernachl&#228;ssigung einer<br />
fr&#252;hzeitigen Planung und der fehlenden ganzheitlichen<br />
Unternehmensperspektive vor allem die mangelnde Kommunikation<br />
zwischen den Beteiligten und in den Betrieb hinein sowie die Auswahl der<br />
falschen Person. Dabei l&#228;sst sich die fachliche Eignung aufgrund von<br />
Erfahrungen und Referenzen noch relativ einfach feststellen. Doch wie findet<br />
man die optimale Passung zwischen Unternehmerwerten,<br />
Unternehmenskultur und individueller Pers&#246;nlichkeit? Gemeint ist hier ein<br />
zweiseitiger Prozess, der sowohl die Bed&#252;rfnisse des Inhabers als auch die<br />
der Nachfolgekandidaten beachtet.<span id="more-10336"></span></p>
<p>Regina H&#246;ck hat sich auf die Beratung von Familienunternehmen spezialisiert, die sich im Prozess der &#220;bergabe befinden oder diesen vorbereiten wollen. Die Betriebswirtin erg&#228;nzt die klassische kaufm&#228;nnische und juristische Beratung um eine wesentliche Komponente. Die 49-J&#228;hrige setzt dabei das Reiss Profile ein,<br />
um anhand individueller Pers&#246;nlichkeitsprofile die Motive, Werte und Ziele<br />
der Beteiligten herauszuarbeiten. Diese Reflexion stellt eine wesentliche<br />
Basis f&#252;r Verst&#228;ndnis und Vertrauen in der oft schwierigen &#220;bergabephase<br />
dar.</p>
<p><b>Praxisbeispiel: Motivorientiert das Erbe sichern</b><br />
Ein Beispiel aus der Praxis: Das Inhaberehepaar Eva und Peter f&#252;hrt ein<br />
Fertigungsunternehmen der Energie- und Umweltbranche. Aktuell findet der<br />
&#220;bergang zur T&#246;chtergeneration (Emelie, Stefanie und Kathrin) statt. Wie<br />
die Pers&#246;nlichkeitsprofile von Eva und Peter zeigen, sind beide<br />
entscheidungsfreudig und geben den Dingen gern die Richtung vor. Im<br />
Kontakt mit anderen sch&#228;tzen sie die Auseinandersetzung und den<br />
Wettbewerb. Die Familie und der erreichte soziale Status bedeuten ihnen<br />
viel.</p>
<p>Neben diesen Gemeinsamkeiten weisen ihre Profile aber auch auf<br />
Unterschiede hin. So denkt Eva sehr praktisch, w&#228;hrend Peter den Dingen<br />
gern auf den Grund geht. Eva f&#252;hrt kooperativ, Peter eher direktiv. Peter<br />
sind Loyalit&#228;t und Integrit&#228;t wichtig, bei Eva &#252;berwiegen Ziel- und<br />
Zweckorientierung. Das Ehepaar hat in der Vergangenheit einen modus<br />
vivendi gefunden, seine vielf&#228;ltigen Werte, Ziele und Motive zum Wohle der<br />
Firma einzusetzen, wie der Unternehmenserfolg beweist.</p>
<p>Mit dem geplanten Eintritt der beiden T&#246;chter Emilie und Stefanie in das<br />
Unternehmen wird das Beziehungsgeflecht komplexer. Betrachtet man die<br />
Profile der Schwestern, so f&#228;llt auf, dass sie viele &#228;hnliche Antriebe haben,<br />
also prinzipiell ein „Gleichklang“ zwischen den Beiden m&#246;glich ist. Beide<br />
wollen Einfluss nehmen und Entscheidungen treffen und sind dabei sehr<br />
teamorientiert. „Sozialer Sprengstoff“ zwischen den Schwestern liegt<br />
hingegen im Motiv „Anerkennung“ verborgen. W&#228;hrend Emelie<br />
selbstbewusst ist und mit Lob sparsam umgeht, strebt Stefanie nach<br />
Anerkennung und Perfektion, zugleich ist sie sensibel und empathisch. Auch<br />
im Umgang mit Konkurrenz bestehen Unterschiede. Emelie ist eine<br />
K&#228;mpferin, die stets gewinnen will. Stefanie steigt fr&#252;her aus Konflikten aus<br />
und versucht zu vermitteln.</p>
<p>Regina H&#246;cks Begleitung stellt diese emotionalen Aspekte in den<br />
Vordergrund des Beratungsprozesses. Ihre Analysen und Feedbacks helfen<br />
den Schwestern, Eigenschaften sch&#228;tzen zu lernen, auf die sie sich im<br />
F&#252;hrungs-Duo verlassen k&#246;nnen, aber auch m&#246;gliche Konfliktpotenziale zu<br />
erkennen – sei es in der Beziehung untereinander und zur<br />
Gr&#252;ndergeneration oder in der Kommunikation mit den Mitarbeitern.<br />
Emotionale Br&#252;cke zur Vorg&#228;ngergeneration</p>
<p>Die Analyse zeigt aber auch, wo es den Schwestern schwerf&#228;llt, sich in<br />
andere einzuf&#252;hlen und sich daher „blinde Flecken“ in der Wahrnehmung<br />
einstellen. Beispielsweise sind beide ausgesprochene Pragmatikerinnen<br />
(niedriges Motiv „Neugier“ kombiniert mit einer hohen Ziel- und<br />
Zweckorientierung). Eine wesentliche Basis f&#252;r den Unternehmenserfolg war<br />
aber stets die technische Innovationskraft, die ma&#223;geblich durch Peters<br />
hohe Neugier und hohes soziales Verantwortungsgef&#252;hl angetrieben wurde.<br />
Die T&#246;chter haben aufgrund ihrer Motivkonstellation jedoch wenig<br />
Wertsch&#228;tzung f&#252;r Peters „T&#252;ftelei“ und umweltorientierte Erfindungen &#252;brig.</p>
<p>H&#246;ck schl&#228;gt daher vor, die dritte Tochter Kathrin und deren Ehemann<br />
Matthias in die Nachfolgeberatung mit einzubeziehen. Wie sich herausstellt,<br />
bringt Matthias in punkto Neugier eine &#228;hnliche Neigung mit wie Peter und<br />
kann auf dieser Basis eine emotionale Br&#252;cke zu ihm bilden, die die T&#246;chter<br />
nicht in der selben Art und Weise herstellen k&#246;nnen.</p>
<p>Durch gezieltes Coaching lernen die Gr&#252;nder- und die<br />
Nachfolgergeneration, ihre komplement&#228;ren Denk- und Arbeitsweisen zu<br />
verstehen und zu respektieren. Der Prozess erleichtert den Gr&#252;ndern<br />
loszulassen. Die Nachfolger unterst&#252;tzt er dabei, ein effektives<br />
Managementteam zu bilden.<br />
Dazu H&#246;cks Fazit: „Eine Unternehmensnachfolge ist gerade f&#252;r den Gr&#252;nder<br />
oder Inhaber ein h&#246;chst emotionaler Vorgang. Es gilt, sich vom<br />
Tagesgesch&#228;ft des Lebenswerks zu trennen. Auf den Nachfolger wiederum<br />
kommt die Herausforderung zu, das Unternehmen in sichere Bahnen zu<br />
lenken und die Mitarbeiter mitzunehmen. Es ist also nur folgerichtig, bei der<br />
&#220;bergabe auf die emotionalen Grundbed&#252;rfnisse zu schauen, damit<br />
nachhaltige L&#246;sungen gefunden werden k&#246;nnen.“</p>
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		<title>Rezension „Organizational Burnout“</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 09:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Organizational Burnout]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit „Organizational Burnout“ hat er gleichwohl das Therapiebuch f&#252;r eine grassierende Krankheit vorgelegt: F&#252;r den Burnout ganzer Organisationen. Greve zeigt in einer auf den ersten Blick gewagten, dann aber absolut &#252;berzeugenden Analogie zum individuellen Burnout von Menschen, wie ganze Organisationen, intelligente zumal, dieser Syndromatik verfallen k&#246;nnen bis zum Kollaps. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autor: Prof. Dr. Dieter Lenzen, Pr&#228;sident der Universit&#228;t Hamburg</p>
<p><a href="http://www.personalityprofile.de/2012/01/11/rezension-organizational-burnout/organizationel-burnout-cover/" rel="attachment wp-att-10284"><img src="http://www.personalityprofile.de/wp-content/uploads/2012/01/20120111Organizationel-Burnout-COVER-214x300.gif" alt="" title="Organizationel-Burnout-COVER" width="214" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-10284" /></a><a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/gustav-greve/autor/">Gustav Greve</a> ist kein Mediziner. Mit „Organizational Burnout“ hat er gleichwohl das Therapiebuch f&#252;r eine grassierende Krankheit vorgelegt: F&#252;r den Burnout ganzer Organisationen. Greve zeigt in einer auf den ersten Blick gewagten, dann aber absolut &#252;berzeugenden Analogie zum individuellen Burnout von Menschen, wie ganze Organisationen, intelligente zumal, dieser Syndromatik verfallen k&#246;nnen bis zum Kollaps. Davon k&#246;nnen Unternehmen ebenso betroffen sein wie &#246;ffentliche Organisationen bis hin zu Bildungseinrichtungen, die bei oberfl&#228;chlicher Beachtung gerade davor gesch&#252;tzt sein sollten.<br />
Gleichwohl: sie sind es nicht. Greves Lehrbuch der Anamnese und Therapie des Burnouts von Organisationen zeigt anhand vertrauter Stationen der Erkrankung, welche Konstellationen zur Schieflage und am Ende sogar zum Tod gro&#223;er Organisationen f&#252;hren k&#246;nnen. Greve zeichnet diese Prozesse minuti&#246;s nach und bietet gleichzeitig ein Handbuch f&#252;r die Praxis. Unternehmensberater, aber auch die Verantwortlichen innerhalb der Organisationen finden in diesem Buch alles was sie ben&#246;tigen, um der t&#252;ckischen Krankheit zu Leibe zu r&#252;cken. Dabei bietet Greve bis hin zu konkreten Checklisten jener Fragen, die Manager wie Externe sich stellen m&#252;ssen, einen ganzen Instrumentenkasten f&#252;r die Anamnese, die Therapie, aber auch f&#252;r die Prophylaxe auch gegen&#252;ber R&#252;ckf&#228;llen.<span id="more-10283"></span></p>
<p>Die Analyse ist gl&#228;nzend aber auch beklemmend, weil sie zeigt, wie schmal der Grat zwischen dem Erfolg einer Organisation und ihrem Absturz ist. Jeder und jede, der und die Verantwortung tragen f&#252;r eine Einrichtung und die Menschen, die in ihr arbeiten, sollte das Buch zur Kenntnis nehmen, schon um &#252;ber eine verst&#228;rkte Sensibilit&#228;t zu verf&#252;gen f&#252;r die ersten Anzeichen einer „Erkrankung“.</p>
<p>Greve kann aufgrund seiner breiten Erfahrung aus der Analyse und Beratung von Unternehmen und Organisationen auf eine F&#252;lle von Erscheinungen zur&#252;ckgreifen, die den Verantwortlichen t&#228;glich begegnen, ohne dass sie sie als Warnzeichen begreifen. Greve greift auf die gleichen Erfahrungen zur&#252;ck, wenn er auf ein Kaleidoskop professioneller Ratschl&#228;ge verweist, denen nicht zu folgen leichtsinnig sein kann. Nach der Lekt&#252;re des Buches fragt man sich, warum niemand eher auf die Idee gekommen ist, auch Organisationen hinsichtlich des Burnout-Risikos zu untersuchen. Wer auf das erfahrungsges&#228;ttigte, gelassene Buch zur&#252;ckgreift, hat gute Chancen, f&#252;r seinen Verantwortungsbereich eine neue Dimension zu er&#246;ffnen, die Dimension des Erkrankungsrisikos von Organisationen. Ein Muss f&#252;r jeden, dem Gesundheit und Zukunft seiner Organisation am Herzen liegen! </p>
<p>Titel: Organizational Burnout: Das versteckte Ph&#228;nomen ausgebrannter Organisationen<br />
Autor: Gustav Greve<br />
Verlag: Gabler Verlag<br />
ISBN: 3834922919</p>
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