Kreative Intelligenz
Bei harvardbusinessmanager.de bin ich in dem Artikel: “Die Innovatoren-DNS” über den Begriff der ‘kreativen Intelligenz’ gestolpert.
Auf den ersten Blick ein gelungener Ausdruck für die Synthese beider Gehirnhälften in einem produktiven Prozess?
Intelligenz beschreibt die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen, zu verstehen, logisch zu denken, zu abstrahieren, Probleme zu bewerten, zu lösen, Wissen anzuwenden und Sprache zu verwenden.
Kreativität ist flexibles und originelles Denken, das nach alternativen Aufgaben- und Problemlösungen sucht wobei die Leistung nicht nur neu, sondern auch nützlich, problemangemessen und ästhetisch sein sollte (König 1986).
Kreative Leistungen sind besonders in der Verknüpfung von unterschiedlichen, teils sehr weit von einander entfernt liegenden Inhalten zu finden. “Das kreative Denken kann man aber auch als ein Zusammenspiel zwischen beiden Hemisphären auffassen. Kreativität ist gekennzeichnet durch Sensitivität gegenüber Problemen, Flüssigkeit des Denkens, Ideenflexibilität und Originalität”. Intelligenz und Kreativität
Erfolgreiche Innovatoren zeichnen sich dadurch aus, dass Sie professionell und gezielt verknüpfen. Der Austausch mit anderen, teils gänzlich artfremden Ideen und Problemlösungen wird aktiv gesucht, die Lösung des eigenen Problems wird hierbei als ein übergeordnetes Ziel angesehen, aber nicht zielorientiert oder gar im Meilensteinformat abmarschiert.
Fremder Input ist erwünscht, sogar erforderlich, um den entscheidenden Impuls oder Denkanstoss für die eigene Problemlösung zu generieren. Das komplemetäre Zusammenwirken der zwei Hemisphären im Gehirn ist ein ähnlicher Arbeitsablauf. Wer nur eine Seite nutzt, wird nicht so vielseitige Erfahrungen machen können wie derjenige, der beide Seiten aktiviert.

Es ist nicht so eindeutig zuzuordnen, welche Gehirnhälfte für welche Funktion zuständig ist, wie leider oft und wenig kritisch behauptet wird, vielmehr werden intellektuelle und emotionale Eigenschaften auch von mehreren anderen Gehirnregionen gesteuert. Was ich aus der Dissertation (2003) von Andreas Zeuch entnehmen kann, ist, “dass die rechte eher die paraverbalen Aspekte der Sprache steuert (Akzentuierung, Sprachmelodie, Lautstärke, etc.) und somit gemeinsam mit der linken Hemisphäre für die Sprache verantwortlich ist, auch wenn die linke Hemisphäre bezüglich der Sprache bei den meisten Menschen dominant ist.” Es existieren zwei Hirnhälften und diese weisen auch einige Unterschiede auf. Zumindest geht man wohl von einem komplementären Zusammenwirken beider Hirnareale aus und einige Zuordnungen scheinen auch, eingeschränkt (!) vorhanden zu sein.
Was unterstützt die Fähigkeit der kreativen Intelligenz? Eine Möglichkeit, die Hirnhälften ausgleichend zu nutzen ist scheinbar Meditation. In einer aktuellen Pressemeldung wird eine Studie vorgestellt, die zumindest ein besseres Konzentrationsvermögen und Arbeitsgedächtnis und eine verbesserte räumlich-visuelle Wahrnehmung bei Meditierenden nachweisen konnte.
Wenn es mal nicht so gut klappt mit der kreativen Intelligenz, macht das auch nichts, das Internet hat auch für dieses Problem eine intelligente Lösung. Unter
Innocentive.com kann das Problem in eine Datenbank eingegeben werden und innerhalb weniger Stunden oder Tage werden von Usern rund um die Welt eigene, kreative Lösungen vorgestellt.
Während ich hier den Artikel schrieb, saß meine 10 jährige Tochter zunächst etwas gelangweilt, aber ohne mich besonders zu beachten, neben mir und begann nach einer Weile zu zeichnen. Die Figur
entstand wie folgt: zuerst die linke Seite, beginnend mit dem, was wie ein abstrakter “Vogelkopf mit Schnabel” aussieht, im zweiten Schritt die rechte Seite, ebenfalls ausgehend vom “Vogelkopf”, wobei sie sich hier an der Vorlage links orientierte und sie von links auf rechts kopierte.
Anscheinend übertrug sie Inhalte zur kreativen Intelligenz und den Gehirnhälften “unbewusst” in eine Zeichnung.
In der Kunsttherapie beschreibt dieses Phänomen der Übertragung in Arbeitsprozessen Dr. phil. Bettina Egger, Gründerin und Leiterin des Instituts für Humanistische Kunsttherapie, Weggis/Schweiz mit dem von ihr entwickelten “Begleitenden Malen” .;-)
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Anik Roerdink-Veldboom, Dipl. Psychologin, Coaching und Entwicklung
Brigitte Katharina Lippmann, Bewerbungsberatung, Analyse von Stimme, Sprache und persönlicher Wirkung
Christoph Lauterbach, Coach
Christoph Nagler, Diplom-Psychologe, CNT Gesellschaft für Personal- und Organisationsentwicklung mbH
Dr. Klaus Köpnick, Dipl. Psychologe und Dipl. Ingenieur, Berater
Dr. Reiner Blank, Geschäftsführer Future Systems Consulting GmbH
Felix Wiesner, GF, myEmployee Personalberatung GFCI GmbH
Gabriele Golling, Spezialistin für Nachwuchsführungskräfte
Nancy Börnsen, Diplom-Psychologin, freiburger Einsichten
Natalia Blank, Geschäftsführung Future Systems Consulting GmbH
Sabine Sax, MBA, Projektleitung SIBE
Sabine Steege, Coaching, Potenzialanalyse, Training, Projektmanagement
Tobias vor der Brüggen, Managing Partner, PI Company GmbH
PI-COMPANY
SIBE, School of international Business and Entrepreneurship