Den richtigen Menschen am richtigen Platz
Auszug aus der neuen Ausgabe des Buches “Emotionale Intelligenz in der Mitarbeiterführung” von Michael Blochberger, die in diesen Tagen in den Handel kommt.
Auch wenn wir noch so vielseitig sind, bestimmte Arbeiten liegen uns mehr als andere. Da, wo wir am besten sind, sind wir auch am produktivsten. Bei der Aufstellung eines Teams kommt es deshalb darauf an, die entscheidenden Positionen mit den richtigen „Spielern“ zu besetzen. Ein Stürmer wird kein guter Verteidiger und ein Verteidiger schießt selten Tore.Das liegt nicht nur an den technischen Fähigkeiten der Profis, sondern vor allem an deren Wesen, ihren körperlichen und psychischen Eigenschaften.
Auf unsere Arbeitswelt übertragen, können wir das Gleiche beobachten. Neben der fachlichen Qualifikation fordern viele Berufe ganz spezielle charakterliche Eigenschaften, um die spezifischen Aufgaben so effizient und erfolgreich wie möglich auszuführen. So sollte ein Verkäufer ein kommunikativer und kontaktfreudiger Mensch sein, ein Programmierer dagegen muss eher introvertiert und detailverliebt sein, um in seinem Beruf erfolgreich arbeiten zu können. Zum Teil suchen wir uns die Berufe aus, die unserem Charakter entsprechen. Darüberhinaus müssen wir in den ersten Berufsjahren auch die notwendigen Eigenschaften weiter entwickeln, um in dem Beruf konkurrenzfähig zu sein.
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Sicher motiviert sein
Autor: Dirk Toboll
Sie haben Erfolg, verdienen viel Geld, Sie sind anerkannt, werden bestätigt, kennen viele Menschen und viele Menschen kennen Sie – und – trotz allem stellt sich das Gefühl von Zufriedenheit oder gar Glück nicht ein. Im Gegenteil, Sie befinden sich in einer Burnout Abwärtsspirale. Wie kann das sein? weiter lesen…
Neben einer großen Anzahl ungünstiger äußerer Bedingungen können unerfüllte Bindungswünsche, die ursächlich aus der Kindheit stammen, eine Ursache sein. Das funktioniert wie folgt: Unser Gehirn ist ein Sicherungsorgan, es hält permanent danach Ausschau, ob wir uns noch in Sicherheit befinden. Besonders im Kindesalter ist Sicherheit elementar, Bindungsbedürfnisse müssen aus Sicherheitsgründen erfüllt werden. Geschieht das nicht, findet eine Fixierung auf diese Bedürfnisse statt, manchmal bis zum Erwachsenenalter. Das Gehirn strebt unbewusst nach emotionaler Sicherheit.
Das bringt die erwachsene Person aber in zweierlei Hinsicht in Schwierigkeiten. Da es sich um um kindliche Bedürfnisse handelt, kann sie von keinem Partner und durch keine Arbeit befriedigt werden. Zudem sind alle anderen Bedürfnisse der Person an den Rand gedrängt und werden kaum wahrgenommen.
Das Problem liegt also nicht mehr in der Kindheit, sondern in der Orientierung des Gehirns nach emotionaler Sicherheit heute!
Was ist Burnout & wer ist gefährdet: drei Hauptsymptome & Zielgruppe
Autorin: Stefanie Bathe
Die Hauptsymptome eines Burnouts sind:
1) Emotionale Erschöpfung: die Regeneration, das Abschalten von der Arbeit fällt schwer. Gedanken kreisen um den Job: morgens beim Aufwachen, abends beim Einschlafen. Alles oder vieles ist zu viel. Man hat häufig das Gefühl, müde zu sein. Ein Wochenende oder ein Urlaub reicht jedoch zum Erholen und Akkus auffüllen nicht mehr auf – die Erschöpfung ist schnell wieder zurück.
2) Depersonalisation: Man geht auf Distanz: persönliche Kontakte (Kollegen, Kunden, Freunde, Partner, Familie etc) strengen an, nerven. Siehe oben: Alle(s) oder viele(s) ist zu viel. Gefühle gegenüber anderen Menschen werden „unpersönlicher“. Das Engagement, der persönliche Einsatz geht zurück. Dies kann auch ein Selbstschutz nach Phasen von zu starkem Einsatz für eine Aufgabe sein.
3) Leistungseinschränkung: Effizienz und Effektivität nehmen stark ab (teils gepaart mit Aktionismus). Der Betroffene merkt häufig den Rückgang seiner Produktivität NICHT, da er weiter aktiv ist. Ziele verschwimmen jedoch; zielgerichtetes Handeln nimmt deutlich ab. Arbeitsunfähigkeit durch fehlende Konzentration, mangelnde Kreativität oder durch Krankheit etc. schränken die Leistung weiter ein.
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Was Manager von Schmetterlingen lernen können
Coaching Award für außergewöhnliches Coaching Konzept von Gudrun Happich
(Köln) Für ihr bioSystemik®-Coaching-Konzept hat Managementcoach Gudrun Happich vor kurzem den Coaching Award 2012 erhalten. Die höchste nationale Auszeichnung für Coaches wurde im Rahmen der Coaching Convention im Januar 2012 in Berlin vergeben. weiter lesen…
Gudrun Happich hat sich mit ihrem „Galileo . Institut für Human Excellence“ in Köln seit 15 Jahren auf die Entwicklung von Leistungsträgern in den oberen Führungsebenen spezialisiert. Dabei verfolgt sie einen außergewöhnlichen Ansatz und integriert in ihre Coachings systemisches, naturwissenschaftliches und unternehmerisches Know-how. „Ich bündele darin alle meine Erfahrungen als langjährige Führungskraft, ausgebildete Naturwissenschaftlerin und mehrfach ausgebildeter systemischer Coach“, erklärt die Diplom-Biologin. So unterstützt sie Führungskräfte dabei, den oft steinigen Weg ins Top-Management zu meistern und entwickelt sie zu Leistungsträgern mit Leidenschaft.
Vorstellung einiger ausgewählter und häufig genutzter Verfahren zur Messung von Burnout
Autorin: Claudia Petschl
Bis in die jüngste Zeit nahmen Berichte über Ausgebranntsein oder Burnout Syndrom in zahlreichen Presseveröffentlichungen breiten Raum ein. Nach Schätzungen der Betriebskrankenkassen sind rund neun Millionen Deutsche vom sog. Burnout-Syndrom betroffen. Beim Burnout-Syndrom handelt es sich nicht um ein fest umschriebenes Krankheitsbild, es stellt auch keine eigenständige psychiatrische Diagnose dar. Es bestehen vielfältige symptomatische Überlappungen insbesondere zu depressiven Störungsbildern und psychosomatischen Störungen.
Obwohl bisher keine einheitliche Definition des Burnout existiert und Burnout weder in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten, 10. Revision (ICD-10) noch im Diagnostischen und Statistischen Handbuch psychischer Störungen (DSM-IV) eine eigenständige Diagnose darstellt, werden in der klinischen Praxis Burnout-Diagnosen vergeben und entsprechende Therapien eingeleitet, indem auf andere Diagnosen z. B. Depression ausgewichen wird.
In der wissenschaftlichen Literatur wird unter Burnout bisher überwiegend ein arbeitsbezogenes Syndrom verstanden, welches sich aus den Dimensionen emotionale Erschöpfung, Depersonalisation oder Zynismus und verminderte Leistungsfähigkeit zusammensetzt.
Kann Burnout diagnostiziert werden? weiter lesen…
Nein, es gibt bisher kein standardisiertes, allgemeingültiges Vorgehen, um ein Burn-out-Syndrom zu diagnostizieren.
Überwiegend wird Burnout gegenwärtig über Selbstbeurteilungsbögen gemessen. Im angloamerikanischen Raum sind zur Messung von Burnout zahlreiche Fragebögen und Checklisten veröffentlicht. Aus dieser Vielzahl von Instrumenten haben sich allerdings nur zwei durchgesetzt:
• Das Maslach Burnout Inventar (MBI)
• Tedium Measure (TM)




Anik Roerdink-Veldboom, Dipl. Psychologin, Coaching und Entwicklung
Brigitte Katharina Lippmann, Bewerbungsberatung, Analyse von Stimme, Sprache und persönlicher Wirkung
Christoph Lauterbach, Coach
Christoph Nagler, Diplom-Psychologe, CNT Gesellschaft für Personal- und Organisationsentwicklung mbH
Dr. Klaus Köpnick, Dipl. Psychologe und Dipl. Ingenieur, Berater
Dr. Reiner Blank, Geschäftsführer Future Systems Consulting GmbH
Felix Wiesner, GF, myEmployee Personalberatung GFCI GmbH
Gabriele Golling, Spezialistin für Nachwuchsführungskräfte
Nancy Börnsen, Diplom-Psychologin, freiburger Einsichten
Natalia Blank, Geschäftsführung Future Systems Consulting GmbH
Sabine Sax, MBA, Projektleitung SIBE
Sabine Steege, Coaching, Potenzialanalyse, Training, Projektmanagement
Tobias vor der Brüggen, Managing Partner, PI Company GmbH
PI-COMPANY
SIBE, School of international Business and Entrepreneurship