„Wer nicht in seinen Motiven handelt ist auf Dauer nicht zufrieden“ MotivStrukturAnalyse MSA®

AUTOR: Tobias J. Hoffmann, Wiesbaden, August 2o10

Mit der Frage nach der Motivation des Menschen beschäftigten sich schon die Philosophen der Antike. In unserer heutigen Leistungsgesellschaft ist die Frage nachdem was uns antreibt akuter denn je. Nur motivierte Führungskräfte und Mitarbeiter sind auf Dauer zufrieden und leistungsbereit.

Nach einer Studie des Gallup-Institutes von 2009 würden morgen lieber 60% der deutschen Mitarbeiter nicht wieder an ihren Arbeitsplatz gehen. Nur 15% gehen wirklich gerne hin. Welche Voraussetzungen müssen also geschaffen werden, damit Menschen motiviert arbeiten können?
Mit der MotivStrukturAnalyse MSA® wurde ein Instrument der Persönlichkeitsdiagnostik entwickelt, welches die intrinsischen Motive und Antriebe eines Menschen erfasst. 18 individuelle und handlungsleitende Grundmotive eines Menschen werden mit Hilfe der MSA® sichtbar. Unter der Federführung des Psychologen Dr. Andreas Huber wurden Studien mit über 8500 Berufstätigen aus rund 140 Berufsgruppen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen: Jeder Mitarbeiter muss individuell geführt werden!
Ein Beispiel: Herr Mayer, Führungskraft eines Konzerns hat sich vorgenommen, seine 12 Mitarbeiter über die Vorgänge im operativen Geschäft zweimal in der Woche ausführlich zu unterrichten. Die Informationen sind nicht zwingend notwendig, aber Herr Mayer möchte eine gute Führungskraft sein und seine Mitarbeiter am Erfolg der Firma teilhaben lassen. Doch scheinbar ist nur die Hälfte der Mitarbeiter wirklich an den Informationen interessiert. Die anderen empfinden die ständige Informationsflut als lästig und hören nicht zu.
Was bedeutet dies nun für Herrn Mayer? Es kommt immer darauf an, alle Mitarbeiter Ihren Antrieben entsprechend an Ihrem Arbeitsplatz abzuholen. Die einen benötigen viel Wissen, die anderen leben das Motiv Wissen eher pragmatisch und empfinden überflüssige Information als lästig. Für die Führungsarbeit ist dies eine entscheidende Information. Richtet Herr Mayer (der selbst gerne ausführlich informiert sein möchte) sein Verhalten als Führungskraft nur an seinen eigenen Motivausprägungen aus, kann dies zu Problemen führen, denn so erreicht er emotional nur die Mitarbeiter, die ihm ähnlich oder zumindest nicht unähnlich sind. Möchte er jeden Mitarbeiter erreichen, sollte Herr Mayer seine „one-fits-all“-Strategie überdenken und einen persönlichkeitsorientieren Führungsstil zeigen. Dies bedeutet, die eigene „Komfortzone“ unter Umständen zu verlassen und den Mitarbeiter dort abholen, wo er steht. So kann Herr Mayer die Motivation seiner Mitarbeiter unterstützen und dauerhaft die Teamleistung steigern.

Heute wird die MSA® bereits von vielen namhaften Unternehmen im Bereich der Personalentwicklung, in der Teamentwicklung, im Führungskräftetraining, im Coaching und Mediation sowie im Leistungssport eingesetzt.

Abb 1: Das MSA®-Beispielprofil mit 18 bipolar wirkenden Grundmotiven der individuellen Persönlichkeit.

Mit einer Zertifizierung zum MSA®- Berater können Personaler, Führungskräfte und Berater die MSA® für Ihren Bereich einsetzen.


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