Autorin: Stefanie Bathe
Die Hauptsymptome eines Burnouts sind:
1) Emotionale Erschöpfung: die Regeneration, das Abschalten von der Arbeit fällt schwer. Gedanken kreisen um den Job: morgens beim Aufwachen, abends beim Einschlafen. Alles oder vieles ist zu viel. Man hat häufig das Gefühl, müde zu sein. Ein Wochenende oder ein Urlaub reicht jedoch zum Erholen und Akkus auffüllen nicht mehr auf – die Erschöpfung ist schnell wieder zurück.
2) Depersonalisation: Man geht auf Distanz: persönliche Kontakte (Kollegen, Kunden, Freunde, Partner, Familie etc) strengen an, nerven. Siehe oben: Alle(s) oder viele(s) ist zu viel. Gefühle gegenüber anderen Menschen werden „unpersönlicher“. Das Engagement, der persönliche Einsatz geht zurück. Dies kann auch ein Selbstschutz nach Phasen von zu starkem Einsatz für eine Aufgabe sein.
3) Leistungseinschränkung: Effizienz und Effektivität nehmen stark ab (teils gepaart mit Aktionismus). Der Betroffene merkt häufig den Rückgang seiner Produktivität NICHT, da er weiter aktiv ist. Ziele verschwimmen jedoch; zielgerichtetes Handeln nimmt deutlich ab. Arbeitsunfähigkeit durch fehlende Konzentration, mangelnde Kreativität oder durch Krankheit etc. schränken die Leistung weiter ein.
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Coaching Award für außergewöhnliches Coaching Konzept von Gudrun Happich
(Köln) Für ihr bioSystemik®-Coaching-Konzept hat Managementcoach Gudrun Happich vor kurzem den Coaching Award 2012 erhalten. Die höchste nationale Auszeichnung für Coaches wurde im Rahmen der Coaching Convention im Januar 2012 in Berlin vergeben.
Gudrun Happich hat sich mit ihrem „Galileo . Institut für Human Excellence“ in Köln seit 15 Jahren auf die Entwicklung von Leistungsträgern in den oberen Führungsebenen spezialisiert. Dabei verfolgt sie einen außergewöhnlichen Ansatz und integriert in ihre Coachings systemisches, naturwissenschaftliches und unternehmerisches Know-how. „Ich bündele darin alle meine Erfahrungen als langjährige Führungskraft, ausgebildete Naturwissenschaftlerin und mehrfach ausgebildeter systemischer Coach“, erklärt die Diplom-Biologin. So unterstützt sie Führungskräfte dabei, den oft steinigen Weg ins Top-Management zu meistern und entwickelt sie zu Leistungsträgern mit Leidenschaft.
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Autorin: Claudia Petschl
Bis in die jüngste Zeit nahmen Berichte über Ausgebranntsein oder Burnout Syndrom in zahlreichen Presseveröffentlichungen breiten Raum ein. Nach Schätzungen der Betriebskrankenkassen sind rund neun Millionen Deutsche vom sog. Burnout-Syndrom betroffen. Beim Burnout-Syndrom handelt es sich nicht um ein fest umschriebenes Krankheitsbild, es stellt auch keine eigenständige psychiatrische Diagnose dar. Es bestehen vielfältige symptomatische Überlappungen insbesondere zu depressiven Störungsbildern und psychosomatischen Störungen.
Obwohl bisher keine einheitliche Definition des Burnout existiert und Burnout weder in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision (ICD-10) noch im Diagnostischen und Statistischen Handbuch psychischer Störungen (DSM-IV) eine eigenständige Diagnose darstellt, werden in der klinischen Praxis Burnout-Diagnosen vergeben und entsprechende Therapien eingeleitet, indem auf andere Diagnosen z. B. Depression ausgewichen wird.
In der wissenschaftlichen Literatur wird unter Burnout bisher überwiegend ein arbeitsbezogenes Syndrom verstanden, welches sich aus den Dimensionen emotionale Erschöpfung, Depersonalisation oder Zynismus und verminderte Leistungsfähigkeit zusammensetzt.
Kann Burnout diagnostiziert werden?
Nein, es gibt bisher kein standardisiertes, allgemeingültiges Vorgehen, um ein Burn-out-Syndrom zu diagnostizieren.
Überwiegend wird Burnout gegenwärtig über Selbstbeurteilungsbögen gemessen. Im angloamerikanischen Raum sind zur Messung von Burnout zahlreiche Fragebögen und Checklisten veröffentlicht. Aus dieser Vielzahl von Instrumenten haben sich allerdings nur zwei durchgesetzt:
• Das Maslach Burnout Inventar (MBI)
• Tedium Measure (TM)
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Autorin: Regina Höck
Die Persönlichkeit als Schlüssel zur klugen Nachfolgeregelung
Nach Schätzung des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung steht
bis 2014 jährlich in rund 22.000 Familienunternehmen die Regelung der
Unternehmensübergabe an. Meist ist es der Wunsch der Inhaber, die
Verantwortung für das Unternehmen in die Hand eines
Familienmitglieds – in der Regel den Sohn, die Tochter oder mehrere
Kinder – zu geben. Nicht immer ist dies jedoch möglich. Ob Nachfolge
innerhalb der Familie oder aus dem Kreis leitender Angestellte, ob
externe Suche oder Verkauf – Rat von außen kann hier Gold wert sein.
Damit die Übergabe gelingt, sollten jedoch nicht nur rechtliche,
kaufmännische und fachliche Aspekte berücksichtigt, sondern auch
die Persönlichkeiten der Akteure bewusst in den Auswahl- und
Gestaltungsprozess miteinbezogen werden.
Mehrere tausend Unternehmensübergaben scheitern pro Jahr. Eine noch
größere Zahl hat mit enormen Reibungsverlusten in der Übergabephase zu
kämpfen. Die häufigsten Ursachen sind neben der Vernachlässigung einer
frühzeitigen Planung und der fehlenden ganzheitlichen
Unternehmensperspektive vor allem die mangelnde Kommunikation
zwischen den Beteiligten und in den Betrieb hinein sowie die Auswahl der
falschen Person. Dabei lässt sich die fachliche Eignung aufgrund von
Erfahrungen und Referenzen noch relativ einfach feststellen. Doch wie findet
man die optimale Passung zwischen Unternehmerwerten,
Unternehmenskultur und individueller Persönlichkeit? Gemeint ist hier ein
zweiseitiger Prozess, der sowohl die Bedürfnisse des Inhabers als auch die
der Nachfolgekandidaten beachtet.
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Autor: Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg
Gustav Greve ist kein Mediziner. Mit „Organizational Burnout“ hat er gleichwohl das Therapiebuch für eine grassierende Krankheit vorgelegt: Für den Burnout ganzer Organisationen. Greve zeigt in einer auf den ersten Blick gewagten, dann aber absolut überzeugenden Analogie zum individuellen Burnout von Menschen, wie ganze Organisationen, intelligente zumal, dieser Syndromatik verfallen können bis zum Kollaps. Davon können Unternehmen ebenso betroffen sein wie öffentliche Organisationen bis hin zu Bildungseinrichtungen, die bei oberflächlicher Beachtung gerade davor geschützt sein sollten.
Gleichwohl: sie sind es nicht. Greves Lehrbuch der Anamnese und Therapie des Burnouts von Organisationen zeigt anhand vertrauter Stationen der Erkrankung, welche Konstellationen zur Schieflage und am Ende sogar zum Tod großer Organisationen führen können. Greve zeichnet diese Prozesse minutiös nach und bietet gleichzeitig ein Handbuch für die Praxis. Unternehmensberater, aber auch die Verantwortlichen innerhalb der Organisationen finden in diesem Buch alles was sie benötigen, um der tückischen Krankheit zu Leibe zu rücken. Dabei bietet Greve bis hin zu konkreten Checklisten jener Fragen, die Manager wie Externe sich stellen müssen, einen ganzen Instrumentenkasten für die Anamnese, die Therapie, aber auch für die Prophylaxe auch gegenüber Rückfällen.
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