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	<title>PersonalityProfile &#187; Jennifer Frotscher</title>
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	<description>Personal Experten für Personalentwicklung und Rekruiting</description>
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		<title>Sicher motiviert sein</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2012/02/06/sicher-motiviert-sein/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Bindungsenergetik]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Behandlung des Burnout-Syndroms in der Bindungsenergetik hat also folgende Ziele:
1.	Eine Bed&#252;rfnisumstellung: Befriedigung von erwachsenen Pers&#246;nlichkeitsbed&#252;rfnissen, statt kindlicher Bindungsbed&#252;rfnisse.
2.	Trennung von der Sicherheitsorientierung des Gehirns
3.	Wiederherstellung der F&#228;higkeiten eigene Bed&#252;rfnisse zu befriedigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autor: <a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/d-toboll/autor/">Dirk Toboll</a></p>
<p><b>Sie haben Erfolg, verdienen viel Geld, Sie sind anerkannt, werden best&#228;tigt, kennen viele Menschen und viele Menschen kennen Sie – und &#8211; trotz allem stellt sich das Gef&#252;hl von Zufriedenheit oder gar Gl&#252;ck nicht ein. Im Gegenteil, Sie befinden sich in einer Burnout Abw&#228;rtsspirale. Wie kann das sein?</b><br />
Neben einer gro&#223;en Anzahl ung&#252;nstiger &#228;u&#223;erer Bedingungen k&#246;nnen unerf&#252;llte Bindungsw&#252;nsche, die urs&#228;chlich aus der Kindheit stammen, eine Ursache  sein.  Das funktioniert wie folgt: Unser Gehirn ist ein Sicherungsorgan, es h&#228;lt permanent danach Ausschau, ob wir uns noch in Sicherheit befinden. Besonders im Kindesalter ist Sicherheit elementar, Bindungsbed&#252;rfnisse m&#252;ssen aus Sicherheitsgr&#252;nden erf&#252;llt werden. Geschieht das nicht, findet eine Fixierung auf diese Bed&#252;rfnisse statt, manchmal bis zum Erwachsenenalter. Das Gehirn strebt unbewusst nach emotionaler Sicherheit.<br />
Das bringt die erwachsene Person aber in zweierlei Hinsicht in Schwierigkeiten. Da es sich um um kindliche Bed&#252;rfnisse handelt, kann sie von keinem Partner und durch keine Arbeit befriedigt werden. Zudem sind alle anderen Bed&#252;rfnisse der Person an den Rand gedr&#228;ngt und werden kaum wahrgenommen.<br />
Das Problem liegt also nicht mehr in der Kindheit, sondern in der Orientierung des Gehirns nach emotionaler Sicherheit heute!<span id="more-10720"></span><br />
Die Behandlung des Burnout-Syndroms in der Bindungsenergetik hat also folgende Ziele:<br />
1.	Eine Bed&#252;rfnisumstellung: Befriedigung von erwachsenen Pers&#246;nlichkeitsbed&#252;rfnissen, statt kindlicher Bindungsbed&#252;rfnisse.<br />
2.	Trennung von der Sicherheitsorientierung des Gehirns<br />
3.	Wiederherstellung der F&#228;higkeiten eigene Bed&#252;rfnisse zu befriedigen.<br />
Das Erfahren von Zufriedenheit und Gl&#252;ck anstatt auszubrennen ist das Ergebnis.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was ist Burnout &amp; wer ist gef&#228;hrdet: drei Hauptsymptome &amp; Zielgruppe</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2012/01/26/was-ist-burnout-wer-ist-gefahrdet-drei-hauptsymptome-zielgruppe/</link>
		<comments>http://www.personalityprofile.de/2012/01/26/was-ist-burnout-wer-ist-gefahrdet-drei-hauptsymptome-zielgruppe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 09:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[symptome]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hauptsymptome eines Burnouts sind: Emotionale Ersch&#246;pfung, Depersonalisation, Leistungseinschr&#228;nkung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/stefanie-bathe/autorin/">Stefanie Bathe</a></p>
<p><b>Die Hauptsymptome eines Burnouts sind:</b></p>
<p>1)	Emotionale Ersch&#246;pfung: die Regeneration, das Abschalten von der Arbeit f&#228;llt schwer. Gedanken kreisen um den Job: morgens beim Aufwachen, abends beim Einschlafen. Alles oder vieles ist zu viel. Man hat h&#228;ufig das Gef&#252;hl, m&#252;de zu sein. Ein Wochenende oder ein Urlaub reicht jedoch zum Erholen und Akkus auff&#252;llen nicht mehr auf – die Ersch&#246;pfung ist schnell wieder zur&#252;ck.</p>
<p>2)	Depersonalisation: Man geht auf Distanz: pers&#246;nliche Kontakte (Kollegen, Kunden, Freunde, Partner, Familie etc) strengen an, nerven. Siehe oben: Alle(s) oder viele(s) ist zu viel. Gef&#252;hle gegen&#252;ber anderen Menschen werden „unpers&#246;nlicher“. Das Engagement, der pers&#246;nliche Einsatz geht zur&#252;ck. Dies kann auch ein Selbstschutz nach Phasen von zu starkem Einsatz f&#252;r eine Aufgabe sein.</p>
<p>3)	Leistungseinschr&#228;nkung: Effizienz und Effektivit&#228;t nehmen stark ab (teils gepaart mit Aktionismus). Der Betroffene merkt h&#228;ufig den R&#252;ckgang seiner Produktivit&#228;t NICHT, da er weiter aktiv ist. Ziele verschwimmen jedoch; zielgerichtetes Handeln nimmt deutlich ab. Arbeitsunf&#228;higkeit durch fehlende Konzentration, mangelnde Kreativit&#228;t oder durch Krankheit etc. schr&#228;nken die Leistung weiter ein.<span id="more-10710"></span></p>
<p>Der bekannteste Burnout-Test, der sog. Maslach-Burnout-Inventory (nach der Burnout-Forscherin Christina Maslach), verwendet genau diese drei Kriterien, um die aktuelle Burnout-Gefahr von Personen absch&#228;tzen zu k&#246;nnen. </p>
<p>Die o.g. drei Hauptsymptome werden meist in der dargestellten Reihenfolge durchlaufen und stellen einen Teufelskreis dar: Durch fehlenden Ausgleich und mangelnde Regeneration wird man gereizter, weniger belastbar. Teils stellt sich eine Gleichg&#252;ltigkeit ein, die schlie&#223;lich zur Gef&#252;hllosigkeit gegen&#252;ber anderen wird. Berufliche und private Kontakte werden vermieden, so dass Ausgleich fehlt und die Produktivit&#228;t sinkt. Sinnfragen tauchen auf, das Selbstvertrauen sinkt. Die Betroffenen werden unzufrieden, nehmen verst&#228;rkt ihre Defizite statt der eigenen St&#228;rken wahr, wodurch Leistung und Output erneut sinken. </p>
<p>Entscheidend f&#252;r die Burnout-Behandlung ist, diese Burnout-Spirale so fr&#252;h wie m&#246;glich zu erkennen und mit geeigneten Interventionen aus dem Teufelskreis herauszukommen. Burnout-gef&#228;hrdet sind vor allem Leistungstr&#228;ger, die sich mit hohem Engagement und Idealismus f&#252;r ihre Aufgabe einsetzen. „Es kann nur ausbrennen, wer einmal gebrannt hat“ lautet ein bekanntes Burnout-Sprichwort. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was Manager von Schmetterlingen lernen k&#246;nnen</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2012/01/25/was-manager-von-schmetterlingen-lernen-konnen/</link>
		<comments>http://www.personalityprofile.de/2012/01/25/was-manager-von-schmetterlingen-lernen-konnen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:57:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Führung & Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[bioSystemik®-Coaching-Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching Award 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfteentwiclung]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r ihr bioSystemik®-Coaching-Konzept hat Managementcoach Gudrun Happich vor kurzem den Coaching Award 2012 erhalten. Die h&#246;chste nationale Auszeichnung f&#252;r Coaches wurde im Rahmen der Coaching Convention im Januar 2012 in Berlin vergeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Coaching Award  f&#252;r au&#223;ergew&#246;hnliches Coaching Konzept von <a href="http://www.personalityexperts.de/coaching/g-happich/autorin/">Gudrun Happich</a></p>
<p><b>(K&#246;ln) F&#252;r ihr bioSystemik®-Coaching-Konzept hat Managementcoach Gudrun Happich vor kurzem den Coaching Award 2012 erhalten. Die h&#246;chste nationale Auszeichnung f&#252;r Coaches wurde im Rahmen der Coaching Convention im Januar 2012 in Berlin vergeben.</b><br />
<a href="http://www.personalityprofile.de/2012/01/25/was-manager-von-schmetterlingen-lernen-konnen/ca2012_gudrun_happich-2/" rel="attachment wp-att-10683"><img src="http://www.personalityprofile.de/wp-content/uploads/2012/01/20120125CA2012_Gudrun_Happich-300x203.gif" alt="" title="CA2012_Gudrun_Happich" width="300" height="203" class="alignleft size-medium wp-image-10683" /></a> Gudrun Happich hat  sich mit ihrem „Galileo . Institut f&#252;r Human Excellence“  in K&#246;ln seit 15 Jahren auf die Entwicklung von Leistungstr&#228;gern in den oberen F&#252;hrungsebenen spezialisiert. Dabei verfolgt sie einen au&#223;ergew&#246;hnlichen Ansatz und integriert in ihre Coachings systemisches, naturwissenschaftliches und unternehmerisches Know-how. „Ich b&#252;ndele darin alle meine Erfahrungen als langj&#228;hrige F&#252;hrungskraft, ausgebildete Naturwissenschaftlerin und mehrfach ausgebildeter systemischer Coach“, erkl&#228;rt die Diplom-Biologin. So unterst&#252;tzt sie F&#252;hrungskr&#228;fte dabei, den oft steinigen Weg ins Top-Management zu meistern und entwickelt sie zu Leistungstr&#228;gern mit Leidenschaft. <span id="more-10679"></span></p>
<p>F&#252;r dieses bioSystemik ®-Coaching-Konzept hat  die Buchautorin nun den Coaching Award 2012 erhalten.  „Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung“, so Gudrun Happich in ihrer Dankesrede an die hochkar&#228;tig besetzte Jury aus Pers&#246;nlichkeiten aus dem Verlagswesen, Human Ressource,  Marketing und PR, Medien sowie Coaching Experten.<br />
Mit Analogien aus der Natur, dem „erfolgreichsten Unternehmen der Welt“  (Prof. Frederic Vester, Biokybernetiker), verdeutlicht Gudrun Happich ihren Coachees Zusammenh&#228;nge und veranschaulicht Erfolgsstrategien. „Die Natur bildet perfekt funktionierende Netzwerke und ist Vorbild f&#252;r symbiotische win-win-Beziehungen zum Wohl aller Beteiligter, um nur zwei ihrer Skills zu nennen. Wer die Natur beobachtet, der kann lernen, wie Entwicklungsprozesse optimiert werden k&#246;nnen. Nehmen Sie nur die Metamorphose der Raupe zum Schmetterling – perfektes Beispiel f&#252;r das Zusammenwirken von Wachstum, Innehalten, Geduld, das schlie&#223;lich in einer v&#246;llig neuen Lebensform endet“, erkl&#228;rt Gudrun Happich. </p>
<p>Die Jury w&#252;rdigte nicht nur das Konzept, sondern auch seine praktische Umsetzung in der t&#228;glichen Coaching-Arbeit von Gudrun Happich. Im  Vorfeld der Verleihung wurden daher auch Kunden-Feedbacks eingeholt.  Das bioSystemik ®-Coaching-Konzept ist auch  Grundlage des ersten Buchs von Gudrun Happich <a href="http://www.personalityprofile.de/2011/03/10/rezension-aermel-hoch/">„&#196;rmel hoch – Die 20 schwierigsten F&#252;hrungsthemen und wie Top-F&#252;hrungskr&#228;fte sie anpacken”</a>, das zu den besten vier deutschsprachigen Wirtschaftsb&#252;chern 2011 (Getabstract) z&#228;hlt. Die Autorin zeigt,  wie man sich als F&#252;hrungskraft ein realistisches Bild seiner neuen Position verschafft, sich auf die damit verbundenen Ver&#228;nderungen einstellt und die ersten 100 Tage und alle weiteren Herausforderungen erfolgreich meistert. Dazu geh&#246;re auch, zur eigenen „Natur“ zu finden, so Happich. „Wenn man sich den eigenen Leidenschaften und St&#228;rken entsprechend  positioniert, dann findet man zum eigenen Weg und das ist in der Regel auch der erfolgreichste.“</p>
<p><i>Foto: Preistr&#228;gerin Gudrun Happich mit Alexander Maria Fa&#223;bender, dem Initiator der Coaching Convention (copyright www.die-schneider.at).</i></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vorstellung einiger ausgew&#228;hlter und h&#228;ufig genutzter Verfahren zur Messung von Burnout</title>
		<link>http://www.personalityprofile.de/2012/01/23/vorstellung-einiger-ausgewahlter-und-haufig-genutzter-verfahren-zur-messung-von-burnout/</link>
		<comments>http://www.personalityprofile.de/2012/01/23/vorstellung-einiger-ausgewahlter-und-haufig-genutzter-verfahren-zur-messung-von-burnout/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout & Stressmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[AVEM]]></category>
		<category><![CDATA[Belastbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout-Diagnosen]]></category>
		<category><![CDATA[Das Maslach Burnout Inventar (MBI)]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Stresssituationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tedium Measure (TM)]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl bisher keine einheitliche Definition des Burnout existiert und Burnout weder in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision (ICD-10) noch im Diagnostischen und Statistischen Handbuch psychischer St&#246;rungen (DSM-IV) eine eigenst&#228;ndige Diagnose darstellt, werden in der klinischen Praxis Burnout-Diagnosen vergeben und entsprechende Therapien eingeleitet, indem auf andere Diagnosen z. B. Depression ausgewichen wird.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/burnout/c-petschl/autorin/">Claudia Petschl</a></p>
<p><b>Bis in die j&#252;ngste Zeit nahmen Berichte &#252;ber Ausgebranntsein oder Burnout Syndrom in zahlreichen Pressever&#246;ffentlichungen breiten Raum ein. Nach Sch&#228;tzungen der Betriebskrankenkassen sind rund neun Millionen Deutsche vom sog. Burnout-Syndrom betroffen. Beim Burnout-Syndrom handelt es sich nicht um ein fest umschriebenes Krankheitsbild, es stellt auch keine eigenst&#228;ndige psychiatrische Diagnose dar. Es bestehen vielf&#228;ltige symptomatische &#220;berlappungen insbesondere zu depressiven St&#246;rungsbildern und psychosomatischen St&#246;rungen.</b></p>
<p>Obwohl bisher keine einheitliche Definition des Burnout existiert und Burnout weder in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision (ICD-10) noch im Diagnostischen und Statistischen Handbuch psychischer St&#246;rungen (DSM-IV) eine eigenst&#228;ndige Diagnose darstellt, werden in der klinischen Praxis Burnout-Diagnosen vergeben und entsprechende Therapien eingeleitet, indem auf andere Diagnosen z. B. Depression ausgewichen wird.</p>
<p>In der wissenschaftlichen Literatur wird unter Burnout bisher &#252;berwiegend ein arbeitsbezogenes Syndrom verstanden, welches sich aus den Dimensionen emotionale Ersch&#246;pfung, Depersonalisation oder Zynismus und verminderte Leistungsf&#228;higkeit zusammensetzt.</p>
<p><b>Kann Burnout diagnostiziert werden?</b><br />
Nein, es gibt bisher kein standardisiertes, allgemeing&#252;ltiges Vorgehen, um ein Burn-out-Syndrom zu diagnostizieren.<br />
&#220;berwiegend wird Burnout gegenw&#228;rtig &#252;ber Selbstbeurteilungsb&#246;gen gemessen. Im angloamerikanischen Raum sind zur Messung von Burnout zahlreiche Frageb&#246;gen und Checklisten ver&#246;ffentlicht. Aus dieser Vielzahl von Instrumenten haben sich allerdings nur zwei durchgesetzt:<br />
•	Das Maslach Burnout Inventar (MBI)<br />
•	Tedium Measure (TM)<span id="more-10643"></span></p>
<p>In 90% der F&#228;lle liegt in der empirischen Burnout-Forschung das MBI als Messinstrument vor. Ob mit diesem Instrument Burnout wirklich diagnostiziert werden kann, ist anhand bislang vorliegender Studien allerdings nicht verl&#228;sslich zu beantworten. Generell gibt es bislang keine validen Diagnosekriterien. Folglich liegt es gegenw&#228;rtig im &#228;rztlichen Ermessen, Burnout zu diagnostizieren und entsprechende Therapien einzuleiten.</p>
<p>Im deutschsprachigen Raum wird das Diagnostikinstrument<br />
•	AVEM (Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster)<br />
in den letzten Jahren u.a. als Vorhersageinstrument f&#252;r ein drohendes Burnout verst&#228;rkt eingesetzt und wird deshalb ebenfalls vorgestellt.</p>
<p><b>Das Maslach Burnout Inventory (MBI-GS)</b><br />
Das Konstrukt Burnout kann durch die deutsche Version des Maslach Burnout Inventory erfasst werden.  Das Verfahren erm&#246;glicht eine Messung der drei Komponenten von Burnout. Die Items werden nach H&#228;ufigkeit eingestuft. Burnout (&#8220;Ausbrennen&#8221;) wurde zuerst bei helfenden Berufen beschrieben. F&#252;r Berufe au&#223;erhalb der Humandienstleistung steht eine allgemeine Fassung, das MBI-General Survey mit 16 Items zur Verf&#252;gung. </p>
<p>Das MBI-GS umfasst drei Subskalen mit insgesamt 16 Items:<br />
<b>Ersch&#246;pfung: </b><br />
Diese Skala misst die Erm&#252;dung bzw. Ersch&#246;pfung einer Person und umfasst Items wie “Ich f&#252;hle mich durch meine Arbeit gef&#252;hlsm&#228;&#223;ig ersch&#246;pft“.</p>
<p><b>Distanziertheit/Zynismus:</b><br />
Diese Skala erfasst die Gleichg&#252;ltigkeit bzw. die distanzierte Haltung einer Person gegen&#252;ber der Arbeit. Sie umfasst Items wie “Ich m&#246;chte nur meine Arbeit tun und in Ruhe gelassen werden“.</p>
<p><b>Berufliche Wirksamkeit:</b><br />
Anhand dieser Skala werden soziale als auch nichtsoziale Aspekte beruflicher F&#228;higkeiten einer Person gemessen. Beispielitem: “Bei meiner Arbeit bin ich sicher, dass ich die Dinge effektiv erledige“.</p>
<p>Hohe Werte auf den Skalen “Ersch&#246;pfung“ und “Distanziertheit/Zynismus“ und niedrige Werte auf der Skala “Berufliche Wirksamkeit“ k&#246;nnen als Indikatoren f&#252;r Burnout erachtet werden. Man geht davon aus, dass h&#246;here Auspr&#228;gungen im Bereich der “Ersch&#246;pfung“ mit h&#246;heren Auspr&#228;gungen im Faktor “Distanziertheit/Zynismus“ einhergehen. Letzterer kann als dysfunktional betrachtet werden, da er die offensive Bew&#228;ltigung beruflicher Probleme erschwert und in einer verminderten “Beruflichen Wirksamkeit“ resultiert.</p>
<p>Das Maslach Burnout-Inventar (MBI) ist ein Selbstbeschreibungs-Fragebogen. Mit Hilfe dieses Fragebogens kann allerdings nur ein bereits vorliegendes Burnout-Syndrom erfasst werden. Es kann keine Vorhersage f&#252;r ein drohendes Burnout getroffen werden.</p>
<p>Als gutes Vorhersageinstrument f&#252;r ein drohendes Burnout wird h&#228;ufig der Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM) eingesetzt.</p>
<p><b>Das Tedium Measure (TM)</b><br />
Auch dieser Test wurde von Christina Maslach, diesmal in Zusammenarbeit mit Ayla Pines entwickelt. Hier beantwortet der Betroffene 21 Fragen nach seiner k&#246;rperlichen, emotionalen und geistigen Befindlichkeit. Die Antworten werden mit einer Skalierung von 1 (= niemals) bis 7 (= immer) gewertet. Am Ende des Tests werden die genannten Antwortwerte zusammengezogen und mithilfe einer Formel wird ein sogenannter „&#220;berdrusswert“ ermittelt. Je nachdem, wo dieser Wert liegt, kann der Anwender erkennen, in welchem Stadium des Burnout-Syndroms sich der Betroffene befindet.<br />
Die folgende deutsche Fassung stammt von Pines et.al:</p>
<p>Bitte beantworten Sie nach der folgenden Skala, ob Sie<br />
1.	m&#252;de sind<br />
2.	sich niedergeschlagen f&#252;hlen<br />
3.	einen guten Tag haben<br />
4.	k&#246;rperlich ersch&#246;pft sind<br />
5.	emotional ersch&#246;pft sind<br />
6.	gl&#252;cklich sind<br />
7.	„erledigt“ sind<br />
8.	„ausgebrannt“ sind<br />
9.	Ungl&#252;cklich sind<br />
10.	sich abgearbeitet f&#252;hlen<br />
11.	sich befangen f&#252;hlen<br />
12.	sich wertlos f&#252;hlen<br />
13.	&#252;berdr&#252;ssig sind<br />
14.	bek&#252;mmert sind<br />
15.	&#252;ber andere ver&#228;rgert oder entt&#228;uscht sind<br />
16.	sich schwach und hilflos f&#252;hlen<br />
17.	sich hoffnungslos f&#252;hlen<br />
18.	sich zur&#252;ckgewiesen f&#252;hlen<br />
19.	sich optimistisch f&#252;hlen<br />
20.	sich tatkr&#228;ftig f&#252;hlen<br />
21.	Angst haben</p>
<p>Dieses Verfahren wird allerdings kritisch gesehen, da die Normwerte nicht an einer repr&#228;sentativen Stichprobe erhoben worden sind. Der Vorteil dieses Instruments liegt in seiner &#214;konomie, es erm&#246;glicht eine schnelle „Selbstdiagnose“ und Auswertung.</p>
<p><b>Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM)</b><br />
Als gutes Vorhersageinstrument f&#252;r ein drohendes Burnout wird der Fragebogen zum Arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM) eingesetzt.</p>
<p>AVEM (Arbeitsbezogenes Verhaltens- und Erlebensmuster) ist ein mehrdimensionaler pers&#246;nlichkeitsdiagnostischer Test, mit dem differenzierte Selbsteinsch&#228;tzungen zum Verhalten und Erleben in Bezug auf die Arbeitst&#228;tigkeit erhoben werden k&#246;nnen. Das Verfahren eignet sich besonders f&#252;r Fragestellungen der Personalentwicklung und Arbeitsgestaltung unter gesundheitlichen Aspekten. Der Einsatz ist in allen beruflichen Bereichen m&#246;glich. Dar&#252;ber hinaus bietet sich die Anwendung in der beruflichen Rehabilitation an.</p>
<p>Die Belastbarkeit in Stresssituationen und unser Umgang damit spielen eine gro&#223;e Rolle hinsichtlich unseres Verhaltens und des Erlebens der eigenen Arbeitst&#228;tigkeit. Stress kann sich in unterschiedlichsten Reaktionen von Furcht &#252;ber &#196;rger bis hin zu M&#252;digkeit, Hilflosigkeit und Niedergeschlagenheit &#228;u&#223;ern. Grunds&#228;tzlich sind im beruflichen Alltag eigene Einstellungen, Erwartungshaltungen und Bef&#252;rchtungen zentrale Aspekte, die unser Verhalten und Erleben beeinflussen. Zu hohe pers&#246;nliche Erwartungen, das Nichterreichen gesteckter Ziele, st&#228;ndige Frustration und &#220;berforderung k&#246;nnen zu beruflicher Ersch&#246;pfung f&#252;hren. </p>
<p>AVEM hilft, Mitarbeiter, die unter starker Belastung stehen oder von dem Burnout-Syndrom betroffen sind, fr&#252;hzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenma&#223;nahmen einzuleiten.<br />
Mit der dritten Auflage (2008) wird neben der Standardform mit 66 Items eine Kurzform mit 44 Items bereitgestellt (AVEM-44). </p>
<p><b>Diagnostik beruflicher Beanspruchung und Intervention</b><br />
AVEM ist f&#252;r vielf&#228;ltige Fragestellungen im Kontext von Arbeit und Gesundheit einzusetzen. Das Testverfahren beruht auf der Selbsteinsch&#228;tzung des Mitarbeiters, der eine Reihe von Aussagen zum arbeitsbezogenen Verhalten und Erleben auf das Ausma&#223; Ihres Zutreffens hin bewertet. Jede Aussage ist einer von elf Skalen zugeordnet. Das individuelle Profil, das sich mit Hilfe einer computergest&#252;tzen Auswertung daraus ableitet, gibt Aufschluss dar&#252;ber, ob ein Mitarbeiter aufgrund seiner Testergebnisse zu einem eher gesundheitsf&#246;rdernden oder -gef&#228;hrdenden Verhaltens- und Erlebensmuster neigt. Neben der Fr&#252;herkennung gesundheitlicher Risiken bietet sich AVEM f&#252;r die Ableitung pr&#228;ventiver Ma&#223;nahmen an. Die Ergebnisse des Verfahrens eignen sich zur personenbezogenen Intervention (etwa durch Unterst&#252;tzung von Beratung, Coaching, Supervision, etc.) aber auch zur bedingungsbezogenen Intervention (wenn ganze Arbeitsbereiche einbezogen werden und dadurch gesundheitsf&#246;rdernde Organisationsgestaltung m&#246;glich wird).</p>
<p>Bei der Konstruktion des Verfahrens wurde ein breites Merkmalsspektrum des Verhaltens und Erlebens gegen&#252;ber der Arbeit ber&#252;cksichtigt. Die 11 Dimensionen des AVEM messen:</p>
<p><b>Das berufliche Engagement:</b><br />
-	Subjektive Bedeutsamkeit der Arbeit<br />
-	Beruflicher Ehrgeiz<br />
-	Verausgabungsbereitschaft<br />
-	Perfektionsstreben<br />
-	Distanzierungsf&#228;higkeit</p>
<p><b>Die F&#228;higkeit zur Stressbew&#228;ltigung</b><br />
-	Resignationstendenz bei Misserfolgen<br />
-	Offensive Problembew&#228;ltigung<br />
-	Innere Ruhe und Ausgeglichenheit</p>
<p><b>Die Gef&#252;hlslage</b><br />
-	Erfolgserleben im Beruf<br />
-	Lebenszufriedenheit<br />
-	Erleben sozialer Unterst&#252;tzung</p>
<p>Der Fragebogen erm&#246;glicht die Zuordnung eines Befragten zu einem der vier Pers&#246;nlichkeitsmuster, die jeweils bestimmte Charakteristika aufweisen:</p>
<p><b>Muster G (Gesundheitsideal)</b><br />
-	Hohes berufliches Engagement<br />
-	Ausgepr&#228;gte Widerstandsf&#228;higkeit gegen&#252;ber Belastungen<br />
-	Positives Lebensgef&#252;hl</p>
<p><b>Muster S (Schonungstyp)</b><br />
-	ausgepr&#228;gte Schonungstendenz gegen&#252;ber beruflichen Anforderungen<br />
-	geringes Engagement<br />
-	positives Lebensgef&#252;hl</p>
<p><b>Risikomuster A:</b><br />
-	exzessives Engagement (Selbst&#252;berforderung)<br />
-	verminderte Widerstandsf&#228;higkeit gegen&#252;ber Belastungen<br />
-	eher eingeschr&#228;nktes Lebensgef&#252;hl</p>
<p><b>Risikomuster B (Burnout)</b><br />
-	vorherrschendes Erleben von &#220;berforderung<br />
-	Ersch&#246;pfung und Resignation</p>
<p><b>&#214;konomische und differenzierte Durchf&#252;hrung sowie Auswertung</b><br />
Mit der dritten Auflage wird zus&#228;tzlich zur bisherigen Standardform mit 66 Items auch eine Kurzform mit 44 Items bereitgestellt (AVEM-44). Die Standardform ist bevorzugt f&#252;r individualdiagnostische Fragestellungen gedacht, die Kurzform vor allem f&#252;r Studien mit gr&#246;&#223;eren Personenzahlen, bei denen gruppenbezogene Aussagen gew&#252;nscht sind. Die Durchf&#252;hrung und Auswertung des Verfahrens ist &#246;konomisch.</p>
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		<title>Unternehmensnachfolge meistern</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 09:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer Frotscher</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Motive]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolgeregelung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsprofil]]></category>
		<category><![CDATA[Reiss Profile]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Pers&#246;nlichkeit als Schl&#252;ssel zur klugen Nachfolgeregelung - Nach Sch&#228;tzung des Bonner Instituts f&#252;r Mittelstandsforschung steht
bis 2014 j&#228;hrlich in rund 22.000 Familienunternehmen die Regelung der
Unternehmens&#252;bergabe an. Meist ist es der Wunsch der Inhaber, die
Verantwortung f&#252;r das Unternehmen in die Hand eines
Familienmitglieds – in der Regel den Sohn, die Tochter oder mehrere
Kinder – zu geben. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="in_post_ad_top_1" style="margin: 5px;padding: 0px;"></div><p>Autorin: <a href="http://www.personalityexperts.de/unternehmensnachfolge/regina-hoeck/autorin/">Regina H&#246;ck</a></p>
<h4>Die Pers&#246;nlichkeit als Schl&#252;ssel zur klugen Nachfolgeregelung</h4>
<p><b>Nach Sch&#228;tzung des Bonner Instituts f&#252;r Mittelstandsforschung steht<br />
bis 2014 j&#228;hrlich in rund 22.000 Familienunternehmen die Regelung der<br />
Unternehmens&#252;bergabe an. Meist ist es der Wunsch der Inhaber, die<br />
Verantwortung f&#252;r das Unternehmen in die Hand eines<br />
Familienmitglieds – in der Regel den Sohn, die Tochter oder mehrere<br />
Kinder – zu geben. Nicht immer ist dies jedoch m&#246;glich. Ob Nachfolge<br />
innerhalb der Familie oder aus dem Kreis leitender Angestellte, ob<br />
externe Suche oder Verkauf – Rat von au&#223;en kann hier Gold wert sein.<br />
Damit die &#220;bergabe gelingt, sollten jedoch nicht nur rechtliche,<br />
kaufm&#228;nnische und fachliche Aspekte ber&#252;cksichtigt, sondern auch<br />
die Pers&#246;nlichkeiten der Akteure bewusst in den Auswahl- und<br />
Gestaltungsprozess miteinbezogen werden.</b></p>
<p>Mehrere tausend Unternehmens&#252;bergaben scheitern pro Jahr. Eine noch<br />
gr&#246;&#223;ere Zahl hat mit enormen Reibungsverlusten in der &#220;bergabephase zu<br />
k&#228;mpfen. Die h&#228;ufigsten Ursachen sind neben der Vernachl&#228;ssigung einer<br />
fr&#252;hzeitigen Planung und der fehlenden ganzheitlichen<br />
Unternehmensperspektive vor allem die mangelnde Kommunikation<br />
zwischen den Beteiligten und in den Betrieb hinein sowie die Auswahl der<br />
falschen Person. Dabei l&#228;sst sich die fachliche Eignung aufgrund von<br />
Erfahrungen und Referenzen noch relativ einfach feststellen. Doch wie findet<br />
man die optimale Passung zwischen Unternehmerwerten,<br />
Unternehmenskultur und individueller Pers&#246;nlichkeit? Gemeint ist hier ein<br />
zweiseitiger Prozess, der sowohl die Bed&#252;rfnisse des Inhabers als auch die<br />
der Nachfolgekandidaten beachtet.<span id="more-10336"></span></p>
<p>Regina H&#246;ck hat sich auf die Beratung von Familienunternehmen spezialisiert, die sich im Prozess der &#220;bergabe befinden oder diesen vorbereiten wollen. Die Betriebswirtin erg&#228;nzt die klassische kaufm&#228;nnische und juristische Beratung um eine wesentliche Komponente. Die 49-J&#228;hrige setzt dabei das Reiss Profile ein,<br />
um anhand individueller Pers&#246;nlichkeitsprofile die Motive, Werte und Ziele<br />
der Beteiligten herauszuarbeiten. Diese Reflexion stellt eine wesentliche<br />
Basis f&#252;r Verst&#228;ndnis und Vertrauen in der oft schwierigen &#220;bergabephase<br />
dar.</p>
<p><b>Praxisbeispiel: Motivorientiert das Erbe sichern</b><br />
Ein Beispiel aus der Praxis: Das Inhaberehepaar Eva und Peter f&#252;hrt ein<br />
Fertigungsunternehmen der Energie- und Umweltbranche. Aktuell findet der<br />
&#220;bergang zur T&#246;chtergeneration (Emelie, Stefanie und Kathrin) statt. Wie<br />
die Pers&#246;nlichkeitsprofile von Eva und Peter zeigen, sind beide<br />
entscheidungsfreudig und geben den Dingen gern die Richtung vor. Im<br />
Kontakt mit anderen sch&#228;tzen sie die Auseinandersetzung und den<br />
Wettbewerb. Die Familie und der erreichte soziale Status bedeuten ihnen<br />
viel.</p>
<p>Neben diesen Gemeinsamkeiten weisen ihre Profile aber auch auf<br />
Unterschiede hin. So denkt Eva sehr praktisch, w&#228;hrend Peter den Dingen<br />
gern auf den Grund geht. Eva f&#252;hrt kooperativ, Peter eher direktiv. Peter<br />
sind Loyalit&#228;t und Integrit&#228;t wichtig, bei Eva &#252;berwiegen Ziel- und<br />
Zweckorientierung. Das Ehepaar hat in der Vergangenheit einen modus<br />
vivendi gefunden, seine vielf&#228;ltigen Werte, Ziele und Motive zum Wohle der<br />
Firma einzusetzen, wie der Unternehmenserfolg beweist.</p>
<p>Mit dem geplanten Eintritt der beiden T&#246;chter Emilie und Stefanie in das<br />
Unternehmen wird das Beziehungsgeflecht komplexer. Betrachtet man die<br />
Profile der Schwestern, so f&#228;llt auf, dass sie viele &#228;hnliche Antriebe haben,<br />
also prinzipiell ein „Gleichklang“ zwischen den Beiden m&#246;glich ist. Beide<br />
wollen Einfluss nehmen und Entscheidungen treffen und sind dabei sehr<br />
teamorientiert. „Sozialer Sprengstoff“ zwischen den Schwestern liegt<br />
hingegen im Motiv „Anerkennung“ verborgen. W&#228;hrend Emelie<br />
selbstbewusst ist und mit Lob sparsam umgeht, strebt Stefanie nach<br />
Anerkennung und Perfektion, zugleich ist sie sensibel und empathisch. Auch<br />
im Umgang mit Konkurrenz bestehen Unterschiede. Emelie ist eine<br />
K&#228;mpferin, die stets gewinnen will. Stefanie steigt fr&#252;her aus Konflikten aus<br />
und versucht zu vermitteln.</p>
<p>Regina H&#246;cks Begleitung stellt diese emotionalen Aspekte in den<br />
Vordergrund des Beratungsprozesses. Ihre Analysen und Feedbacks helfen<br />
den Schwestern, Eigenschaften sch&#228;tzen zu lernen, auf die sie sich im<br />
F&#252;hrungs-Duo verlassen k&#246;nnen, aber auch m&#246;gliche Konfliktpotenziale zu<br />
erkennen – sei es in der Beziehung untereinander und zur<br />
Gr&#252;ndergeneration oder in der Kommunikation mit den Mitarbeitern.<br />
Emotionale Br&#252;cke zur Vorg&#228;ngergeneration</p>
<p>Die Analyse zeigt aber auch, wo es den Schwestern schwerf&#228;llt, sich in<br />
andere einzuf&#252;hlen und sich daher „blinde Flecken“ in der Wahrnehmung<br />
einstellen. Beispielsweise sind beide ausgesprochene Pragmatikerinnen<br />
(niedriges Motiv „Neugier“ kombiniert mit einer hohen Ziel- und<br />
Zweckorientierung). Eine wesentliche Basis f&#252;r den Unternehmenserfolg war<br />
aber stets die technische Innovationskraft, die ma&#223;geblich durch Peters<br />
hohe Neugier und hohes soziales Verantwortungsgef&#252;hl angetrieben wurde.<br />
Die T&#246;chter haben aufgrund ihrer Motivkonstellation jedoch wenig<br />
Wertsch&#228;tzung f&#252;r Peters „T&#252;ftelei“ und umweltorientierte Erfindungen &#252;brig.</p>
<p>H&#246;ck schl&#228;gt daher vor, die dritte Tochter Kathrin und deren Ehemann<br />
Matthias in die Nachfolgeberatung mit einzubeziehen. Wie sich herausstellt,<br />
bringt Matthias in punkto Neugier eine &#228;hnliche Neigung mit wie Peter und<br />
kann auf dieser Basis eine emotionale Br&#252;cke zu ihm bilden, die die T&#246;chter<br />
nicht in der selben Art und Weise herstellen k&#246;nnen.</p>
<p>Durch gezieltes Coaching lernen die Gr&#252;nder- und die<br />
Nachfolgergeneration, ihre komplement&#228;ren Denk- und Arbeitsweisen zu<br />
verstehen und zu respektieren. Der Prozess erleichtert den Gr&#252;ndern<br />
loszulassen. Die Nachfolger unterst&#252;tzt er dabei, ein effektives<br />
Managementteam zu bilden.<br />
Dazu H&#246;cks Fazit: „Eine Unternehmensnachfolge ist gerade f&#252;r den Gr&#252;nder<br />
oder Inhaber ein h&#246;chst emotionaler Vorgang. Es gilt, sich vom<br />
Tagesgesch&#228;ft des Lebenswerks zu trennen. Auf den Nachfolger wiederum<br />
kommt die Herausforderung zu, das Unternehmen in sichere Bahnen zu<br />
lenken und die Mitarbeiter mitzunehmen. Es ist also nur folgerichtig, bei der<br />
&#220;bergabe auf die emotionalen Grundbed&#252;rfnisse zu schauen, damit<br />
nachhaltige L&#246;sungen gefunden werden k&#246;nnen.“</p>
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